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Der deutsche Vermögensverwalter DekaBank mit einem verwalteten Vermögen von 377 Milliarden US-Dollar führt Krypto-Handels- und Verwahrungsdienstleistungen für institutionelle Kunden ein

In diesem Beitrag:

  • Die Kryptohandels- und Verwahrungsdienstleistungen von DekaBank stehen ausschließlich institutionellen Kunden zur Verfügung.
  • Die deutsche Bank schließt Privatanleger aus, da institutionelle Investoren „über die Infrastruktur verfügen, um Risiken professionell zu managen“
  • Auch andere Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe bieten ihren institutionellen Kunden Kryptowährungsdienstleistungen an.

Die Frankfurter Investmentbank DekaBank hat offiziell Kryptohandels- und Verwahrungsdienstleistungen ausschließlich für institutionelle Kunden eingeführt. 

Der Rest der Welt scheint dem Beispiel der USA zu folgen, nachdem diese den Grundstein für ein kryptoorientiertes Jahr 2025 gelegt haben. Die Trump-Regierung hat Kryptowährungen weiterhin unterstützt und ein günstiges regulatorisches Umfeld für Krypto-Unternehmen geschaffen. Infolgedessen wollen Finanzinstitute weltweit nun auf den Zug der digitalen Vermögenswerte aufspringen. 

Jüngstes Beispiel ist die DekaBank, eine führende deutsche Investmentbank mit einem verwalteten Vermögen von rund 377 Milliarden Euro, die offiziell Kryptowährungshandels- und Verwahrungsdienstleistungen speziell für institutionelle Kunden eingeführt hat.

Vor Trumps kryptofreundlicher Kampagne hatte Deutschland bereits die Grundlagen für die Kryptoregulierung geschaffen. 2013 gehörte das Land zu den ersten, die Kryptowährungen als Finanzanlagen anerkannten. 2020 wurde die BaFin-Lizenzierung für alle Kryptobörsen verpflichtend.

DekaBank bietet jetzt Kryptodienstleistungen an 

Die kürzlich angekündigte Markteinführung ist das Ergebnis der sorgfältigen Planung und Entwicklung der DekaBank über einen Zeitraum von zwei Jahren. 

Im Dezember 2024 erhielt die Bank von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ( BaFin ) und der Europäischen Zentralbank ( EZB ) gemäß dem deutschen Kreditwesengesetz (KWG) eine Krypto-Verwahrungslizenz. Diese Lizenz berechtigt die DekaBank, umfassende Krypto-Verwahrungsdienstleistungen anzubieten und institutionellen Kunden die sichere Aufbewahrung und Verwaltung ihrer digitalen Vermögenswerte in einem regulierten Rahmen zu ermöglichen.

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Im Juli 2024 erhielt die Bank eine Lizenz als Krypto-Wertpapierregister für die deutsche Emission von DLT-basierten digitalen Wertpapieren. 

Auch die DekaBank ist im Bereich digitaler Vermögenswerte kein Neuling. Tatsächlich ist die Bank ein sehr aktives Mitglied der Community. Die DekaBank ist Gründerin von SWIAT , der Blockchain-Plattform für digitale Wertpapiere, und hat namhafte Investoren wie Standard Chartered und LBBW zu ihren Partnern zählen.

Die Commerzbank war die erste deutsche Bank, die von der BaFin und der Europäischen Zentralbank eine Krypto-Verwahrungslizenz erhielt, und die DekaBank zog nicht lange danach nach. 

Die Dienstleistungen der Bank richten sich ausschließlich an institutionelle Anleger 

Privatanleger sind von den Kryptoangeboten der DekaBank ausdrücklich ausgeschlossen. Bloomberg berichtet , dass die DekaBank ihre Kryptodienstleistungen ausschließlich institutionellen Anlegern anbietet, da diese über das notwendige Know-how, die Ressourcen und die Infrastruktur verfügen, um die Risiken von Kryptoinvestitionen professionell zu managen.

Ein Vorstandsmitglied der DekaBank erläuterte die Position der Bank mit den Worten: „Wir verfügen über die notwendige Erfahrung, die notwendigen Lizenzen sowie eine erprobte und sofort einsatzbereite Infrastruktur, um Sparkassen und unsere anderen institutionellen Kunden zu begleiten.“

Andere Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe, zu der auch die DekaBank gehört, bieten institutionellen Kunden ebenfalls Zugang zu Kryptowährungen. 

Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat sich mit Bitpanda zusammengetan, um ihren Firmenkunden Zugang zu einer Plattform für die Verwahrung, den Kauf und den Handel mit Kryptowährungen zu ermöglichen. 

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Genossenschaftsbanken, Volksbanken und Raiffeisenbanken entwickeln unter der Führung der DZ Bank derzeit ihre Kryptodienstleistungen. Der offizielle Start ist für Mitte des Jahres geplant; die angebotenen Kryptodienstleistungen richten sich an Privatkunden. Die Initiative wird gemeinsam mit dem IT-Dienstleister Atruvia und der Stuttgarter Börse für die deutschen Genossenschaftsbanken umgesetzt. 

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