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Personalverantwortliche begrüßen KI, aber Aus- und Weiterbildung bleiben unerlässlich

In diesem Beitrag:

Zusammenfassung (TL;DR)

  • Personalverantwortliche im Alter von 25 bis 34 Jahren sind Vorreiter bei der Einführung von KI am Arbeitsplatz: 78 % von ihnen nutzen KI-Tools.
  • KI bietet konkrete Kostenvorteile, 91 % der Personalmanager erwarten Kosteneinsparungen.
  • Die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter ist unerlässlich, um Ängste vor Arbeitsplatzverlusten zu zerstreuen und KI im Arbeitsumfeld vollumfänglich zu integrieren.

Eine aktuelle Studie von Personio, Europas führendem Anbieter von HR-Software für kleine und mittelständische Unternehmen, beleuchtet die zunehmende Verbreitung von Künstlicher Intelligenz (KI) am Arbeitsplatz. Die Studie, die auf einer Umfrage unter 500 Personalverantwortlichen in Großbritannien und Irland basiert, zeigt den wachsenden Einsatz von KI-Tools durch HR-Fachkräfte, der durch den Wunsch der Unternehmensleitung nach Kosteneinsparungen getrieben wird. Gleichzeitig unterstreicht sie jedoch den Bedarf an mehr Schulungen und Weiterbildungen, um die Bedenken der Mitarbeitenden auszuräumen und das volle Potenzial von KI auszuschöpfen.

Die Nutzung von KI nimmt unter HR-Fachkräften zu

Im heutigen kostenbewussten Geschäftsumfeld setzen Führungskräfte verstärkt auf KI-Tools, um Kosteneinsparungen in ihren Unternehmen zu erzielen. Die Studie zeigt, dass 81 % der PersonalverantwortlichentronInteresse an der KI-Einführung im Top-Management bekunden. Obwohl der Impuls für die KI-Integration primär von der Unternehmensspitze kommt, ist es die jüngere Belegschaft, die KI schneller adaptiert. Bemerkenswerte 78 % der Personalverantwortlichen im Alter von 25 bis 34 Jahren nutzen bereits KI-gestützte Tools in ihrer Arbeit, verglichen mit 69 % der über 55-Jährigen. Dies verdeutlicht einen klaren Generationentrend bei der KI-Nutzung.

Greifbare Kostenvorteile und Effizienzgewinne

KI-gestützte Technologien bieten Unternehmen die Möglichkeit, erhebliche Kosteneinsparungen zu realisieren. Laut einer Studie haben 91 % der Personalmanager, die KI-Tools einsetzen, bereits Kosteneinsparungen in ihren Abteilungen beobachtet oder erwarten diese. Neben den Kosteneinsparungen wird die KI-Einführung auch durch Effizienzsteigerungen motiviert. Rund 59 % derdentsind überzeugt, dass KI ihnen helfen wird, Zeit bei HR-Prozessen zu sparen. Durch die Automatisierung administrativer Aufgaben wie Onboarding, Gehaltsabrechnung, Zeiterfassung, Personalverwaltung sowie Aus- und Weiterbildung können HR-Teams ihre Ressourcen auf strategischere Aufgaben wie die Talentakquise konzentrieren und so letztendlich den Unternehmenserfolg steigern.

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Ängste der Mitarbeiter und der Bildungsbedarf

Trotz derdent Vorteile des KI-Einsatzes im Personalwesen bestehen erhebliche Herausforderungen, die bewältigt werden müssen. Eine zentrale Sorge ist die Angst vor Arbeitsplatzverlusten: 51 % der Personalverantwortlichen nennen dies als Haupthindernis bei der KI-Einführung. Erfreulicherweise erkennen 97 % der Personalentscheider die Notwendigkeit von Schulungen für die erfolgreiche Implementierung generativer KI in HR-Prozessen an.

Pete Cooper, Director of People, Partners & Analytics bei Personio, betont die Bedeutung von Schulungen für die KI-Einführung: „Als Computer erstmals in den Arbeitsalltag Einzug hielten, mussten Mitarbeiter lernen, mit Excel umzugehen. Die Schulung von Mitarbeitern im Umgang mit KI ist nicht anders. Die Einführung von KI muss Hand in Hand mit Schulungen und Weiterbildungen gehen – sowohl für Personalabteilungen als auch für die Mitarbeiter selbst. Indem wir die Belegschaft mit den notwendigen Kompetenzen für einen verantwortungsvollen und effektiven Umgang mit KI ausstatten, können wir ihre Angst vor Arbeitsplatzverlust in Zuversicht verwandeln und die gesamte Mitarbeiterzufriedenheit verbessern.“

KI ergänzt menschliche Fähigkeiten

Tom Cheesewright, ein angewandter Zukunftsforscher, ergänzt seine Perspektive und räumt mit einigen gängigen Missverständnissen über KI auf: „Ich verbringe viel Zeit damit, Menschen zu versichern, dass KI ihre Arbeit nicht übernehmen kann. Ein Job ist eine komplexe Abfolge von Aufgaben. KI kann einen Teil der Arbeit erledigen, aber nicht den gesamten Job – oder den von irgendjemandem. Stattdessen kann man mithilfe von KI viele Dinge besser machen und sich von Aufgaben befreien, die einem enjSpaß machen. Überlassen Sie die Arbeit den Robotern! Je mehr Technologie wir einführen und je mehr wir KI nutzen, desto mehr werden wir den Menschen und seine einzigartigen Qualitäten wertschätzen.“

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Die von Personio durchgeführte Umfrage zeigt eine zunehmende Akzeptanz von KI im Personalwesen. Führungskräfte treiben die Einführung von KI-Tools voran, um Kosteneinsparungen und operative Effizienzsteigerungen zu erzielen. Um das volle Potenzial von KI auszuschöpfen, ist es jedoch entscheidend, auf die Bedenken der Mitarbeitenden einzugehen und die notwendigen Schulungen und Weiterbildungen anzubieten. Da sich KI stetig weiterentwickelt und eine immer wichtigere Rolle am Arbeitsplatz einnimmt, ist die erfolgreiche Integration von KI und menschlichen Fähigkeiten der Schlüssel zum Unternehmenserfolg und zur Innovation.

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