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Chinas Nachfrage treibt den Nickelpreis um über 10 % in die Höhe – der größte Preisanstieg seit fast vier Jahren

In diesem Beitrag:

  • Die Nickelpreise in London stiegen um über 10 % und erreichten 18.785 US-Dollar pro Tonne – der größte Preisanstieg seit mehr als drei Jahren.
  • Chinesische Investoren überschwemmten die Metallmärkte und trieben die Nachfrage nach Nickel, Kupfer und Zinn während der asiatischen Handelszeiten in die Höhe.
  • Nach der Absetzung des venezolanischendentdurch Trump nahmen die geopolitischen Spannungen zu, was Investoren dazu veranlasste, Metalle und Öl zu horten.

Die Nickelpreise in London stiegen sprunghaft an, legten in einer einzigen Sitzung um mehr als 10 % zu und verzeichneten dentronTagesgewinn seit über drei Jahren. Sie erreichten ein neues Allzeithoch von 18.785 US-Dollar pro Tonne an der Londoner Metallbörse und krönten damit eine brutale zweiwöchige Rallye von mehr als 20 %.

Der Preisanstieg erfolgte schnell und während der asiatischen Handelszeiten, wo der Kaufdruck vor allem auf einen Markt entfiel, der monatelang unter einem hohen Angebot und einer schwachen Nachfrage gelitten hatte. Die Produktion in Indonesien setzte die Preise weiterhin unter Druck, während die Nachfrage nach Batterien für Elektrofahrzeuge die ursprünglichen Prognosen nicht erfüllte.

Diese Situation änderte sich schnell, als viel Geld in Chinas Metallmärkte floss und Händler begannen, auf die steigenden Risiken im Zusammenhang mit der indonesischen Produktion zu reagieren.

China treibt die Metallpreise über mehrere Handelssitzungen hinweg nach oben

zeigten die Handelsmuster, dass chinesische Investoren eine direkte Rolle bei der Steigerung der Preise für Nickel, Gold und andere Metalle spielten, da die Preise während des umsatzstarken Handels an der Londoner Metallbörse in die Höhe schnellten, während Asien aktiv war Daten von Bloomberg

Die Kursgewinne setzten sich mit Beginn des Nachthandels an der Shanghai Futures Exchange fort. Kupfer und Zinn folgten dem gleichen Trend und legten im selben Zeitraum um 3 % bzw. 4 % zu.

Diese Entwicklung war auch deshalb bemerkenswert, weil sie ohne größere Angebotskürzungen erfolgte. Der Preisanstieg wurde durch Positionierung, Kapitalflüsse und die Geschwindigkeit der Marktentwicklung getrieben. Händler reagierten auf die Kapitalströme, nicht auf langfristige Bilanzen. Diese Kapitalflüsse konzentrierten sich auf China und breiteten sich rasch über die globalen Börsen aus, wodurch Nickel neben Kupfer und Zinn ebenfalls an die Spitze getrieben wurde.

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Geopolitischer Schock beflügelt die Metallpreise bis 2026 nach einem herausragenden Jahr 2025

Der Preisanstieg bei Metallen erfolgte zu einem Zeitpunkt, als Investoren bereits im Vorfeld des Jahres 2026 verstärkt auf Rohstoffe setzten. Der von US-dent Donald Trump angeordnete Angriff auf Venezuela befeuerte diese Entwicklung zusätzlich. VenezuelasdentNicolás Maduro wurde am Wochenende gestürzt, was bei Investoren weltweit Besorgnis um die globale Versorgungssicherheit auslöste.

Metalle hatten bereits 2025 massive Kursgewinne verzeichnet. Gold stieg um mehr als 64 %, Silber um über 141 % und Kupfer um mehr als 40 %. Die Rallye setzte sich am Dienstag fort. Gold legte erneut zu. Silber kletterte um mehr als 4 % und näherte sich einem Rekordschlusskurs. Kupfer legte um bis zu 5 % zu und durchbrach erstmals die Marke von 13.000 US-Dollar pro Tonne.

„Ich denke, dass die Preise für Industriemetalle 2026 einen parabolischen Anstieg erleben werden“, sagte Marko Papic von BCA Access. Papic erklärte, er habe nach jahrelangen Kursgewinnen überlegt, Gewinne mitzunehmen, seine Meinung aber nach dem Vorgehen Venezuelas geändert. Er vermutet, dass Länder mit der Anhäufung von Öl-, Gold-, Kupfer- und Nickelvorräten reagieren könnten, um die Versorgung zu sichern.

„Das deutet darauf hin, dass die Vereinigten Staaten eine andere Auffassung von der Ressourcenkontrolle haben“, sagte Marko. „Das könnte Großmächte dazu veranlassen, Rohstoffe vom Weltmarkt abzuziehen.“ Er fügte hinzu, dass der globale Rohstoffhandel möglicherweise umstrukturiert werden müsse, wobei die Preise als erstes reagieren würden.

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Amy Gower von Morgan Stanley wies ebenfalls auf steigende Risiken hin. Sie sieht ein Kursziel von 4.800 US-Dollar für Gold und erklärte, die jüngsten Ereignisse hätten die Nachfrage nach Edelmetallen angekurbelt. Als weiteren Faktor, der die Preise stützt, nannte sie die weit verbreitete Debatte um die Rolle des Dollars als sicheren Hafen.

Marko erklärte, Anleger könnten über Sachwerte oder ETFs investieren. Im Dezember stufte Citi Research Hudbay Minerals mit „Kaufen (hohes Risiko)“ und Lundin Mining ebenfalls mit „Kaufen“ ein und erwartete, dass der Kupferpreis 2026 Rekordwerte erreichen wird. Hudbay legte diese Woche um mehr als 8 % zu, Lundin um fast 7 %.

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