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Zentralbank-Kryptowährung könnte Bitcoin ETFs vorausgehen; Forschungsergebnisse zeigen

In diesem Beitrag:

Der Forscher Chris Hempstead enthüllt, dass die Einführung einer Zentralbank-Kryptowährung möglicherweise vor der Genehmigung Bitcoin ETFs durch die Securities and Exchange Commission (SEC) erfolgen könnte.

Diese Enthüllung folgt unmittelbar auf einen weiteren Versuch, Bitcoin ETF auf den Markt zu bringen, der von der SEC für ungültig erklärt wurde. Wilshire Phoenix erhielt kürzlich die behördliche Ablehnung für seinen vorgeschlagenen Bitcoin -ETF.

Auch nach wiederholten Ablehnungen des Vorhabens, einen Bitcoin ETF aufzulegen, sehen Marktkommentatoren diese Ablehnung nicht als das Ende für den lang erwarteten Fonds an.

Zentralbank-Kryptowährung vor Bitcoin ETF?

Chris Hempstead, Leiter der institutionellen Geschäftsentwicklung bei IndexIQ, hält es für unwahrscheinlich, dass dies der letzte Tropfen ist. Er fügte hinzu, dass alle weiterhin auf die Stellungnahme der SEC hören und sich mit dem Thema auseinandersetzen würden.

Er führt weiter aus, dass die SEC, falls sich die Investoren und der Markt letztendlich für Bitcoinentscheiden sollten, die Anträge erneut prüfen und bewerten müsste und zu einem anderen Ergebnis gelangen könnte.

Nick Colas, Mitbegründer von DataTrek Research, gab im Januar die Wahrscheinlichkeit einer Zulassung eines Bitcoin -ETFs mit 10 Prozent an. Nun erklärte er, dass die Einführung einer Zentralbank-Kryptowährung wahrscheinlich vor der Zulassung Bitcoin ETFs erfolgen werde. Sollte die Zentralbank-Kryptowährung vor der SEC-Zulassung auf den Markt kommen, wäre dies ein enormer Verlust für Bitcoin

Siehe auch:  EU will noch vor Ende 2020 einen Entwurf für ein Kryptogesetz vorstellen

Dan Wiener, Vorsitzender von Adviser Investments und leitender Redakteur desdent Adviser für Vanguard Investors, erklärt, dass eine an den US-Dollar gekoppelte Kryptowährung reibungslose digitale Transaktionen ermöglichen kann und der Markt dies in vielerlei Hinsicht bereits umsetzt. Er führt weiter aus, dass die Menschen bereits Venmo nutzen und damit Geld transferieren können, weshalb dies keine große Sache sei.

Anschließend stellte er die Notwendigkeit Bitcoin infrage und argumentierte, er sei kein Drogendealer, weshalb ihn Geldtransfers nicht kümmerten. Darüber hinaus betonte er die Anwendbarkeit und den Nutzen der Blockchain-Technologie und erklärte, Bitcoin und andere Kryptowährungen seien lediglich deren Ausprägungen.

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