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Japan ist kryptofreundlich, aber gegen Facebooks Libra

In diesem Beitrag:

Japan folgt nun dem Beispiel verschiedener anderer Länder und äußert Bedenken hinsichtlich Facebooks Libra . Das Land hat sich der Gruppe von Staaten angeschlossen, die einen Kooperationsrahmen fordern, um die Risiken des Stablecoins Libra zu minimieren. Diese Nachricht wurde nach einem Treffen zwischen Vertretern der japanischen Zentralbank und verschiedenen Wirtschaftsvertretern in Osaka bekannt.

Facebooks Libra gegen den Rest der Welt

Selbst Japan, ein Land, das Kryptowährungen grundsätzlich positiv gegenübersteht, äußert nun Bedenken hinsichtlich eines Kryptowährungsprojekts. Das Land befürchtet die Macht, die eine private Wirtschaft wie Libra besitzen könnte. Facebooks Libra zielt darauf ab, das bestehende Finanzsystem zu ersetzen. Die Vorstellung, dass ein privates Unternehmen über ein solches Maß an Wirtschaftsmacht verfügt, ist beängstigend. Dies hat bei verschiedenen Staats- und Regierungschefs weltweit Besorgnis ausgelöst, darunter Frankreich , Deutschland und nun auch Japan.

Der Gouverneur der Bank von Japan , Haruhiko Kuroda, traf sich mit Wirtschaftsführern des Landes, um die von Libra ausgehende Bedrohung zu erörtern. Kuroda erklärte, globale Zusammenarbeit sei unerlässlich, um die systemischen matic durch Libra abzuwehren.

Kuroda ist der Ansicht, dass Facebooks Libra zwar ein neues Maß an Synergie ermöglichen würde, aber auch erhebliche Risiken birgt. Japan ist der festen Überzeugung, dass Libra eine direkte Bedrohung für die staatliche Souveränität und damit für die nationale Stabilität darstellt.

Vor der öffentlichen Ankündigung trafen sich die Verantwortlichen von Libra mit der Regulierungsbehörde; dennoch sah sich Libra weltweit anhaltender Kritik ausgesetzt. Calibra-Chef David Marcus bemüht sich unermüdlich, die Regulierungsbehörden davon zu überzeugen, dass Libra keine Bedrohung darstellt, doch seine Bemühungen blieben weitgehend erfolglos. Mit jedem Tag sinken die Chancen für einen Libra-Start, doch Facebook ist ein Unternehmen, das man nicht unterschätzen sollte.

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Abgesehen von Facebooks Libra braucht die Welt weiterhin internationale Zusammenarbeit

Abgesehen von Libra kann ein Kryptowährungsmarkt in einem einheitlich regulierten Markt deutlich schneller wachsen. Ein international regulierter Markt würde Komplikationen bei grenzüberschreitenden Transaktionen reduzieren und das Wirtschaftswachstum fördern. Aus makroökonomischer Sicht wäre es sinnvoller, die Regulierungen einheitlich zu gestalten. Dennoch ist eine universelle Regulierung noch in weiter Ferne, da einige Länder Kryptowährungen fördern, während andere wie Indien Verbote verhängen.

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