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Chinesische E-Commerce-Plattformen passen ihre Rückgaberichtlinien unter wirtschaftlichem Druck an

In diesem Beitrag:

  • China gibt E-Commerce-Händlern die Kontrolle über die Rückerstattungsrichtlinie ohne Rückgaberecht, um den finanziellen Druck zu mindern und Verluste einzudämmen.
  • Bisher konnten E-Commerce-Plattformen Rückerstattungen nach eigenem Ermessen und ohne Zustimmung der Händler veranlassen.
  • Die schwache Verbrauchernachfrage und die US-Zölle verschärfen die wirtschaftliche Belastung der chinesischen E-Commerce-Plattformen und veranlassen die Regierung zum Eingreifen.

In einem als Intervention gewerteten Schritt hat die chinesische Regierung die Durchsetzung von Kundenerstattungen durch chinesische Online-Händler beendet. Künftig sind nur noch Händler befugt, Rückerstattungen zu veranlassen, wodurch sie mehr Kontrolle über die Transaktionen mit den Käufern erhalten.

Bisher konnten E-Commerce-Plattformen Rückerstattungen ohne Zustimmung der Händler veranlassen, sodass Kunden ihr Geld zurückerhalten konnten, ohne die gekaufte Ware zurückzusenden. Dieser Schritt, der Berichten zufolge 2021 mit PDD Holdings als Vorreiter begann, zielte darauf ab, die Kundenzufriedenheit zu steigern und die Beilegung von Streitigkeiten zu vereinfachen.

Allerdings führte diese Praxis zu erheblichen finanziellen Verlusten für die Händler, die oft sowohl auf die Ware als auch auf die Einnahmen verzichten mussten.

Händler protestieren gegen Chinas Rückgabepolitik im E-Commerce

Im vergangenen Juli protestierten Hunderte von Menschen in einem Büro von PDD Holdings gegen die Rückerstattungspolitik des Unternehmens. Dies veranlasste die Marktaufsichtsbehörde und das Handelsministerium, das Unternehmen aufzufordern, seine Richtlinien zu überarbeiten.

Die Regierungsbehörden trafen sich mit den Beteiligten, darunter PDD, die Muttergesellschaft der globalen E-Commerce-Plattform Temu , und legten den Juli als Datum fest, an dem diese Praxis beendet werden muss.

Die für den Markt zuständigen Behörden, die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission und die Marktaufsichtsbehörde, haben die Rückerstattungsrichtlinien und sie als „wettbewerbsbedingte Rückentwicklung“ bezeichnet. Auf der jährlichen Parlamentssitzung im März dieses Jahres nahmen die Behörden eine umfassende Korrektur des „wettbewerbsbedingten Rückentwicklungsverhaltens“ in den Regierungsbericht auf und hoben Maßnahmen zur Kurskorrektur hervor.

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Während PDD und JD.com eine Stellungnahme zu der Anweisung abgelehnt haben, unterstreicht dieser Schritt das Engagement der Regierung, auf die Anliegen der Händler einzugehen

Eine schwächelnde Wirtschaft verschärft die Lage für Händler

Diese Entwicklung findet vor dem Hintergrund einer allgemeinen Konjunkturabschwächung in China , von der verschiedene Sektoren wie der E-Commerce und der Wohnungsmarkt betroffen sind. Der E-Commerce-Sektor zeichnete sich durch starkes Wachstum, aggressive Verkaufsaktionen und eine kaufkräftige Kundschaft aus. In letzter Zeit sieht sich der Markt jedoch mit verstärktem Wettbewerb und sinkenden Konsumausgaben konfrontiert.

Angesichts des früheren Verkaufstempos konnten Händler die „Rückgabe- und Erstattungsrichtlinie“ noch problemlos umsetzen. Heute sehen sich viele von ihnen mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, darunter geringe Gewinnmargen, hohe Retourenquoten und die finanzielle Belastung durch Preiskämpfe und Influencer-Kampagnen. Diese Faktoren haben zu einem deutlich unsichereren Geschäftsumfeld für Händler beigetragen

US-Zölle verschärfen die Probleme der Händler

Nach Angaben von Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, liegt ein Hauptgrund dafür, dass die Regierung sich auf die Seite der Händler stellt, in der aktuellen wirtschaftlichen Abschwächung, die möglicherweise mit den Zöllen vondent Trump zusammenhängt, und der Notwendigkeit, die Herausforderungen zu lindern, denen sich die Händler weiterhin gegenübersehen.

Trump erhöhte die Zölle auf chinesische Importe auf bis zu 145 %. Dieser Schritt, zusammen mit der bevorstehenden Abschaffung der „De-minimis“-Ausnahmeregelung, die die zollfreie Einfuhr von Waren unter 800 US-Dollar in die USA ermöglicht, hat chinesische E-Commerce-Plattformen wie Temu und Shein erheblich beeinträchtigt und weitreichende Folgen für Händler, die bei der Nicht-Rückgabe-Richtlinie dieser Plattformen keinen Einfluss haben

Siehe auch:  Die Inflation in Großbritannien lag im Mai bei 3,4 % und entsprach damit den Prognosen.

Die Abschaffung der Rückerstattungsrichtlinie ohne Rückgaberecht dürfte den Händlern Erleichterung verschaffen, indem unnötige Verluste reduziert und ein ausgewogeneres E-Commerce-Ökosystem gefördert wird.

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