IBM sichert sich mit neuen Agentenentwicklungstools und einer Investition von 150 Milliarden US-Dollar Marktanteile im KI-Wettbewerb

Foto von Dan Farber via Flickr.
- IBM bringt neue Tools auf den Markt, mit denen Unternehmen KI-Agenten in weniger als fünf Minuten erstellen können.
- Die Watsonx Orchestrate-Plattform umfasst 150 vorkonfigurierte Agenten und ist mit über 80 Geschäftsanwendungen kompatibel.
- Der Technologiekonzern wird in den nächsten fünf Jahren 150 Milliarden Dollar in KI, Quantencomputing und Großrechner investieren.
Der Technologiegigant IBM unternimmt einen erneuten Vorstoß in den wettbewerbsintensiven Markt der künstlichen Intelligenz und stellt neue Agentenentwicklungswerkzeuge vor, die Unternehmen in die Lage versetzen sollen, KI-Agenten für wichtige Anwendungen schnell zu entwickeln, zu integrieren und zu verwalten.
Auf der jährlichen Think-Konferenzskizzierte IBM-CEO Arvind Krishna die Strategie des Unternehmens zur Erweiterung seiner Präsenz in den Bereichen generative KI und Cloud-Infrastruktur.
IBM bringt blitzschnelle KI-Agenten-Tools auf den Markt, um im Zeitalter der Hybrid-Cloud wettbewerbsfähig zu bleiben
Kernstück des neuesten Angebots von IBM ist eine Plattform, die es Kunden ermöglicht, KI-Agenten schnell zu erstellen und einzusetzen. Dabei kommen die KI-Modelle der IBM Granite-Familie sowie Alternativen von Drittanbietern wie LLaMA von Meta Platforms und die Open-Weight-Modelle von Mistral zum Einsatz.
Watsonx Orchestrate ermöglicht Unternehmen die Erstellung von KI-Agenten in weniger als fünf Minuten. Das System umfasst über 150 vorkonfigurierte Agenten, Integrationen mit mehr als 80 Unternehmensanwendungen sowie Orchestrierungstools, die die Zusammenarbeit mehrerer Agenten in komplexen Arbeitsabläufen ermöglichen.
Laut Krishna ermöglichen die Tools die nahtlose Integration mit bestehenden KI-Systemen führender Anbieter wie Salesforce, Workday und Adobe. Der CEO betonte die Benutzerfreundlichkeit der Tools und hob deren Potenzial hervor, durch die Automatisierung von Aufgaben und die Optimierung von Geschäftsprozessen einen signifikanten Return on Investment zu erzielen.
Krishna erklärte, IBMs Ziel sei es, Kunden bei der Integration ihrer KI-Systeme zu unterstützen, indem man sie dort abhole, wo sie sich aktuell in der Phase der technologischen Einführung befänden.
Er betonte die Rolle des Unternehmens als verbindendes Element in einem fragmentierten KI-Ökosystem. Krishna wies auf die steigende Nachfrage nach hybriden KI-Architekturen hin, bei denen unterschiedliche Modelle auf spezifische Geschäftsanforderungen angewendet werden – ein Bereich, in dem sich IBM gut positioniert sieht, um eine führende Rolle einzunehmen.
Dieser Schritt signalisiert IBMs Bestreben, sich einen größeren Anteil am sich schnell entwickelnden KI-Markt zu sichern, der zunehmend von Hyperscalern wie Microsoft und Amazon Web Services.
Obwohl das Technologieunternehmen im Cloud-Markt nach wie vor ein kleinerer Akteur ist, hat sein hybrider Ansatz, der auf Unternehmen zugeschnitten ist, die über mehrere Clouds oder On-Premise-Rechenzentren hinweg arbeiten, die Entwicklung eines eigenen Geschäftsvolumens von 6 Milliarden Dollar allein im Bereich der generativen KI vorangetrieben.
Krishna erklärte, dass die neuen Tools zur Agentenentwicklung den aktuellen Wachstumskurs des Unternehmens im KI-Sektor voraussichtlich deutlich beschleunigen werden.
IBM investiert 150 Milliarden Dollar in KI, Quantentechnologie und Mainframes und sichert sich damit die Zukunft der US-amerikanischen Technologiebranche
Zusätzlich zum Ausbau seiner KI-Aktivitäten bekräftigte IBM sein langfristiges Engagement im US-amerikanischen Technologiesektor mit Plänen, in den nächsten fünf Jahren 150 Milliarden Dollar zu investieren.
Diese Investition wird sich auf Fertigung, Forschung und Infrastruktur erstrecken und sich auf künstliche Intelligenz, Großrechnersysteme und Quantencomputing konzentrieren.
Krishna merkte an, dass sie angesichts der Bereiche Mainframe, künstliche Intelligenz und Quantencomputing einen sehr gesunden Markt sehen, in den es sich für sie lohnen wird, zu investieren und ihn zu nutzen. Er fügte hinzu, dass IBM seine Quantencomputerhardware weiterhin in den Vereinigten Staaten fertigen wird.
Krishna wies außerdem darauf hin, dass ein günstiges regulatorisches Klima, und bezog sich dabei auf die Deregulierungsbemühungen unterdent Donald Trump, Innovationen und Wirtschaftswachstum fördern und somit den Umfang der inländischen Investitionen des Unternehmens weiter rechtfertigen könnte.
Da Unternehmen zunehmend versuchen, KI in den Bereichen Gesundheitswesen, Finanzen und Logistik operativ einzusetzen, hofft IBM, dass seine jüngsten Schritte dazu beitragen werden, eine Führungsposition im Bereich der Unternehmens-Technologie zurückzugewinnen.
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Nellius Irene
Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.
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