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Chinas Elektroautohersteller bereiten sich auf einen Einbruch im Inland vor, da die Subventionen auslaufen

VonHannah CollymoreHannah Collymore
2 Minuten Lesezeit
Chinesische Elektroautohersteller und Regionalregierung in Skandal um manipulierte Auslandsverkaufszahlen verwickelt
  • Mindestens sechs chinesische Städte haben ihre Subventionen für die Inzahlungnahme von Gebrauchtwagen ausgesetzt, nachdem die anfängliche staatliche Finanzierung aufgebraucht war.
  • Die Behörden gehen verstärkt gegen den Missbrauch von Subventionen durch „gebrauchte Fahrzeuge mit null Kilometern“ vor
  • Die Freigabe neuer Subventionsmittel wird bis Juli dieses Jahres erwartet.

Chinas Elektrofahrzeugindustrie steht diese Woche vor einer neuen Herausforderung, da die Inzahlungnahme-Subventionen für Gebrauchtwagen in mehreren Großstädten auslaufen.

Da in mehreren chinesischen Städten die staatlichen Subventionen auslaufen, spürt die Elektrofahrzeugindustrie bereits die ripple auf ihre Einzelhandelsumsätze.

Laut offiziellen Bekanntmachungen, die Reuters, haben mindestens sechs Städte, darunter Zhengzhou, Luoyang, Shenyang, Chongqing und Xinjiang, ihre Programme zur Subventionierung des Fahrzeugtauschs vorübergehend ausgesetzt, nachdem die erste Finanzierungsrunde aufgebraucht war.

Die Einzelhandelsumsätze in China stiegen im Mai unerwartet um 6,4 %, was teilweise auf Autosubventionen zurückzuführen ist. Analysten befürchten nun, dass die Aussetzung der Subventionsprogramme die Verbrauchernachfrage und das Geschäftsvertrauen im Hinblick auf das dritte Quartal dämpfen könnte.

Chinesische Elektroautohersteller von Subventionsstopp betroffen

Elektrofahrzeugen (EV) in China stehen vor einer neuen Herausforderung, da wichtige staatliche Subventionen in mehreren Großstädten plötzlich eingefroren wurden.

Die Stadtverwaltungen haben unterschiedliche Gründe für den Einfrierungsstopp genannt. In Zhengzhou und Luoyang gaben die Beamten erschöpfte zentrale Finanzmittel als Grund für die Aussetzung an, während die Behörden in Shenyang und Chongqing ihre Pausen als Teil von „Anpassungen zur Verbesserung der Kapitaleffizienz“ bezeichneten

Xinjiang bestätigte ebenfalls einen Stopp, ohne jedoch die Gründe dafür näher zu erläutern.

Das staatliche Subventionsprogramm ermutigt die Verbraucher, ihre älteren Fahrzeuge gegen neuere, effizientere Modelle einzutauschen, und ist ein Eckpfeiler der Pekinger Strategie zur Steigerung des Konsums trotz schleppender Wirtschaftsindikatoren wie schwachem Lohnwachstum, anhaltender Jugendarbeitslosigkeit und einem stark angeschlagenen Immobiliensektor.

Das Handelsministerium berichtete, dass bis Ende Mai mehr als 4 Millionen Anträge auf fahrzeugspezifische Inzahlungnahme-Subventionen eingegangen seien.

Betrug mit angeblichen „Null-Kilometern“ könnte sich verlangsamen

Trotz der Beliebtheit des Programms sind Probleme bei der Umsetzung und dem potenziellen Missbrauch aufgetreten. Eines der gravierendsten Probleme, auf das lokale Aufsichtsbehörden und die Medien des Bundesstaates hingewiesen haben, betrifft sogenannte „Gebrauchtwagen mit Null-Kilometerstand“. Dabei handelt es sich um Neuwagen, die fälschlicherweise als Gebrauchtwagen deklariert werden, um Inzahlungnahme-Subventionen zu erhalten.

Diese Gesetzeslücke wurde Berichten zufolge von Autohändlern und Herstellern ausgenutzt, die ihre Lagerbestände zu reduzierten Preisen abbauen wollten. Laut der staatlichen Zeitung „Dahe Daily“ aus der Provinz Henan verkauften Unternehmen Neuwagen oder fast neue Fahrzeuge als Gebrauchtwagen, um unter Vorspiegelung falscher Tatsachen staatliche Gelder zu erhalten.

Die Praxis erlangte landesweite Aufmerksamkeit, nachdem Wei Jianjun, der Vorsitzende von Great Wall Motor, sie öffentlich verurteilt hatte.

Die chinesische Zentralregierung nahm die Kritik ernst, und die staatliche Zeitung „Volkszeitung“ veröffentlichte Anfang Juni einen Artikel, in dem sie ein hartes Vorgehen gegen das System forderte. Kurz darauf berief das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) ein Dringlichkeitstreffen mit den Automobilherstellern ein, um Preiskämpfen und Marktmanipulationen ein Ende zu setzen.

Während des Treffens warnten die Regulierungsbehörden vor einer übermäßigen Abhängigkeit von Rabatten und Subventionen zur Absatzsteigerung. Im Anschluss daran senkten große Automobilhersteller wie BYD und Nio wiederholt die Preise und gefährdeten damit die langfristige Rentabilität der Branche.

Bislang wurde noch keine offizielle Ankündigung darüber gemacht, wann zusätzliche Mittel freigegeben werden, aber sowohl die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) als auch das Finanzministerium haben erklärt, dass die Subventionsprogramme bis Ende 2025 fortgesetzt werden.

Analysten rechnen bereits im Juli mit einer neuen Runde zentraler Fonds.

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Hannah Collymore

Hannah Collymore

Hannah ist Autorin und Redakteurin mit fast zehn Jahren Erfahrung im Bloggen und der Eventberichterstattung im Kryptobereich. Bei Cryptopolitanschreibt sie für die Nachrichtenseite und berichtet und analysiert die neuesten Entwicklungen in den Bereichen DeFi, RWA, Kryptoregulierung, KI und Zukunftstechnologien. Sie hat an der Arcadia University Betriebswirtschaftslehre studiert.

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