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Was macht Kryptowährungen so perfekt zur Umgehung von Sanktionen?

VonJai HamidJai Hamid
3 Minuten Lesezeit
Was macht Kryptowährungen so perfekt zur Umgehung von Sanktionen?
  • Kryptowährungen sind das perfekte Werkzeug, um Sanktionen zu umgehen und ermöglichen es Ländern wie Russland und Iran, traditionelle Finanzsysteme zu umgehen.
  • Die Anonymität und die grenzenlosen Transaktionen von Bitcoinhelfen sanktionierten Staaten, Geld zu transferieren, ohne erwischt zu werden.
  • Regierungen gehen verstärkt gegen Kryptowährungen vor, indem sie strengere Vorschriften und Überwachungsmaßnahmen einführen, um deren Nutzung zur Umgehung von Sanktionen zu verhindern.

 

Kryptowährungen sind für Länder, die Sanktionen umgehen wollen, zur bevorzugten Option geworden, und das aus gutem Grund. Bitcoin ist ein Affront gegen traditionelle Finanzsysteme – unangreifbar, unaufhaltsam und oft nichttrac.

Russland, Iran und Nordkorea nutzen Informationstechnologie, um wirtschaftliche Barrieren zu überwinden. Kryptowährungen funktionieren in Netzwerken, in denen niemand die Kontrolle hat. Das bedeutet: keine Banken, keine Regierungen, keine Regulierungsbehörden, die einem im Nacken sitzen. 

Was macht Kryptowährungen so perfekt zur Umgehung von Sanktionen?
Kim Jong Un und Wladimir Putin

Traditionelle Bankensysteme? Ja, die sind bis ins Mark reguliert. Transaktionen werden genauestens überwacht, was es den Behörden leicht macht, Vermögenswerte einzufrieren oder Geldtransfers zu blockieren. Bei Kryptowährungen hingegen dreht sich alles um Peer-to-Peer-Transaktionen. 

Sie können Geld direkt senden und empfangen, ohne dass sich jemand in Ihre Angelegenheiten einmischt. Und genau das macht es sotracfür Länder, die mit harten Sanktionen konfrontiert sind.

Der Krypto-Vorteil

Hinzu kommt die grenzenlose Natur von Kryptowährungen. Geografische Gegebenheiten spielen keine Rolle. Man kann Bitcoin um die ganze Welt senden, ohne sich Gedanken über Grenzen oder Vorschriften machen zu müssen. 

Dies ist von enormer Bedeutung für Personen und Organisationen in sanktionierten Ländern, die die Beschränkungen ihrer lokalen Finanzsysteme umgehen müssen. 

Bei Kryptowährungen müssen Sie sich keine Gedanken über lokale Gesetze machen – es ist, als hätte man einen Reisepass, mit dem man überall hinreisen kann, ohne kontrolliert zu werden.

Was macht Kryptowährungen so perfekt zur Umgehung von Sanktionen?
Joe Biden

Was Kryptowährungen ebenfalls zu einer attraktiven Option zur Umgehung von Sanktionen macht, ist die geringe Aufsicht und Regulierung. Historisch gesehen wurde der Kryptomarkt nicht so genau beobachtet wie traditionelle Finanzmärkte. 

Sicher, die Dinge ändern sich, aber im Moment gibt es noch viel Spielraum. Man kann mit vielen Kryptowährungen handeln, ohne die üblichen Hürden von Banken und Finanzinstituten überwinden zu müssen.

Und vergessen wir nicht die Mixing-Dienste. Sie sind das ultimative Werkzeug zur Geldwäsche. Nutzer senden ihre Coins an einen Mixer, wo sie mit den Coins anderer Nutzer vermischt und anschließend wieder zurückgeschickt werden. 

Es ist, als würde man ein Glas voller verschiedenfarbiger Murmeln schütteln – viel Glück beim Herausfinden, wo jede einzelne herkommt. Dadurch wird es schwierig, die Herkunft der Gelder trac, sodass sanktionierte Organisationen Gelder verschieben können, ohne erwischt zu werden.

Beispiele aus der Praxis

Das ist keine Theorie mehr. Länder praktizieren das tatsächlich. Nehmen wir zum Beispiel den Iran. Dort wird Bitcoin genutzt, um die Wirtschaft am Laufen zu halten, obwohl man vom globalen Bankensystem abgeschnitten ist. 

Bitcoin ermöglicht es ihnen, weiterhin international Handel zu treiben, ohne auf traditionelle Finanzkanäle angewiesen zu sein, die ihnen aufgrund von Sanktionen verschlossen sind.

Und dann ist da noch Nordkorea. Sie waren wegen Cyberangriffen und Ransomware, die es insbesondere auf Kryptowährungsbörsen abgesehen hatten, immer wieder in den Nachrichten. 

Sie stehlen Unmengen an Kryptowährung und finanzieren damit ihr Regime, das von Sanktionen schwer getroffen wird. Diese digitalen Raubzüge sind für sie überlebenswichtig und helfen ihnen, den wirtschaftlichen Folgen zu entgehen.

Was macht Kryptowährungen so perfekt zur Umgehung von Sanktionen?
Wolodymyr Oleksandrowytsch Selenskyj

Auch Russland mischt hier mit. Nach Beginn des Ukraine-Konflikts und den amerikanischen Sanktionen begann Russland, die Schaffung einer nationalen digitalen Währung zu prüfen. 

Sie sind auch ins Bergbaugeschäft eingestiegen und versuchen, Einnahmen auf Wegen zu generieren, die von Sanktionen nicht erfasst werden können. 

Venezuela ist ein weiterer Akteur in diesem Spiel. Sie gingen sogar so weit, eine eigene Kryptowährung, den Petro, zu schaffen, in einem verzweifelten Versuch, Sanktionen zu umgehen und ihre Wirtschaft zu stabilisieren, die aufgrund der Hyperinflation den Bach runtergegangen ist. 

Die Idee war, eine digitale Währung zu haben, die nicht an ihren zusammenbrechenden Bolívar gebunden ist, um ihnen eine Möglichkeit zu geben, die finanzielle Isolation zu bewältigen.

Allein im Jahr 2023 wurden Kryptotransaktionen im Wert von rund 14,9 Milliarden US-Dollar mit sanktionierten Organisationen in Verbindung gebracht. Das entspricht 61,5 % aller illegalen Transaktionen in diesem Jahr.

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