Frankreich schließt sich Portugal an und gewährt Kryptowährungstransaktionen keine Steuern. Die französische Regierung gab bekannt, dass der Handel zwischen Kryptowährungen steuerfrei bleibt. Steuern fallen jedoch an, wenn Kryptowährungen gegen Fiatwährung getauscht werden. Darüber hinaus führt Frankreich eine Mehrwertsteuer (MwSt.) auf Käufe mit Kryptowährungen ein.
Kryptowährungen: Gegenwart und Zukunft
Viele Länder und Staaten haben den Wert der Blockchain-Technologie und von Kryptowährungen nicht erkannt. Aufgrund dieser Nachlässigkeit konnten sie nicht von der Entwicklung der Kryptowährungen in den letzten zehn Jahren profitieren.
Bitcoin, die führende Kryptowährung, ebnete im Januar 2009 den Weg für alles. Seitdem haben Kryptowährungen eine rasante Entwicklung durchgemacht. Anfangs galten sie als Schneeballsysteme oder Instrumente zur Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Doch mittlerweile hat sich die weltweite Wahrnehmung grundlegend gewandelt, denn sie werden nun als das Zahlungssystem der Zukunft betrachtet.
Frankreich und Portugal unterstützen Kryptowährungen und heißen Investoren herzlich willkommen. In beiden Ländern sind Kryptowährungstransaktionen steuerfrei. Während Frankreich den Umtausch von Kryptowährungen in Fiatgeld besteuert, verzichtet Portugal gänzlich auf eine Besteuerung von Kryptowährungstransaktionen.
Der französische Finanzminister Bruno Le Maire gab die Ankündigung bekannt. Le Maire hatte zuvor bereits vor Facebooks Libra gewarnt. Er will die Entwicklung von Libra stoppen und fordert die Europäische Zentralbank (EZB) zur Unterstützung auf.
Steuerfreie Kryptowährungstransaktionen: Was ist der Grund für diesen Schritt?
Länder, die Kryptowährungen unterstützen, könnten enorm profitieren, da immer mehr Menschen weltweit ein zunehmendes Bewusstsein für Kryptowährungen entwickeln. Menschen aus Ländern mit strengen Steuergesetzen könnten sich entscheiden, in eines dieser Länder auszuwandern.
Darüber hinaus könnten Länder, die nicht bereit sind, die notwendigen Schritte zur Sicherstellung des Kryptowachstums zu unternehmen, im „Krypto-Wettlauf“ ins Hintertreffen geraten
Bruno sprach auch über den Plan der EZB zur Einführung einer digitalen Währung. Es liegt auf der dent , wenn sich nicht mehrere Nationen auf eine gemeinsame digitale Währung einigen, jedes Land seine eigene entwickeln würde. Dies würde zur Digitalisierung des bestehenden Finanzsystems mitsamt all seinen Schwächen führen.

