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Deutsche Exporte in die USA fallen aufgrund von Trumps Zöllen auf den niedrigsten Stand seit 2021

VonCollins J. OkothCollins J. Okoth
3 Minuten Lesezeit
  • Deutschland verzeichnete im August einen Rückgang der Exporte in die USA um 2,5 % auf 10,9 Milliarden Euro, während die Exporte im Jahresvergleich um 20 % sanken.
  • Die Europäische Kommission berichtete, dass täglich Waren und Dienstleistungen im Wert von über 4,2 Milliarden Euro den Atlantik überqueren.
  • Deutschlands Handelsüberschuss stieg im August 2025 auf 17,17 Milliarden Euro und verzeichnete damit den zweiten monatlichen Anstieg in Folge.

Deutschlands Exporte in die USA sanken im August im Vergleich zum Vormonat um 2,5 Prozent auf 10,9 Milliarden Euro. Daten des Statistischen Bundesamts (Destatis), die am Donnerstag veröffentlicht wurden, zeigen zudem, dass die deutschen Exporte in die USA im Jahresvergleich um 20 Prozent einbrachen.

Der Bericht zeigte, dass Deutschland im August mehr Waren aus den USA importierte, mit einem Anstieg der Importe um 3,4 % gegenüber dem Vormonat auf rund 8 Milliarden Euro. Auch seit August 2024 verzeichnete das Land einen Anstieg der US-Importe um 3,4 %.

Deutschland handelt mehr mit EU-Ländern

Dem Bericht zufolge sind die deutschen Exporte in die USA den fünften Monat in Folge gesunken und haben damit den niedrigsten Stand seit fast vier Jahren erreicht. Dieser Rückgang ist auf die anhaltenden Auswirkungen der von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölledent den . Welthandel zurückzuführen

Ralph Solveen, leitender Ökonom bei der Commerzbank, argumentierte, dass der Warenfluss insbesondere in die USA in den kommenden Monaten voraussichtlich schwach bleiben werde, insbesondere da höhere Zölle durch einen nochtronEuro noch verschärft würden.

Im August einigte sich die Europäische Union mit der Trump-Regierung auf einen einheitlichen Zoll von 15 % auf die meisten EU-Exporte in die USA. Das Abkommen umfasst Zölle auf Automobile, Pharmazeutika, Halbleiter und Holz. Andere europäische Güter, wie etwa wichtige Rohstoffe wie Kork, alle Flugzeuge und Flugzeugkomponenten, Generika und chemische Vorprodukte, genießen im Rahmen des Abkommens Vorzugsbehandlung.

Die Europäische Kommission berichtete, dass täglich Waren und Dienstleistungen im Wert von über 4,2 Milliarden Euro den Atlantik überqueren. Laut Kommission beläuft sich das jährliche Handelsvolumen der EU auf 1,6 Billionen Euro.

Destatis Laut resultierte Deutschlands Handelsüberschuss aus dem Handel innerhalb der Europäischen Union. Daten zeigen, dass das Land Waren im Wert von rund 72,5 Milliarden Euro in andere EU-Mitgliedstaaten exportierte und gleichzeitig Waren im Wert von 58,8 Milliarden Euro importierte, was zu einem deutlichen Überschuss innerhalb der EU führte.

Die EU verzeichnete im Vergleich zum Vormonat einen Rückgang der Exporte um 2,5 Prozent, während die Importe ebenfalls um 1,9 Prozent sanken. Auch Deutschland wies im August ein defimit Nicht-EU-Ländern auf: Die Exporte beliefen sich auf 57,1 Milliarden Euro, die Importe hingegen auf 53,7 Milliarden Euro.

Großbritannien verzeichnete unter den Nicht-EU-Partnern den größten Rückgang der deutschen Importe: Die Exporte sanken im Monatsvergleich um 6,5 % auf 13,5 Milliarden Euro. Deutschlands Importe nach China stiegen im Juli um rund 5,4 % auf 6,8 Milliarden Euro. Peking ist derzeit auch größter Lieferant, doch die Importe aus China gingen im Monatsvergleich um 4,5 % auf 13,5 Milliarden Euro zurück. Solveen geht davon aus, dass die Exporte nach China in den kommenden Monaten nicht weiter anziehen werden. 

Deutschland verzeichnet im August eine Verbesserung seiner gesamten Handelsbilanz

Deutschland verzeichnete im August trotz verhaltener Exporttätigkeit eine Verbesserung seiner Handelsbilanz. Die Exporte beliefen sich auf 129,7 Milliarden Euro, ein Rückgang von 0,5 % gegenüber Juli und 0,7 % gegenüber August. Die Importe erreichten 112,5 Milliarden Euro, ein monatlicher Rückgang von 13 %, aber ein Anstieg von 3,5 % im Vergleich zum Vorjahr.

Deutschlands Handelsüberschuss stieg im August 2025 auf 17,17 Milliarden Euro und verzeichnete damit den zweiten monatlichen Zuwachs in Folge. Im Jahresvergleich ging der Handelsüberschuss jedoch um 21,6 % zurück und lag im Vorjahr bei 21,9 Milliarden Euro.

„Die Hoffnungen auf eine wirtschaftliche Erholung basieren nicht auf der Auslandsnachfrage, sondern auf einer Binnenwirtschaft, die sich aufgrund niedrigerer Leitzinsen der Europäischen Zentralbank und höherer Staatsausgaben erholt.“

-Ralph Sloveen, Senior Economist bei der Commerzbank.

Trotz des Exportrückgangs erreichte der deutsche DAX am Donnerstagvormittag ein neues Rekordhoch und notierte über 24.700 Punkten. Unternehmen wie Bayer und HeidelbergCement führten die Kursgewinne an und legten um 1,8 % bzw. 1,4 % zu.

Der EURO STOXX 50 erreichte ebenfalls ein Allzeithoch und notierte bei rund 5.655 Punkten, was einem Anstieg von über 5 % im vergangenen Monat entspricht. Der STOXX 600 notierte trotz eines Rückgangs von 0,3 % im Vormittagshandel nahe seines Allzeithochs.

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