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EU-Unternehmen erzielen Einigung zur Zusammenlegung von Satellitenunternehmen

VonNoor BazmiNoor Bazmi
Lesezeit: 2 Minuten,
EU-Unternehmen erzielen Einigung zur Zusammenlegung von Satellitenunternehmen
  • Leonardo, Airbus und Thales vereinbaren die Zusammenlegung ihrer Satellitenaktivitäten im Wert von 6,5 Milliarden Euro (7,5 Milliarden US-Dollar).
  • Das neue Unternehmen will mit der wachsenden Dominanz von SpaceX auf dem globalen Raumfahrtmarkt konkurrieren.
  • Das fusionierte Unternehmen wird voraussichtlich im Jahr 2027 seinen Betrieb aufnehmen, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung.

Drei große europäische Raumfahrtunternehmen haben eine Vereinbarung zur Zusammenlegung ihrer Satellitengeschäfte getroffen, um Elon Musks SpaceX auf dem globalen Raumfahrtmarkt herauszufordern.

Leonardo, Airbus und Thales gaben nach monatelangen Verhandlungen zwischen dentracdie vorläufige Einigung bekannt. Durch den Zusammenschluss entsteht ein neues Unternehmen mit einem erwarteten Jahresumsatz von rund 6,5 Milliarden Euro (7,5 Milliarden US-Dollar). Airbus wird laut der neuen Eigentümerstruktur 35 Prozent der Anteile halten, Leonardo und Thales jeweils 32,5 Prozent.

Die Unternehmensführung möchte eine Raumfahrtpartnerschaft nach dem Vorbild von MBDA aufbauen, dem Raketenunternehmen, das Airbus, BAE Systems und Leonardo gemeinsam gehört. Die Zusammenführung dieser angeschlagenen Betriebe stellt jedoch nur die erste Hürde dar. Die entscheidende Frage ist, ob dieses neue Unternehmen in Zukunft tatsächlich mit amerikanischen und chinesischen Konkurrenten mithalten kann.

Die Zeit drängt, um SpaceX ernsthaft Paroli bieten zu können. Das amerikanische Unternehmen hat seine Machtposition weiter ausgebaut, da der Weltraum für militärische Zwecke, Kommunikationsnetze und andere wirtschaftliche Anwendungen immer wichtiger wird. Europas übermäßige Abhängigkeit von SpaceX im Bereich Raumfahrt und Verteidigung bereitet Branchenführern zunehmend Sorgen.

Die Partner gehen davon aus, dass das fusionierte Unternehmen vorbehaltlich der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden und der Erfüllung weiterer Standardanforderungen im Jahr 2027 den Betrieb aufnehmen wird. Airbus plant, seine Geschäftsbereiche Space Systems und Space Digital in das Joint Venture einzubringen. Leonardo wird seine Aktivitäten, einschließlich Telespazio, beisteuern, während Thales Thales Alenia Space, Telespazio und Thales SESO einbringt.

Strategische Verteidigungsausgaben treiben Fusionen voran

Die drei Unternehmen schließen sich zusammen, während europäische Staaten Billionen von Euro in die Verteidigung investieren, um ihre Abhängigkeit von externen Mächten zu verringern. Diese Investitionswelle könnte Airbus, Leonardo und Thales die letzte Chance bieten, ein europäisches Raumfahrtzentrum zu schaffen.

Die Diskussion um eine europäische Raumfahrtfusion kursiert schon seit Jahren. Die Initiative gewann 2024 an Dynamik, als hochrangige EU-Beamte einen grundlegenden Strategiewechsel forderten, um Europas Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Im Februar wurde bekannt, dass Airbus Goldman Sachs mit der Beratung für das Vorhaben beauftragt hatte, das sich damals noch in der frühen Sondierungsphase befand.

Die Dreiergespräche verliefen schleppend aufgrund komplexer Fragen im Zusammenhang mit der Zusammenführung von Tausenden von Mitarbeitern, hauptsächlich in Italien und Frankreich. Die Unternehmen mussten zudem Eigentumsverhältnisse und kartellrechtliche Bedenken klären.

Leonardos Vorstandsvorsitzender Roberto Cingolani hatte im Juni geäußert, er gehe davon aus, dass die Verhandlungen bis Ende Juli abgeschlossen sein würden. Im September deuteten Berichte darauf hin, dass das Projekt Fortschritte mache und ein Vertrag möglicherweise noch im selben Monat zustande kommen könnte.

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