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Die PCE-Inflation sinkt auf 2,1 % – den niedrigsten Stand seit acht Monaten. Was plant die Fed als Nächstes?

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten,
Die PCE-Inflation sinkt auf 2,1 % – den niedrigsten Stand seit acht Monaten. Was plant die Fed als Nächstes?
  • Die PCE-Inflation fiel im April auf 2,1 %, den niedrigsten Stand seit acht Monaten.
  • Die Kerninflation (PCE) lag bei 2,5 % und damit leicht unter den Erwartungen.
  • Die Konsumausgaben verlangsamten sich, während die persönlichen Einkommen stärker als prognostiziert stiegen.

Die PCE-Inflation kühlte sich im April auf 2,1 % ab, den niedrigsten Wert seit acht Monaten, obwohldent Donald Trump Anfang des Monats neue Zölle verhängt hatte. 

Das bestätigte am Freitag. Die monatliche Inflation stieg lediglich um 0,1 Prozentpunkte und entsprach damit der Schätzung von Dow Jones, während die jährliche Inflationsrate leicht unter den Erwartungen lag (0,1 Prozentpunkte).

Der Kern-PCE-Wert, der Lebensmittel- und Energiekosten ausklammert, lag im Berichtsmonat ebenfalls bei 0,1 % und im Jahresvergleich bei 2,5 %. Das liegt unter dem Zielkorridor der US-Notenbank und 0,1 % unter der Prognose

Diese Zahlen sind von Bedeutung, da der PCE-Index der wichtigste tracder Fed ist und ihre Zinsentscheidungen maßgeblich beeinflusst. Derzeit fragt sich der Markt, was die Zentralbank als Nächstes unternimmt – die Zinsen erhöhen, vorerst beibehalten oder senken.

Die PCE-Preise fallen auf schwächelnde Märkte, da Trump den Handelsstreit mit China neu entfacht

Die Konsumausgaben verlangsamten sich im April deutlich und stiegen lediglich um 0,2 %. Dies entsprach zwar den Erwartungen, fiel aber schwächer aus als der Anstieg von 0,7 % im März. Gleichzeitig legten die persönlichen Einkommen um 0,8 % zu und übertrafen damit die Prognose von 0,3 % sowie den Wert des Vormonats deutlich. Das bedeutet, dass die Menschen zwar mehr verdienten, aber deutlich weniger davon ausgaben.

Das hat die Wall Street noch nicht beruhigt. Die Aktienkurse brachen am Freitagmorgen ein, nachdem Trump in den sozialen Medien gepostet hatte, China habe gegen das bestehende Handelsabkommen verstoßen. Diese Aussage erfolgte kurz nachdem Finanzminister Bessent gegenüber Fox News erklärt hatte, die Gespräche zwischen Washington und Peking seien „etwas ins Stocken geraten“.

Die Folgen trafen die Futures hart. Dow-Jones-Futures fielen um 174 Punkte (0,4 %), während sowohl S&P-500- als auch Nasdaq-100-Futures um 0,6 % nachgaben. Die aggressive Zollstrategie des Weißen Hauses ist weiterhin rechtlich ungewiss. Der Gerichtshof für Internationalen Handel setzte sie am Mittwochabend größtenteils außer Kraft, doch ein Berufungsgericht ordnete am Donnerstag an, die Zölle bis nächste Woche in Kraft zu halten.

Hinter den Kulissen erwägt Trumps Team laut dem Wall Street Journal einen weiteren Schritt: die Anwendung eines Teils des Handelsgesetzes von 1974, um für 150 Tage Zölle von bis zu 15 % zu erheben. Es gibt keine Garantien, aber dieser Plan steht nun zur Debatte.

Das Hin und Her in Handels- und Rechtsstreitigkeiten verunsichert Anleger seit Monaten. Sie warnen davor, dass anhaltende Unsicherheit die US-Wirtschaft in eine Abschwächung stürzen könnte. Angesichts der sinkenden Inflation, der rückläufigen Konsumausgaben und der volatilen Handelsdynamik ist unklar, wie die Fed als Nächstes vorgehen sollte.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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