Kryptosteuer: Indien erhebt hohe Steuern auf große Bitcoin-Transaktionen

Zusammenfassung (TL;DR)
- Indien plant die Einführung einer Kryptosteuer für seine Bürger
- Israel und Russland planen ebenfalls die Einführung einer Steuer auf Kryptowährungen
Nachdem Indien lange Zeit ein Verbot für Kryptofirmen im Land verhängt hatte, das später vom Obersten Gerichtshof des Landes aufgehoben wurde, hat das Land nun einen neuen Verordnungsvorschlag vorgelegt, der die Erhebung einer 18-prozentigen Kryptosteuer auf große Bitcoin Transaktionen vorsieht.
Eine Abteilung des Finanzministeriums des Landes, das Central Economic Intelligence Bureau, hat dem Central Board of Indirect Taxes and Customs (CBIC) empfohlen, eine Waren- und Dienstleistungssteuer (GST) auf Bitcoin zu erheben, was zu zusätzlichen Einnahmen für die Staatskasse führen würde.
Wie bereits erwähnt, hatte die indische Regierung zuvor ein zweijähriges Verbot für Kryptofirmen im Land verhängt. Dies verhinderte jegliche Aktivitäten der Firmen im Land, bevor der Oberste Gerichtshof das Verbot aufhob.
Seitdem hat Indien überholt China als Land mit dem höchsten Bitcoin . Trotz dieses bemerkenswerten Wachstums hatte die indische Regierung zuvor angedeutet, die Nutzung von Kryptowährungen im Land gänzlich verbieten zu wollen. Dies führte zu Bestürzung und Kritik in der Krypto-Community.
Es scheint jedoch, dass die Behörden diese neue Kryptosteuer als Reaktion auf die Kritik einführen, der sie zuvor ausgesetzt waren.
Indien ist nicht das einzige Land, das eine Kryptosteuer einführen will
Indien ist nicht das einzige Land, das eine Kryptosteuer für seine Bürger erwägt. Wir berichteten einzuführendent.
Dem Bericht zufolge kontaktiert die israelische Steuerbehörde (ITA) bereits ihre Bürger, die digitale Währungen besitzen, um sie aufzufordern, ihre Krypto-Vermögenswerte zu Steuerzwecken anzugeben.
Russland hatte ebenfalls angekündigt, eine Kryptosteuer für seine Bürger einzuführen. Die russische Zentralbank hatte vorgeschlagen, Steuern auf im Land geschürfte Kryptowährungen zu erheben. Die Bank möchte Krypto-Assets den Staatseinnahmen gleichstellen.
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Kamsi König
King Kamsi ist ein Autor und Enthusiast im Bereich Fintech und digitale Währungen. Er interessiert sich besonders für Blockchain und Kryptowährungen sowie deren weltweite Verbreitung. Wenn er nicht gerade schreibt, trifft man ihn in Foren an, wo er sich mit den führenden Köpfen der Krypto-Szene austauscht – sowohl mit Entwicklern als auch mit Startup-Gründern.
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