Zusammenfassung (TL;DR)
- Frankreich warnt Investoren vor unregulierten Kryptofirmen.
- Usbekistan schließt sich dieser Warnung an und warnt Investoren vor Kryptofirmen.
- Die globalen Behörden sind weiterhin besorgt über unregulierte Kryptofirmen.
- Die Aufsichtsbehörden erklären, die Warnung diene dem Schutz der Anleger.
Die französische Finanzmarktaufsichtsbehörde AMF hat Investoren davor gewarnt, nicht autorisierte Krypto-Dienstleistungen intronzu nehmen.
Die Behörde aktualisierte am Freitag ihre Website mit den Namen nicht autorisierter Krypto- und Devisenfirmen. Darunter befanden sich vier Websites mit Bezug zu Kryptowährungsderivaten sowie zwölf Websites mit Devisenbezug.
Die französische Finanzmarktaufsicht (Autorité des Marchés Financiers, AMF) erklärte, dass die börsennotierten Unternehmen Anlageprodukte angeboten hätten, ohne über die erforderliche Lizenz für die Erbringung solcher Dienstleistungen zu verfügen.
Die AMF aktualisiert zusammen mit der französischendentfür das Finanzwesen (ACPR) regelmäßig ihre Liste nicht lizenzierter Firmen, um Krypto-Investoren vor potenziell betrügerischen Investitionen zu schützen.
Die Aufsichtsbehörden empfahlen Anlegern, sich an einer Liste autorisierter Anlageanbieter zu orientieren, die sie im Online-Register der Finanzdienstleister finden, sowie an der Liste der autorisierten Anbieter in den Kategorien Finanzanlageberater oder Crowdfunding.
Über Frankreich hinaus haben internationale Behörden in letzter Zeit vermehrt Bedenken hinsichtlich unregulierter Krypto-Investitionsdienstleistungen geäußert.
Usbekistan warnte Investoren Anfang dieser Woche ebenfalls vor nicht lizenzierten Krypto-Unternehmen.
Australien und Usbekistan folgen dem französischen Beispiel und warnen Investoren.
Die usbekische Nationale Agentur für Projektmanagement hat eine Liste nicht autorisierter Kryptobörsen veröffentlicht, vor deren dent des Landes gewarnt wird, ähnlich wie Frankreich vorgegangen ist.
Die usbekischen Behörden warnten vor der Zunahme nicht registrierter Krypto-Plattformen, die Krypto-Dienstleistungen anbieten. Besonders besorgniserregend sei, dass einige dieser Plattformen nicht einmal über eine physische Präsenz im Land verfügen, aber dennoch Krypto-Assets für Einheimische kaufen, verkaufen oder tauschen.
Bereits im August riet die australische Wertpapier- und Investitionskommission ihren Bürgern, in Kryptowährungen nur über Finanzinstitute zu investieren, die über eine australische Finanzdienstleistungslizenz verfügen.
Auch viele Regulierungsbehörden in anderen Ländern haben weiterhin vor illegalen Kryptofirmen in ihrem Land gewarnt und Investoren aufgefordert, sich vor diesen Plattformen in Acht zu nehmen.

