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Frankreich warnt davor, dass es die Entwicklung von Libra möglicherweise verbieten wird

VonAhmad AsgharAhmad Asghar
2 Minuten Lesezeit
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Frankreich hat gewarnt, dass es Libra verbieten könnte, da die Währung die Währungshoheit der Bundesstaaten zu gefährden scheint. Frankreich erklärte, es würde nicht nur die Nutzung von Libra verbieten, sondern auch deren gesamte Entwicklung im Land blockieren.

Facebookund sein Libra-Projekt stehen seit ihrer Ankündigung , allerdings selten aus positiven Gründen. Facebook kündigte die Kryptowährung als globale Finanzinfrastruktur auf Basis der Blockchain-Technologie an.

Zahlreiche Regierungen und verschiedene Organisationen, allen voran Frankreich, sprachen sich jedoch dagegen aus. Die Regierungen waren der Ansicht, dass ein solch überambitioniertes Projekt niemals verwirklicht werden dürfe.

Frankreich will Libra verbieten: Wer und warum?

Der französische Finanzminister Bruno Le Maire kritisierte die Idee scharf. Er erklärte, es sei „ausgeschlossen“, dass Libra eine souveräne Währung werde. Er fügte hinzu, dass dies ohnehin nicht geschehen könne und müsse.

Des Weiteren berief er die Gruppe der sieben Zentralbankgouverneure ein, die als Hüter des bestehenden Währungssystems fungieren. Er fragte sie nach ihren Vorbereitungen im Hinblick auf die Entwicklung von Libra.

Darüber hinaus äußerte er Bedenken hinsichtlich verschiedener Probleme, darunter Verletzung der Privatsphäre, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Seiner Ansicht nach sollte Facebook kein weiterer Zugriff auf personenbezogene Daten gewährt werden. Das Unternehmen war in diverse Datenschutzskandale verwickelt, darunter der Cambridge-Analytica-Datenskandal.

Libra ist eine relativ stabile Währung, die auf einer Open-Source-Blockchain-Plattform basiert. Sie wird durch eine Reserve physischer Vermögenswerte gedeckt, die von einer unabhängigendent verwaltet werden. Das System ist einfach, aber dennoch leistungsstark genug, um unzählige Transaktionen zu ermöglichen. Es wird Milliarden von Menschen betreffen, da es das Versprechen eines „Internets des Geldes“ einlösen will

Facebook hat außerdem die Tochtergesellschaft Calibra gegründet, um die Trennung zwischen Facebook und Libra sicherzustellen. Calibra soll verschiedene Dienste wie Spiele und E-Commerce im Libra-Netzwerk entwickeln und betreiben.

Ein deutsches Mitglied des Europäischen Parlaments äußerte die Befürchtung, Libra könne sich zu einer Schattenbank entwickeln. Der Gouverneur der Bank von England hingegen ist der Ansicht, dass jedes Betriebssystem strengsten Regulierungen unterliegen wird.

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Ahmad Asghar

Ahmad Asghar

Als eingefleischter Gamer und Technikfan ist er seit fast zehn Jahren in der Tech-Branche tätig. Mit diesem Wissen und Einblick in die Materie berichtet er nun über Blockchain, Kryptowährungen und alles rund um Fintech, um anderen die Branche verständlicher zu machen.

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