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Der deutsche Finanzminister sagt, die EU müsse zurückschlagen, falls die US-Zollgespräche scheitern

VonNellius IreneNellius Irene
3 Minuten Lesezeit

Foto von INSM via Flickr

  • Lars Klingbeil sagt, die EU müsse bereit sein, angesichts der US-ZollerhöhungentronMaßnahmen zu ergreifen.
  • Dies geschah, nachdem Trump mit einem 30-prozentigen Zoll auf Importe aus Mexiko und der EU gedroht hatte, der am 1. August in Kraft treten sollte.
  • Klingbeil betont, dass Europa geeint und entschlossen sei: Es wolle lediglich ein faires Abkommen.

Der deutsche Vizekanzler und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil erklärte am Sonntag, den 13. Juli, die EU müsse angesichts einer Eskalation des globalen Handelskriegstronhandeln. Dies gelte für den Fall, dass die Zollverhandlungen keine Entspannung der Lage bewirken.

Präsidentdent Donald Trump hatte angekündigt, Dies geschah, nachdem wochenlange Gespräche auf Arbeitsebene mit den wichtigsten Handelspartnern der USA ohne umfassende Handelsabkommen.

Die Drohung hat einetronReaktion von deutschen Politikern und Wirtschaftsführern ausgelöst. 

Klingbeil betont, dass sie lediglich ein „faires Abkommen“ mit den USA anstreben

Trumps Zollpolitik hat Deutschland, Europas größte Volkswirtschaft, massiv bedroht, da das Land als wichtiger Exporteur in die USA viel zu verlieren hat. Deutschland exportiert hauptsächlich Fahrzeuge und Autoteile, Maschinen und Arzneimittel in die USA.

Deutschland exportierte im Jahr 2024 Waren im Wert von 161 Milliarden Euro, das entspricht etwa 188 Milliarden US-Dollar, in die Vereinigten Staaten. Darüber hinaus ergaben Daten der deutschen Regierung einen Handelsüberschuss von fast 70 Milliarden Euro.

In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung äußerte sich Klingbeil zu Trumps Zollpolitik und erwähnte, dass man, falls keine faire Einigung mit den USA erzielt werden könne,tronMaßnahmen zum Schutz europäischer Arbeitsplätze und Unternehmen ergreifen müsse.

Seinen Angaben zufolge steht ihr Kooperationsangebot weiterhin, aber sie werden sich nicht in allen Punkten einigen.

Der Finanzminister erklärte außerdem, Trumps Zollpolitik würde nur Verlierer schaffen und forderte eine Deeskalation des Konflikts, der seiner Ansicht nach die amerikanische Wirtschaft ebenso gefährden könne wie europäische Unternehmen. Klingbeil schloss mit den Worten, niemand wolle derzeit neue Drohungen oder Provokationen.

Was sie seiner Meinung nach wirklich brauchen, ist, dass die EU die ernsthaften und zielgerichteten Gespräche mit den USA fortsetzt. Er fügte hinzu, Europa stehe geeint und entschlossen da: Man wolle lediglich ein faires Abkommen.

Jürgen Hardt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Fraktion von Bundeskanzler Friedrich Merz, äußerte sich ebenfalls zu der Situation. Er zeigte sich optimistisch hinsichtlich weiterer Verhandlungen zwischen der EU und Washington, insbesondere in Anbetracht der verschobenen Zollerhöhungen. 

Hardt zeigte sich zudem zuversichtlich, dass die beiden beteiligten Nationen zumindest eine Teilvereinbarung erzielen und vor dem Stichtag am 1. August eine weitere Verschiebung erreichen werden.

Schließlich, so fügte er hinzu, seien es die amerikanischen Bürger und Unternehmen, die am Ende diese hohen Zölle zahlen müssten, was zu steigenden Preisen und letztendlich zu Inflation in den USA führe. 

Bernd Lange bezeichnet Trumps 30-prozentigen Zoll auf EU-Importe als „dreist und respektlos“

Bernd Lange, Mitglied des Handelsausschusses des Europäischen Parlaments, gab bekannt, dass die Handelsverhandlungen der EU mit Washington bereits seit über drei Wochen andauern. Er sagte, die EU habe intensiver verhandelt und bereits Kompromisse erzielt. 

Er merkte außerdem an, dass die EU alle Gegenmaßnahmen ausgesetzt hatte, nachdem die USA im April zunächst einen 20-prozentigen Zoll auf europäische Importe eingeführt hatten. Im Anschluss erklärte Lange gegenüber Reportern, die Erhöhung der Zölle auf europäische Waren von 20 auf 30 Prozent sei dreist und respektlos. 

Seinen Argumenten zufolge stellt dies einen schweren Rückschlag für die laufenden Verhandlungen, und er erklärte, dass diese Vorgehensweise für den Umgang mit einem wichtigen Handelspartner ungeeignet sei. 

Lange betonte, Europa müsse unmissverständlich klarstellen, dass diese „unfairen Handelspraktiken“ inakzeptabel seien. Er erwähnte, dass die erste Phase der Gegenmaßnahmen, ist aber dertronÜberzeugung, dass diese unverzüglich umgesetzt werden müssten. 

Seinen Angaben zufolge sollen die ersten Gegenmaßnahmen planmäßig am Montag, dem 14. Juli, beginnen, die zweiten dann kurz darauf. 

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Nellius Irene

Nellius Irene

Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.

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