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Die Hongkonger Aufsichtsbehörden verhängen gegen HSBC eine Geldstrafe von 4,2 Millionen Dollar

In diesem Beitrag:

  • HSBC wurde in Hongkong mit einer Geldstrafe von 537.683 US-Dollar belegt, weil das Unternehmen seine Verbindungen zum Investmentbanking in Tausenden von Forschungsberichten nicht offengelegt hatte.
  • Die Schweizer Privatbank von HSBC beendet die Zusammenarbeit mit über 1.000 vermögenden Kunden aus dem Nahen Osten, die über ein Vermögen von mehr als 100 Millionen Dollar verfügen.
  • Die Schweizer Finanzaufsichtsbehörde Finma hat HSBC nach Verstößen gegen die Geldwäschebestimmungen die Annahme neuer politisch exponierter Kunden untersagt.

HSBC wurde nach einer Untersuchung durch die Hongkonger Aufsichtsbehörden wegen Verstößen gegen die Offenlegungspflichten mit einer Geldstrafe von 537.683 US-Dollar belegt.

Auf Grundlage einer gemeinsamen Untersuchung der Securities and Futures Commission (SFC) und der Hong Kong Monetary Authority hat die Bank in über 4.200 Research Notes, die zwischen 2013 und 2021 veröffentlicht wurden, die Investmentbanking-Beziehungen zu in Hongkong notierten Unternehmen nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet.

Der Fall begann mit einer Selbstanzeige von HSBC und führte zu einer gemeinsamen Untersuchung durch die beiden Aufsichtsbehörden.

Die Ermittler gaben an, die Mängel seien auf unzureichende Datenerfassung und -meldung in den Systemen von HSBC zurückzuführen, was dazu führte, dass vorgeschriebene Offenlegungen bei der Veröffentlichung von Studien fehlten. Trotz dieser Kontrolllücken fanden die Aufsichtsbehörden keine Hinweise darauf, dass Kunden durch die fehlenden Warnhinweise Verluste erlitten hätten.

HSBC bezeichnete den Vorfall in einer Stellungnahme als „einen historischen Vorfall“ und erklärte, die entsprechenden Kontrollmechanismen und Systeme seien wiederhergestellt.

Im Jahr 2019 wurden Credit Suisse Limited und Credit Suisse AG von der SFC mit einer Gesamtstrafe von HK$2,8 Millionen belegt, weil sie in Research-Berichten über in Hongkong notierte und zwischen 2006 und 2016 begebene Wertpapiere Beziehungen im Zusammenhang mit Investmentbanking nicht offengelegt hatten. 

Unabhängig davon wurde die Hang Seng Bank, an der HSBC eine Beteiligung von 62 % hält, Anfang 2025 mit einer Geldstrafe von HK$66,4 belegt, weil ihr vorgeworfen wurde, Kunden beim Verkauf von Anlageprodukten zu hohe Preise berechnet zu haben. 

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Die Schweizer Tochtergesellschaft von HSBC verliert vermögende Kunden im Nahen Osten

Die Financial Times berichtete kürzlich, dass die Schweizer Niederlassung der Bank damit begonnen hat, über 1.000 vermögende Kunden aus dem Nahen Osten abzumelden.

Laut Insidern plant die Bank, die Geschäftsbeziehungen zu Kunden aus Ländern wie Katar, Saudi-Arabien, Ägypten und dem Libanon zu beenden. Viele dieser Kunden verfügen über ein Vermögen von mehr als 100 Millionen US-Dollar. 

Die Schweizer Niederlassung hat betroffenen Kunden mitgeteilt, dass sie die Dienste nicht mehr nutzen können. Briefe mit der Aufforderung zum Kontowechsel sollen in Kürze verschickt werden, so eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Bloomberg News berichtete zuerst über die Änderungen.

HSBC steht weiterhin unter Beobachtung

Die Umstrukturierung erfolgte im Anschluss an Maßnahmen der Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma wegen des Umgangs der Bank mit risikoreicheren Kunden. Im vergangenen Jahr wurde der Schweizer Tochtergesellschaft von HSBC die Aufnahme von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens untersagt, da bei Neukunden Verstöße gegen die Geldwäschebestimmungen festgestellt worden waren. 

Die Aufsichtsbehörde kam zu dem Schluss, dass die Bank bei mehreren Transaktionen im Zeitraum von 2002 bis 2015, bei denen 300 Millionen Dollar zwischen der Schweiz und dem Libanon transferiert wurden, keine angemessene Sorgfaltspflicht erfüllt hatte.

In ihrem Urteil stellte die Aufsichtsbehörde fest, dass HSBC „die Anzeichen für Geldwäsche, die sich aus diesen Transaktionen ergaben, nicht erkannt hat; ebenso wenig hat sie die Anforderungen für die Aufnahme und Fortführung von Kundenbeziehungen mit politisch exponierten Personen erfüllt und damit ihre Sorgfaltspflichten schwerwiegend verletzt.“

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Finma hat HSBC , eine Überprüfung aller risikoreichen Geschäftsbeziehungen zu politisch exponierten Personen (PEP) im Hinblick auf Geldwäschebestimmungen durchzuführen. Laut Finma darf die Bank bis zum Abschluss dieser Überprüfung keine neuen Geschäftsbeziehungen zu PEP eingehen.

Die internen Richtlinien der HSBC stufen Kunden mit einem Vermögen von über 100 Millionen Schweizer Franken (124,7 Millionen US-Dollar) als „Hochrisikokunden“ ein, was verstärkte Prüfungen zur Folge hat. Die Bank berücksichtigt bei der Risikobewertung von Kunden auch weitere Faktoren wie die Nationalität.

In einer separaten Mitteilung im vergangenen Monat erklärte HSBC, dass die Behörden in Frankreich und der Schweiz gegen die Bank „im Zusammenhang mit mutmaßlichen Geldwäschevergehen in Bezug auf zwei historische Bankbeziehungen“ ermitteln

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