Die EBC fordert die europäischen Regierungen auf, die globale Reichweite des Euro auszubauen

- EZB-dent Christine Lagarde fordert dringende Maßnahmen zur Stärkung der globalen Rolle des Euro, da Trumps Politik die Glaubwürdigkeit des Dollar schwächt.
- Der europäische Anleihenmarkt ist nach wie vor nur ein Fünftel so groß wie der US-amerikanische Staatsanleihenmarkt.
- Die EU hat ihre Spar- und Investitionsunion ins Leben gerufen, um 33 Billionen Euro an europäischen Ersparnissen zu mobilisieren, die derzeit ungenutzt auf Bankkonten liegen.
Christine Lagarde fordert die europäischen Regierungen zu mehr Engagement im Umgang mit dem Euro auf. Die EZB-Präsidentindent am Dienstag vor einem Publikum in Paris, dass die 20 Länder, die die Währung teilen, nicht einfach tatenlos zusehen und wirtschaftliche Schocks aus anderen Teilen der Welt hinnehmen können.
Dieser Ansatz birgt Probleme, sagte Lagarde. Wenn Kapital auf der Suche nach Sicherheit in die Eurozone fließt, treibt das den Wert der Währung in die Höhe. Das erschwert das Geschäft für Exporteure, die plötzlich feststellen müssen, dass ihre Produkte auf den internationalen Märkten teurer sind.
„Wenn wir jetzt die Grundlagen des Euro stärken, können wir unsere Offenheit in Widerstandsfähigkeit und unsere Schwächen in Stärken verwandeln“, sagte Lagarde laut Bloomberg in ihrer Rede. Sie fügte hinzu, Europa könne dafür sorgen, dass der Euro auch angesichts zunehmender globaler Unsicherheiten ein undtronverlässliches Fundament für die Zukunft des Kontinents bleibe.
Trumps Dollar-Schwäche löst „globalen Euro-Moment“ aus
Hier bietet sich eine Chance. Angesichts des Rückzugs der USA unter Donald Trump aus der internationalen Zusammenarbeit stellen manche infrage, ob der Dollar weiterhin die Weltwährung bleiben sollte. Europäische Politiker sehen darin ihre Chance, den Euro zu stärken.
berichtete, von einem „globalen Euro-Moment“ sprach, hat es kaum Fortschritte gegeben Cryptopolitan.
Die Zahlen sprechen für sich.
Erstklassige Staatsanleihen der Eurozone belaufen sich auf 6,6 Billionen Euro, umgerechnet 7,7 Billionen US-Dollar. Das klingt nach viel, bis man sich bewusst macht, dass dies nur ein Fünftel des Volumens des US-amerikanischen Anleihenmarktes ausmacht. Europäische Aktienmärkte? Weniger als halb so groß wie die US-amerikanischen, und sie sind nicht so effizient darin, Kapital dort anzulegen, wo es benötigt wird.
Lagarde betonte , dass Europa ein Umfeld schaffen müsse, in dem Kapital in Wirtschaftswachstum fließt und so einen positiven Kreislauf in Gang setzt, in dem Investitionsgewinne weiteres Kapital nach sich ziehen. Sie fügte hinzu, dass eine robustere Wirtschaft der Eurozone die Stärke und Glaubwürdigkeit des Euro auf internationaler Ebene stärken würde.
Was muss sich also ändern? Lagarde wies auf die von Land zu Land unterschiedlichen Regulierungen, die uneinheitlichen Steuersysteme und die je nach Land variierenden Insolvenzgesetze hin. Sie erwähnte auch größere Herausforderungen wie hohe Energiekosten, eine stagnierende Produktivität und die mangelnde Bereitschaft der Länder, sich an Projekten zu beteiligen, die allen zugutekommen würden.
EU startet Spar- und Investitionsunion
Brüssel hat im vergangenen Monat seinen neuesten Versuch gestartet, Europäer zu höheren Investitionen zu bewegen. Die Europäische Kommission kündigte die sogenannte Spar- und Investitionsunion an. Dabei handelt es sich lediglich um eine neue Bezeichnung für die Kapitalmarktunion, die schon länger im Gespräch ist. Ziel ist die Schaffung eines echten Binnenmarktes für Kapital in allen Mitgliedstaaten.
Es ist für Europa schwierig, Menschen zum Investieren zu bewegen. Sehr schwierig. Europäer haben 33 Billionen Euro auf ihren Ersparnissen. Der Großteil davon liegt einfach in cash oder auf regulären Bankeinlagen. Die Europäer gehen mit ihrem Geld einfach nicht so risikofreudig um wie Amerikaner.
Die Kommission glaubt, einige Antworten zu haben. Geplant ist eine Kampagne zur Finanzbildung. Sie möchte, dass die Länder Anreize schaffen, die Privatpersonen dazu ermutigen, Anlagekonten zu eröffnen.
Doch Steuern stehen im Mittelpunkt. Offizielle Stellen halten die aktuellen Steuerregeln für zu kompliziert, wenn jemand Aktien, Anleihen kaufen oder in Fonds investieren möchte. Das schreckt viele ab. Daher beinhalten die Vorschläge Steuervorteile für die Einrichtung von Spar- und Anlagekonten, steuerfreie Kapitalerträge und ein System, bei dem Steuern erst bei der Auszahlung von Geldern fällig werden.
Hier liegt der Haken: Steuern werden von den einzelnen Ländern festgelegt, und diese geben die Kontrolle nur ungern ab. Außerdem befürchten manche, dass die neuen Regeln lediglich zu mehr Bürokratie für Finanzunternehmen führen werden.
Das ist ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt, da die EU eigentlich Bürokratie abbauen und nicht verschärfen sollte.
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