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EU verschärft Krypto-Regulierungen zur Bekämpfung von Finanzkriminalität

VonDamilola LawrenceDamilola Lawrence
Lesezeit: 2 Minuten,
EU verschärft Krypto-Regulierungen zur Bekämpfung von Finanzkriminalität

EU verschärft Krypto-Regulierungen zur Bekämpfung von Finanzkriminalität

  • Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat Leitlinien für Krypto-Unternehmen herausgegeben, die sich auf Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung konzentrieren.
  • Diese Richtlinien gelten auch für Krypto-Asset-Dienstleister (CASPs) und sind Teil der umfassenderen Bemühungen der EU zur Regulierung von Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten.
  • Die Leitlinien, die sich an den MiCA-Vorschriften der EU orientieren, geben auch Kredit- und Finanzinstituten, die mit CASPs zu tun haben, Ratschläge und werden ab dem 30. Dezember umgesetzt.

Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) hat neue Leitlinien zur Bekämpfung von Finanzkriminalität wie Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung herausgegeben. Dieser Schritt ist ein entscheidender Meilenstein für die Integration von Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten in den bestehenden Rechtsrahmen.

Angleichung von Kryptowährungen an Standards zur Bekämpfung der Geldwäsche

der EBA jüngsten Leitlinien erweitern den Anwendungsbereich der EU-Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung auf Krypto-Asset-Dienstleister (CASPs). Damit will die Behörde die Praktiken in der Europäischen Union harmonisieren und ein einheitliches Vorgehen bei diesen neuen digitalen Transaktionen gewährleisten. Die EBA hebt die besonderen Risiken von Krypto-Assets hervor, wie beispielsweise die hohe Geschwindigkeit von Überweisungen und Funktionen, die die Identität eines Nutzers potenziell verschleiern könnendentDiese Faktoren erfordern strenge Maßnahmen seitens der CASPs, um diese Risiken wirksam zu mindern.

Die Integration dieser Leitlinien steht im Einklang mit den umfassenderen Bemühungen der EU zur Regulierung digitaler Transaktionen, insbesondere durch das wegweisende Regulierungspaket „Märkte für Krypto-Assets“ (MiCA) und die im vergangenen Jahr verabschiedeten Rechtsvorschriften zum Geldtransfer über digitale Vermögenswerte. Die EBA betont, wie wichtig es ist, dass CASPs (Crypto-Asset-Service-Provider) über die Risiken gut informiert sind und wirksame Maßnahmen zu deren Bekämpfung ergreifen.

Umfassender Umfang und Umsetzung

Darüber hinaus gehen die Leitlinien der EBA über CASPs hinaus und enthalten Richtlinien für andere Kredit- und Finanzinstitute, die entweder CASPs zu ihren Kunden zählen oder mit Krypto-Assets handeln. Dieser umfassende Ansatz trägt der Vernetzung des Finanzsektors und dem Bedarf an einer breit angelegten regulatorischen Antwort auf die Herausforderungen durch digitale Vermögenswerte Rechnung.

Die Behörden in der gesamten EU werden voraussichtlich innerhalb von zwei Monaten nach Veröffentlichung dieser Leitlinien in den offiziellen EU-Sprachen über deren Einhaltung berichten. Die Leitlinien sollen ab dem 30. Dezember umgesetzt werden, zeitgleich mit dem vollständigen Inkrafttreten der MiCA-Verordnung.

Die proaktive Haltung der EBA bei der Veröffentlichung dieser Leitlinien unterstreicht ihr Engagement für den Schutz des Finanzsystems vor den potenziellen Risiken der sich rasant entwickelnden Kryptowährungswelt. Durch die Festlegung klarer Richtlinien für CASPs und verwandte Finanzinstitute schafft die Europäische Bankenaufsichtsbehörde einendent für die Regulierung im digitalen Zeitalter und bringt Innovation mit dem Bedürfnis nach Sicherheit und Transparenz im Finanzverkehr in Einklang.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence

Damilola Lawrence berichtet seit über fünf Jahren über Kryptomärkte und Technologie. Zuvor veröffentlichte er Krypto-Analysen und -Einblicke in TheShibMagazine, CryptoMode, Qweens Magazine und die Recording Academy, bevor er zu Web3 wechselte. Bei Cryptopolitanist er Spezialist für Kryptopreisprognosen. Nach seinem Bachelor-Abschluss absolvierte er ein Masterstudium in IT-Cybersicherheit an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität.

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