Das deutsche Finanzministerium hat die Nutzung von Blockchain-basierten Wertpapieren als legale Finanzmethode anerkannt. Diese Nachricht kam überraschend, da erst am Freitag in einer Mitteilung vorgeschlagen wurde, dass es nun an der Zeit sei, solche Wertpapiere auch im deutschen Recht zuzulassen und entsprechende Gesetze und Verordnungen zu erlassen.
In einem vergangene Woche vom Bundesfinanzministerium veröffentlichten Bericht hieß es, dass die obligatorische Verwendung von Papierformularen ab sofort nicht mehr uneingeschränkt gelten werde. Die Bundesregierung wolle zunächsttrontraceinführen und sich später auf digitale Aktien konzentrieren.
Aus Sicht des Ministeriums soll dadurch sichergestellt werden, dass kein Risiko von Manipulationen oder Eingriffen besteht. Bezüglich der Utility-Token und ihrer Stellung im Rahmen dieser Reformen wurde erklärt, dass sie gemäß dem deutschen Wertpapierhandelsgesetz nicht als Investitionen, Wertpapiere oder sonstige Finanztoken gelten. Das Gesetz könnte jedoch vorsehen, dass ein öffentliches Angebot von Utility-Token nur dann zulässig ist, wenn der Anbieter zuvor ein Datenblatt veröffentlicht hat.
Der Bundestag berät derzeit über einen Gesetzentwurf zu Security Token Offerings (STOs). Senator Thomas Heilmann, Mitglied der CDU, ist der festen Überzeugung, dass die meisten Menschen diese faszinierende neue Technologie nicht vollständig verstehen. Dies zeige eine Lücke im Bereich der Finanztechnologie in Deutschland.
Deutschland setzt neuedent für Kryptowährungen