Ethereum L2-Sicherheit in Frage gestellt, da Solana auf quantenresistente Technologie setzt

- Der Mitbegründer von Solanawarnt davor, dass die Layer-2-Lösungen von Ethereumdurch die Quantentechnologie gefährdet sein könnten.
- Die Diskussion um Quantensicherheit verdeutlicht eine branchenweite Schwachstelle, die weit über Ethereum Layer 2-Systeme hinausgeht.
- Solana hat einen entscheidenden Fortschritt in der Post-Quanten-Kryptographie erzielt.
Anatoly Yakovenko, CEO von Solana Labs und Visionär hinter der Solana -Blockchain, hat eine neue Perspektive darauf eröffnet, wie Quantentechnologie die Sicherheit von Blockchains bedroht. Dies geschieht kurz nachdem Solana eine Technologie entwickelt hat, die künftigen Quantenangriffen standhalten kann.
In einem Beitrag auf X vom 2. Mai 2026 merkte Yakovenko an: „Ethereum L2-Server sind nicht quantensicher; gebt alle Hoffnung auf.“ Analysten wiesen darauf hin, dass diese Aussage bedeutsam sei, da Bitcoin vergleichbaren Quantenbedrohungen ausgesetzt sei.
Am 27. April veröffentlichte die Solana Foundation eine Webseite, auf der sie Nutzer darüber informierte, dass Solana einen entscheidenden Fortschritt im Bereich der Post-Quanten-Kryptographie erzielt hat. Anza und Firedancer, die führenden technischen Teams, wählten das digitale Signaturverfahren Falcon für die Post-Quanten-Sicherheit aus. Die ersten Implementierungen sind fertiggestellt und stehen nun auf GitHub zur Verfügung.
Kritiker bemängeln, dass die Sicherheitsmethoden von Ethereum Layer 2 gegenüber hochentwickelten Quantencomputern nichttronsind. Sie enthüllten, dass die meisten Wallets von L2-Systemnutzern die secp256k1-Kurve verwenden und stark auf den Elliptic Curve Digital Signature Algorithm (ECDSA) setzen.
Die Zukunft der Blockchain ist angesichts zunehmender Bedrohungen durch Quantencomputer ungewiss
Erstens werden die beteiligten öffentlichen Schlüssel bei der Veröffentlichung einer Transaktion für alle Teilnehmer der Blockchain sichtbar. Diese Schlüssel könnten anfällig für zukünftige kryptografische Angriffe sein, da Quantencomputer die derzeitigen Verschlüsselungsmethoden untergraben.
Yakovenko warnte davor, dass ein solcherdent zu einer Bedrohung durch „Erst sammeln, später entschlüsseln“ führen könnte. Dabei verschafft sich ein Angreifer Zugriff auf aktuelle Transaktionsdaten und speichert diese zur späteren Entschlüsselung mithilfe von Shors Algorithmus auf einem Quantencomputer. Diese Technologie könnte es Hackern ermöglichen, private Schlüssel zu rekonstruieren und unrechtmäßig auf Gelder zuzugreifen.
Laut Technologieexperten verdeutlicht die Diskussion um Quantensicherheit eine branchenweite Schwachstelle, die weit über Ethereum Layer-2-Systeme hinausgeht. Beispielsweise nutzen Ethereum und Solana, zwei wichtige Blockchains, elliptische Kurvenkryptographie zur Validierung von Transaktionen.
Theoretisch könnten bekannte Algorithmen es leistungsstarken Quantencomputern ermöglichen, diese kryptografischen Systeme zu kompromittieren.
Diese Schwachstelle ist jedoch nahezu allen Blockchains inhärent. Analysten argumentieren, dass es sich eher um ein langfristiges Problem als um eine unmittelbare Bedrohung handelt.
Da Layer-2-Lösungen auf denselben kryptografischen Grundlagen wie ihre Hauptketten basieren, erben sie auch dieselben Schwachstellen. Daher stellt die Erreichung von Quantenresistenz eine branchenweite Herausforderung dar.
YakovenkodentProbleme im ökonomischen Design von Layer-2-Lösungen. Seiner Ansicht nach fragmentieren zu viele Rollups die Liquidität und spalten Nutzergemeinschaften auf.
Diese Aufteilung könnte Netzwerkeffekte schwächen und Transaktionseinnahmen von der Hauptschicht ablenken. Kritiker argumentierten, dass die Skalierung von Layer 2 zwar die Leistung steigert, aber die wirtschaftliche Ausrichtung innerhalb des gesamten Ökosystems behindert.
Die Befürworter Ethereum -Ökosystems hingegen plädieren für den Ausbau von Layer 2 als Notwendigkeit für langfristiges Wachstum. Sie akzeptieren, dass dies kurzfristig Probleme verursachen kann.
Diese Debatte entbrannte, als Blockchain-Entwickler nach Lösungen für die Post-Quanten-Kryptographie suchten. Ethereum Forscher begannen, neue Signaturmethoden zu testen, die zukünftigen Quantenrisiken widerstehen sollen.
Die Umstellung eines aktiven Netzwerks auf neue kryptografische Standards stellt dennoch erhebliche technische Herausforderungen dar. Der enorme Daten- und Rechenaufwand dieser neuen Lösungen behindert deren breite Anwendung.
Die Weiterentwicklung dezentraler kryptografischer Systeme erfordert zudem eine sorgfältige Planung, um Netzwerkstörungen zu vermeiden und die Sicherheitsintegrität aufrechtzuerhalten.
Solana festigt seine Position als zukünftiger Marktführer im Bereich Blockchain-Sicherheit
Die Solana Foundation skizzierte eine schrittweise Initiative zur Umstellung ihres Netzwerks auf Post-Quanten-Kryptographie. Der Plan beschrieb, wie Fortschritte implementiert werden sollen, sobald Quantencomputing zu einer realen Bedrohung für die Cybersicherheit.
Die Stiftung veröffentlichte einen offiziellen Blogbeitrag, in dem sie feststellte, dass „der Fahrplan auf schrittweise Änderungen setzt, beginnend mit Forschung und Aktualisierungen auf Wallet-Ebene anstatt sofortiger Änderungen am Protokoll.“ Dieser Ansatz spiegelt die Ansicht wider, dass Quantenrisiken noch nicht akut sind.
Solana -Kundenentwicklungsabteilungen Anza und Firedancer entwickelten und etablierten frühe Versionen von Falcon, einem Post-Quanten-Digitalsignaturalgorithmus. Dieser Schritt demonstriert die technische Übereinstimmung hinsichtlich potenzieller Strategien für den Netzwerkübergang.
Laut dem Team unterstützt die Einführung von Falcon ihr Ziel, kleine Signaturen und einen hohen Durchsatz zu gewährleisten, was beides für die leistungsorientierte Architektur von Solanavon entscheidender Bedeutung ist.
Trotz dieser Fortschritte wird die Stiftung keine unmittelbaren Änderungen am Netzwerk vornehmen. Stattdessen hat sie ihren Fahrplan schrittweise an die Fortschritte in der Quantentechnologie angepasst.
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