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Der FTSE 100 hat nach einem Anstieg von 22 % im Jahr 2025 zum ersten Mal überhaupt die 10.000-Punkte-Marke durchbrochen und damit sowohl den Stoxx 600 als auch den S&P 500 übertroffen.
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Bei der Rallye drehte sich alles um Banken und Bergbauunternehmen, die den Aufschwung im besten Jahr des Index seit 2009 anführten.
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Auch die europäischen Aktienmärkte startetentronins neue Jahr, wobei der Stoxx 600 ein Allzeithoch erreichte; Technologie- und Rohstoffaktien stehen dabei im Mittelpunkt.
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Das Pfund Sterling notiert knapp unter seinem jüngsten Höchststand bei 1,3447 US-Dollar und bewegt sich weder gegenüber dem Dollar noch gegenüber dem Euro nennenswert.
Die Aktien von Halbleiterunternehmen legten einen fulminanten Start hin: Micron stieg um 10 % und ASML um 9 % am ersten Handelstag des Jahres 2026.
Lam Research und Intel legten jeweils um mehr als 6 % zu, Marvell um 5 %. AMD und Nvidia gewannen 4 % bzw. 1 % hinzu und setzten damit ihren Aufwärtstrend fort, nachdem sie im Vorjahr bereits um 77 % bzw. 39 % gestiegen waren.
Der Wettlauf um KI-Rechenzentren befeuert weiterhin die Chip-Entwicklung. Amazon und Google halten ihre Ausgaben für Hyperscale-Lösungen hoch und decken damit die unaufhörliche Nachfrage nach Cloud- und Rechenkapazitäten.
Nicht alle teilen diese Ansicht. Im November ging Michael Burry, bekannt durch „The Big Short“, eine Short-Position bei Nvidia und Palantir ein, kritisierte Hyperscaler für überhöhte Gewinnzahlen und warnte vor einer möglichen KI-Blase.
Dennoch legte der VanEck Semiconductor ETF um 4 % zu und setzte damit seine Rallye von 49 % im Jahr 2025 fort. Der Fonds verzeichnete nun drei Jahre in Folge Gewinne, darunter den Rekordanstieg von 72 % im Jahr 2023.
An anderen Börsen stieg der S&P 500 um 0,19 % auf 6.858,47 Punkte, während der Nasdaq Composite um 0,03 % auf 23.235,63 Punkte nachgab. Beide Indizes hatten im Tagesverlauf höhere Höchstständetron: Der S&P 500 legte um 0,7 % und der Nasdaq um 1,5 % zu. Der Dow Jones gewann 319 Punkte (0,66 %) und schloss bei 48.382,39 Punkten.
