ETH steht unter dem größten Verkaufsdruck seit November 2024

- Anfang September dominieren die ETH-Verkäufer und läuten damit einen historisch schwachen Monat für Kryptowährungen ein.
- ETH notierte weiterhin knapp über 4.300 US-Dollar, allerdings unter kurzfristigem Verkaufsdruck.
- Die Akkumulation in den Wallets der Großinvestoren setzt sich fort, aber kurzfristige Liquidationen könnten den ETH-Kurs drücken.
ETH befindet sich seit mehreren Tagen unter Verkaufsdruck, was sich im Verhältnis von Verkäufern zu Marktteilnehmern widerspiegelt. Ein Wert unter 1 deutet auf Verkaufsdruck und einen möglichen Kursrückgang hin.
ETH steht unter dem höchsten Verkaufsdruck seit November 2024, was die Erwartung eines möglichen Marktabschwungs nährt. Das Verhältnis von Käufern zu Verkäufern deutet auf kurzfristigen Verkaufsdruck hin, der die Märkte in der vergangenen Woche beeinflusst hat.

ETH schwankt üblicherweise zwischen Kauf- und Verkaufsdruck. Selbst bei großflächigen Verkäufen kaufen einige Großinvestoren später zu einem niedrigeren Preis wieder ein. Anhaltender Verkaufsdruck kann jedoch zu einer Trendumkehr führen.
ETH geriet Ende August unter Verkaufsdruck
Laut Daten von CryptoQuant geriet ETH Ende August unter Verkaufsdruck. Das Verhältnis von Käufen zu Verkäufen verschob sich zugunsten der Verkäufer, was bedeutet, dass Händler die Marktchancen nutzten, um ihre ETH auf dem aktuellen Niveau zu veräußern.
ETH konnte einen Teil des im August erreichten Niveaus halten und notierte weiterhin über 4.300 US-Dollar. Der Kurs von ETH lag bei 0,039 BTC, was einer Marktkapitalisierung von 13,3 % entspricht. Der Token wurde zu einem Kurs von 4.313,75 US-Dollar gehandelt und war damit der größte Verlierer unter den Top 5 der vergangenen Woche.
Die aktuellen Handelsbedingungen lassen weiterhin Zweifel aufkommen, ob ETH überleben wird oder einen weiteren Kursrückgang in ein niedrigeres Handelsniveau erleiden muss. Das offene Interesse an ETH liegt mit 27 Milliarden US-Dollar zwar weiterhin nahe am oberen Ende des Handelsbereichs, jedoch mit Verschiebungen im Verhältnis von Long- zu Short-Positionen.
Basierend auf den Derivatepositionen auf Binancedürfte ETH in einer engen Spanne zwischen 4.200 und 4.500 US-Dollar gehandelt werden. Die derzeit verfügbare Liquidität deutet nicht auf einenmatic Short Squeeze hin. Dennoch besteht der Verdacht, dass einige Großinvestoren den ETH-Preis durch regelmäßige Verkäufe drücken. Längerfristig wird erwartet, dass ETH einen Ausbruch über 5.000 US-Dollar versucht oder auf 3.500 US-Dollar fällt.
Auf Hyperliquidüberwiegen Long-Positionen bei ETH mit einem Anteil von 64 % am offenen Interesse. Ethena (ENA) weist sogar über 75 % Long-Positionen auf, was auf ein hohes Aufwärtspotenzial von ETH hindeutet. Das Ethena-Projekt ist auf einen positiven ETH-Trend angewiesen, um die höchste Rendite zu erzielen.
Wale bewegen ETH aktiv
Die täglichen Bewegungen der Wale sind weiterhin vonmatic Positionswechseln geprägt. Insgesamt zeigt ETH Anzeichen langfristigen Vertrauens, mit Wachstum DeFi und Ausweitung des Kreditgeschäfts.
Zudem verzeichnet ETH weiterhin starke Zuflüsse aus ETFs und Staatsanleihen, während Akkumulationsadressen ihren Bestand auf 24 Millionen Token ausgebaut haben. Trotzdem können kurzfristige Verkäufe von Großinvestoren den Preis beeinflussen, da ältere Großinvestoren weiterhin Gewinne realisieren.
In den vergangenen Monaten hat der ETH- Besitz aufgrund des Rückzugs von Privatanlegern deutlich in Richtung Großinvestoren verlagert. Insgesamt zeigt ETH positive Anzeichen für langfristiges Wachstum, doch kurzfristiger Verkaufsdruck kann weiterhin zu Liquidationen und Kursrückgängen führen.
Die kurzfristigen ETH-Schwankungen fallen mit einermatic Akkumulation durch Großinvestoren zusammen; ein einzelner Investor investierte in den letzten Tagen 185 Millionen US-Dollar in ETH. Diese signifikante Akkumulation hat sich jedoch noch nicht in neuen Allzeithochs niedergeschlagen.
ETH steht auch im September vor einem historisch schwachen Handelsmonat. Der Oktober schloss für ETH überwiegend im Plus ab, doch in den kommenden Wochen könnte der Handel vorsichtiger verlaufen. Gleichzeitig ist ein Haltetrend zu beobachten, da Großinvestoren und Privatanleger weiterhin das Potenzial von DeFierkennen und ETH als Sicherheit oder für Transaktionsgebühren benötigen.
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Hristina Vasileva
Hristina Vasileva ist Expertin für DeFi, Wirtschaft und Finanznachrichten. Nach einem vierjährigen Bachelor-Studium in Betriebswirtschaft, Journalismus und Massenkommunikation absolvierte sie ein Masterstudium in Philosophie an der Universität Sofia. Sie arbeitete für eine der führenden Zeitungen des Landes und berichtete über Rohstoffe und Unternehmensergebnisse. Derzeit ist Hristina als freie Autorin für Cryptopolitantätig.
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