Die Handelskammer für digitalen Handel fordert den Senat auf, Warrens Kryptogesetz abzulehnen

- Die Handelskammer für digitale Wirtschaft wehrt sich vehement gegen einen von Senatorin Elizabeth Warren unterstützten Gesetzentwurf und argumentiert, dieser könne die Kryptoindustrie zerstören.
- Sie argumentieren, dass der Digital Asset Anti-Money Laundering Act ein enormes Risiko für die Sicherheit und die Wirtschaft der USA darstellt und möglicherweise Milliarden an Startkapital vernichten könnte.
- CEO Perianne Boring vergleicht die Forderungen des Gesetzentwurfs mit dem Versuch, jeden einzelnen Dollar-Banknoten-Nutzer weltweit zu trac, und nennt ihn absurd.
Die Handelskammer für digitale Wirtschaft hat einen Gesetzesentwurf, der in der Krypto-Szene für Aufsehen sorgt, scharf kritisiert und die Verantwortlichen im Bankenausschuss des Senats aufgefordert, ihn abzulehnen. Der Grund: Senatorin Elizabeth Warren und Vorsitzender Sherrod Brown haben es auf den Gesetzesentwurf, den sogenannten „Digital Asset Anti-Money Laundering Act“ (DAAMLA), abgesehen, und die Krypto-Branche ist alles andere als begeistert. Sie bezeichnet ihn als verheerende Bedrohung für die gesamte Welt der digitalen Vermögenswerte.
Der Gesetzentwurf, der für Aufsehen sorgt
Perianne Boring, die Chefin der CDC, schlägt Alarm. Sie hat einen Brief direkt an Brown geschickt, in dem sie erklärt, dass der DAAMLA-Deal eine tickende Zeitbombe für die der USA . „Stellen Sie sich vor“, sagt sie, „wenn das Gesetz verabschiedet wird, vernichten wir Milliarden an Startkapital und die Investitionen der Amerikaner.“ Boring hat Recht – die Forderungen dieses Gesetzes sind absurd. Es ist, als würde man einen Kugelschreiberhersteller bitten, weltweit zu trac, wer seine Stifte benutzt. Na, viel Glück dabei!
Und nicht nur die CDC schlägt Alarm; auch die Blockchain Association mischt sich ein. Sie schickte einen Brief an Brown und andere Abgeordnete und betonte, dass digitale Vermögenswerte den USA einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Sie befürchtet, dass dieses Gesetz Krypto-Unternehmen aus dem Land treiben könnte, was niemand will.
Der von Warren im Juli 2023 eingebrachte DAAMLA zielt darauf ab, illegale Machenschaften wie Geldwäsche und Terrorfinanzierung einzudämmen. Doch der Widerstand dagegen wächst, da viele die Verbindung zwischen Kryptowährungskriminalität und Geldwäsche für übertrieben halten.
Der politische Ringkampf
Hier geht es nicht nur um Zahlen und Gesetze; es wird politisch. Warren und Brown kämpfen um ihre Wiederwahl, und nun gibt es einen neuen Kandidaten: John Deaton. Er tritt als Republikaner an und will Warrens Platz einnehmen.
Doch jetzt wird es brisant: Das Finanzministerium meldet sich mit Fakten zu Wort, die Warrens Argumentation ins Wanken bringen. Brian Nelson vom Finanzministerium erklärte vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses, dass der Hauptgrund für die Terrorismusfinanzierung nicht Kryptowährungen seien, sondern das altmodische Finanzsystem. Das ist ein kleiner Fauxpas für Warren, die Kryptowährungen bisher als Staatsfeind Nummer eins dargestellt hat.
Auch Senatorin Cynthia Lummis kritisiert Warren. Sie weist darauf hin, dass Warren Daten selektiv auswählt, um Kryptowährungen in ein schlechtes Licht zu rücken, und dabei ignoriert, dass traditionelle Banken die eigentlichen Schwergewichte im Geldwäschering sind.
Worum geht es also bei diesem ganzen Aufruhr? Warrens Gesetzesentwurf will der Kryptowelt strenge KYC-Regeln (Know Your Customer) auferlegen. Kritiker warnen jedoch, dass dies Innovationen hemme. Sie argumentieren, dass der Entwurf Kryptowährungen unfairerweise ins Visier nehmen könnte und dabei die komplexen Geldflüsse im Verborgenen außer Acht lässt.
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