Aktien aus Schwellenländern verzeichnen erstmals seit 32 Jahren zehn Monate in Folge monatliche Kursgewinne

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Der Aktienindex der Schwellenländer dürfte den zehnten Monat in Folge Kursgewinne verzeichnen – das erste Mal seit 1993.
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Die Nachfrage nach KI, ein schwächerer Dollar und chinesische Konjunkturprogramme führten zu einem Anstieg des Aktionärsvermögens in Schwellenländern um 6 Billionen Dollar.
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Aktien aus Schwellenländern entwickeln sich besser als US-Märkte: Der MSCI EM Index ist in diesem Jahr um 31 % gestiegen und wird mit einem Abschlag von 39 % gegenüber US-Aktien gehandelt.
Die Aktien von Schwellenländern haben einen 32-Jahres-Rekord gebrochen. Erstmals seit 1993 steuert der MSCI Emerging Markets Index auf zehn aufeinanderfolgende Monatsgewinne zu. Im Oktober legte er trotz eines leichten Rückgangs von 0,2 % am Freitag um solide 4,8 % zu.
Die gigantische Rallye hat allein in diesem Jahr 6 Billionen Dollar an Aktionärswert hinzugefügt, und das alles, während der US-Dollar schwächer wird, der KI-Hype nicht abebbt und globale Investoren sich von US-zentrierten Anlagen abwenden.
Hier geht es nicht nur um spekulative Kapitalflüsse oder um reines Glücksspiel. Wie Cryptopolitan bereits ausführlich berichtet hat, wurden die Kursgewinne durch solide Infrastruktur getrieben: asiatische Halbleiterfirmen, Hardwarehersteller und Lieferketten für Rechenzentren.
Sie alle reiten auf der Welle der wahnsinnigen globalen Nachfrage nach KI-Infrastruktur, und die USA sind nicht die Einzigen, die dieses Schiff steuern.
Chinas gezielte Konjunkturprogramme tragen dazu bei, die Gewinnschätzungen zu steigern, die Stimmung zu verbessern und beträchtliches Kapitaltrac.
Laut Daten von Bloomberg befinden sich die Gewinnschätzungen für Unternehmen im MSCI derzeit auf dem höchsten Stand seit Februar 2022 und schließen damit rasch die Bewertungslücke zu US-amerikanischen und europäischen Aktien.
Kapitalströme verändern sich, da KI und Dollar-Schwäche aufeinandertreffen
Unterdessen verabschieden sich Vermögensverwalter von ihren alten Strategien, da der schwächere Dollar US-Vermögenswerte wenigertracmacht, was auf Donald Trumps restriktive Handelspolitik zurückzuführen ist, die die Anleger dazu veranlasst, anderswo nach Sicherheit zu suchen.
„Die Abschwächung des US-Dollars war ein wesentlicher Faktor“, sagte Sammy Suzuki von AllianceBernstein. „Schwellenländeraktien bestehen nicht mehr nur aus Banken, Rohstoffen und Telekommunikation. Technologie-, Konsumgüter- und Medizinbranchen mit einem höheren Anteil an geistigem Eigentum spielen heute eine deutlich größere Rolle.“
Kurz gesagt: Der Anstieg der Schwellenländer im MSCI-Index um 31 % seit Jahresbeginn stellt den größten jährlichen Zuwachs seit 2017 dar. Und natürlich KI-bezogene Aktien tragen
Diese geringfügige Veränderung der Ertragskraft und der Branchendominanz ist der Grund, warum selbst Firmen wie Morgan Stanley jetzt sagen, dass dies der Beginn einer mehrjährigen Rallye in den Schwellenländern ist.
Der MSCI-Benchmark wird mit einem Abschlag von 39 % gehandelt, deutlich weniger als die 45 % zu Jahresbeginn, basierend auf dem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis. Das ist eine drastische Komprimierung des Kurs-Gewinn-Verhältnisses.
Der Waffenstillstand zwischen Trump und Xi löst an den globalen Märkten eine optimistische Risikostimmung aus
Die Rallye dieses Monats wurde nicht allein von Technologieaktien und Unternehmensgewinnen getragen. Einen letzten Schub erhielt sie durch das jüngste Treffen zwischen Trump und Xi Jinping, das mit einem vorläufigen Handelsfrieden endete. Zwar wurden keine konkreten Details bekannt gegeben, doch der Tenor reichte aus, um die Rallye auszulösen.
„Unterm Strich lässt sich sagen, dass trotz der wenigen konkreten Neuerungen der optimistische Ton von Präsidentdent und die Ankündigung von Handelsabkommen dazu beigetragen haben, in dieser Woche einige Unsicherheiten zu beseitigen, was die Risikobereitschaft an den Aktienmärkten weltweit weiter gestärkt hat“, schrieb Citigroup-Stratege Rohit Garg.
Der japanische Aktienmarkt reagierte als erster. Am Freitag stieg der Nikkei 225 um über 1 % und erreichte einen neuen Rekordwert, der Topix legte um 0,79 % zu. Der südkoreanische Kospi gewann 0,22 % und verzeichnete nach dem starken Anstieg am Donnerstag ebenfalls einen neuen Höchststand.
Der Kosdaq stieg um 0,47 %, und der australische S&P/ASX 200 eröffnete 0,45 % höher. Der chinesische CSI 300 blieb unverändert, während der Hang Seng in Hongkong um 0,33 % nachgab.
In den USA beflügelten die Quartalszahlen der großen Technologiekonzerne am Donnerstagabend die Aktienfutures. Die Dow-Futures stiegen um 17 Punkte, der S&P 500 legte um 0,5 % zu und der Nasdaq 100 um 1 %. Auch die Wochen- und Monatsgewinne folgten. Der S&P 500 verzeichnete in dieser Woche ein Plus von 0,45 %.
Der Nasdaq legte um 1,6 % zu, der Dow Jones um 0,7 %. Im Oktober stieg der S&P 500 um 2 %, der Nasdaq um 4,1 % und der Dow Jones um 2,4 %. Damit steuert der Dow Jones auf tracmit Kursgewinnen zu – ein Erfolg, der zuletzt 2018 erzielt wurde.
In Afrika sorgte Nigeria für Aufsehen. Das Land verhängte einen Einfuhrzoll von 15 % auf raffinierte Erdölprodukte. Diese protektionistische Maßnahme soll die heimischen Raffinerien schützen. Die Marktreaktion war verhalten, doch Investoren beobachten nigerianische Vermögenswerte nun genauer, während sich die Auswirkungen abzeichnen.
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