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BaFin und EZB genehmigen der deutschen DekaBank die Verwahrung von Kryptowährungen

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
BaFin und EZB genehmigen der deutschen DekaBank die Verwahrung von Kryptowährungen
  • Die DekaBank erhielt von der BaFin und der EZB die Genehmigung, Krypto-Verwahrungsdienstleistungen anzubieten, und ist damit eine der wenigen traditionellen Banken in Deutschland, die für den Umgang mit Kryptowährungen lizenziert sind.
  • Die neuen deutschen Krypto-Regulierungen, darunter MiCA und KMAG, schaffen die Voraussetzungen dafür, dass die DekaBank ihre Krypto-Aktivitäten im Jahr 2025 auf die gesamte EU ausweiten kann.
  • Deutsche Investoren haben zunehmenddent in Kryptowährungen; über die Hälfte investiert mehr als 20 % ihres Vermögens in digitale Währungen wie Bitcoin und Ethereum.

Die deutsche DekaBank hat einen großen Erfolg erzielt und eine Krypto-Verwahrungslizenz von der BaFin, der deutschen Finanzaufsichtsbehörde, und der Europäischen Zentralbank (EZB) erhalten.

Die Lizenz wurde erteilt , und die DekaBank wird neben der Commerzbank zu den wenigen traditionellen deutschen Banken gehören, die in diesem Bereich tätig sind. Doch Vorsicht: Wir befinden uns schließlich in Deutschland, wo strenge Regulierungen an der Tagesordnung sind und jede Maßnahme genauestens geprüft wird.

Während die BaFin 11 weiteren Firmen Krypto-Verwahrungslizenzen erteilt hat, gingen die meisten davon an Unternehmen, die sich auf Kryptowährungen spezialisiert haben, wie beispielsweise die Abteilung für die Verwahrung digitaler Vermögenswerte der Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank.

DekaBanks Lizenzstrategie isttron

Was DekaBank und Commerzbank auszeichnet, ist, dass ihre Lizenzen unter die traditionellen Bankvorschriften fallen, was ihnen ein Maß an Legitimität verleiht, von dem kleinere Krypto-Firmen nur träumen können.

Dies ist nicht die erste wichtige regulatorische Entscheidung der DekaBank in diesem Jahr. Bereits im Juli erhielt sie die Lizenz, als Registerführer für Kryptowertpapiere tätig zu sein. Das bedeutet, dass sie in Deutschland Blockchain-basierte digitale Wertpapiere ausgeben kann, ohne eine zentrale Wertpapierverwahrstelle (CSD) zu benötigen.

Dadurch werden unnötige Zwischenhändler ausgeschaltet – ein typischer Vorteil im Kryptobereich. DekaBank ist außerdem Gründungsmitglied von SWIAT, einer Blockchain-Plattform für die Emission digitaler Wertpapiere.

Giganten wie Standard Chartered und LBBW sind daran beteiligt. Bereits im September nutzte Siemens SWIAT zur Emission einer digitalen Anleihe im Wert von 300 Millionen Euro.

Deutschlands regulatorische Hürde

Das Kryptomarktaufsichtsgesetz (KMAG) soll die alten deutschen Krypto-Regeln durch den neuen MiCA-Rahmen ersetzen. Doch da die Bundesregierung in letzter Zeit ein politisches Spektakel veranstaltet hat, verzögerte sich das Gesetz um Monate.

Das Gesetz wurde erst am 18. Dezember verabschiedet und gab Instituten wie der DekaBank damit grünes Licht, ihre Kryptogeschäfte in der gesamten EU auszuweiten. Vor der Verabschiedung des KMAG-Gesetzes herrschte in der regulatorischen Schwebe eine schwierige Situation für Banken.

Deutschlands langsamer, aber stetiger Ansatz bei der Kryptoregulierung hat durchaus seine Vorteile. Bereits 2013 gehörte das Land zu den ersten, die Kryptowährungen als Finanzinstrumente anerkannten. 2020 wurde dann die BaFin-Lizenzierung für alle Kryptobörsen verpflichtend.

Während andere Länder noch mit vagen Richtlinien herumexperimentieren, macht Deutschlands klare Krypto-Regelung das Land zu einem Schwergewicht in der europäischen Krypto-Szene. Zugegeben, es ist etwas trocken, aber es funktioniert.

Die deutsche Kryptoregulierung entspricht weitgehend dem MiCA-Gesetz. Allerdings sind Kryptowährungen, die länger als ein Jahr gehalten werden, in Deutschland von der Kapitalertragsteuer befreit, was einen wichtigen Anreiz für langfristige Anleger darstellt.

Verkauft man jedoch innerhalb eines Jahres, unterliegen die Gewinne dem regulären Einkommensteuersatz, der bis zu 45 % betragen kann, zuzüglich eines Solidaritätszuschlags von 5,5 %. Für kleinere Unternehmen gibt es allerdings eine Erleichterung: Gewinne unter 600 € sind vollständig steuerfrei.

Der Markt ist sehr aktiv. Von 2.400 befragten privaten Krypto-Investoren gaben 54 % an, mehr als 20 % ihres Gesamtvermögens in digitale Vermögenswerte zu investieren. Im Durchschnitt legen diese Investoren über ein Viertel ihres Portfolios in Kryptowährungen an.

Sicherheitsbedenken spielen weiterhin eine zentrale Rolle. Rund 82 % der Anleger gaben die Sicherheit der Plattform als wichtigstes Kriterium bei der Wahl ihrer Anlage an. Es überrascht daher nicht, dass Bitcoin mit 91 % derdentan der Spitze steht, gefolgt von Ethereum mit 78 %. Auch Solana, ein aufstrebender Stern, gewinnt zunehmend an trac.

Auch der deutsche Markt hatte in diesem Jahr einige dramatische Momente. Der wohl bedeutendste Vorfall war der Verkauf von 49.858 Bitcoins durch die Regierung für 2,89 Milliarden US-Dollar – Überbleibsel aus einem Fall von Produktpiraterie.

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