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Jim Cramer warnt: Aktienmarkt könnte „einige Gewinne aufgeben“

VonNellius IreneNellius Irene
2 Minuten Lesezeit
Jim Cramer warnt: Aktienmarkt könnte „einige Gewinne wieder abgeben“
  • Jim Cramer, Moderator der Sendung „Mad Money“ auf CNBC, warnt davor, dass der Aktienmarkt aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheit, Inflation und der Zinspolitik einen Teil seiner Gewinne wieder abgeben könnte.
  • Er rechnet mit einer Erholung des Marktes und rät langfristigen Anlegern, weiterhin in qualitativ hochwertige Aktien investiert zu bleiben, anstatt in Panik zu geraten.
  • Er äußert Bedenken hinsichtlich einer möglichen Rezession und warnt davor, dass Zölle und entsprechende Maßnahmen sich negativ auf kleine Unternehmen und die Gesamtwirtschaft auswirken könnten.

Jim Cramer, Moderator der Sendung „Mad Money“ auf CNBC, warnt davor, dass Anleger einen Teil ihrer Gewinne verlieren könnten, wenn der Markt deutlich nachgibt.

Trotzdem bleibt er hinsichtlich einer Markterholung optimistisch und rät Anlegern, eine langfristige Perspektive beizubehalten.

Cramer erklärt, die jüngste Marktvolatilität spiegele das Handelsgeschehen wider – insbesondere den Handel mit Zero-Day-Optionen. Er versichert den Anlegern, die langfristig investiert haben, dass eine Erholung bevorsteht.

In einem YouTube-Video riet er Anlegern, auch bei fallenden Kursen standhaft zu bleiben, und fügte hinzu, dass Panikverkäufe typischerweise zu verpassten Chancen führten. Er erinnerte an den verstorbenen Mark Haines, den legendären CNBC-Moderator, der 2009 inmitten der Finanzkrise den Tiefpunkt des Marktes berüchtigt richtig vorhergesagt hatte. 

Cramer argumentiert, dass Investitionen in Bärenmärkten auf Korrekturtiefs hohe Renditen erzielen können und dass man keine überstürzten Entscheidungen auf der Grundlage seiner Reaktion auf kurzfristige Kurssprünge oder -rückgänge treffen sollte.

Cramer sagt, der Markt werde sich bald erholen

Die jüngsten Marktabschwünge wurden durch verschiedene makroökonomische Faktoren ausgelöst, darunter die Zinspolitik der US-Notenbank, der Inflationsdruck und geopolitische Unsicherheiten. Die Abschwächung hat wichtige Indizes wie den Nasdaq und den S&P 500 stark getroffen, wobei insbesondere Technologiewerte stark betroffen waren.

Cramer ist jedoch überzeugt, dass sich die guten Aktien trotz der Hürden erholen werden. Er wies darauf hin, dass der Markt 2020 nach dem COVID-19-Crash zwar eingebrochen, sich dann aber schnell wieder erholt habe.

In der Sendung „Squawk on the Street“ am Montag sprach den heftigen Kurssturz am dritten Handelstag und schätzte, dass der S&P 500 seit dem Ende des Bullenmarktes nach der Wahl um rund 4 Billionen US-Dollar an Wert verloren hat. Er verweist auf eine allgemeine Rezessionsangst, die viele Anleger zum Ausstieg veranlasst.

Auf die Frage, ob er sich Sorgen um eine Rezession mache, antwortete Cramer: „Aber sicher doch. Ich brauche keine Rezession, geschweige denn eine künstlich herbeigeführte. Ich will mir keine Sorgen um meinen Job machen müssen. Und um jeden Job.“ Er nannte Importzölle als Quelle wirtschaftlicher Unsicherheit und deutete an, dass die Bundesregierung es anders machen könnte, selbst wenn die USA berechtigte Gründe für fairere Handelsabkommen hätten.

Cramer warnt davor, kleinen Unternehmen zu schaden

Cramer ging auch auf einen aktuellen Bericht des Nationalen Verbandesdent Unternehmen (NFIB) ein, der im Februar einen verstärkten Pessimismus im Kleinunternehmersektor aufzeigte. Er bezeichnete Kleinunternehmen als das Rückgrat der Wirtschaft und warnte vor Maßnahmen, die ihnen schaden könnten. „Sie sind es, die die Basis der Wirtschaft schaffen und selbst die Basis bilden. Und diese Basis ist die beste der Welt“, sagte er.

Cramer äußerte sich abseits der Finanzmärkte auch zu Elon Musks KI-Firma xAI und deren Grok . Er zeigte sich optimistisch hinsichtlich Grok und meinte, Musk könne den Markt mit KI-Innovationen revolutionieren.

Cramers Kernbotschaft bleibt unverändert: Treffen Sie keine Entscheidungen aus Angst und investieren Sie langfristig. Angst kann Menschen in Zeiten von Markteinbrüchen ergreifen, doch die Börsengeschichte zeigt, dass das Festhalten an qualitativ hochwertigen Aktien in turbulenten Zeiten gute Renditen erzielen kann. Er empfiehlt Anlegern, Ruhe zu bewahren und in turbulenten Marktphasen keine Kurzschlussreaktionen zu zeigen.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Nellius Irene

Nellius Irene

Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.

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