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Kann Chinas schwächelnde Wirtschaft noch gerettet werden?

In diesem Beitrag:

  • Chinas Wirtschaft steckt in Schwierigkeiten und hat Mühe, ihr Wachstumsziel von 5 % zu erreichen. Gründe dafür sind schwache Konsumausgaben, ein zusammenbrechender Immobilienmarkt und die weltweite Zurückhaltung gegenüber chinesischen Waren.
  • Weltweit spüren Industrien, von Automobilherstellern bis hin zu Mineralienexporteuren, die Auswirkungen des chinesischen Abschwungs: Weniger Arbeitsplätze und eine geringere Nachfrage setzen ihnen stark zu.
  • Chinas Immobiliensektor, einst ein wichtiger Wachstumsmotor, befindet sich nun in einer Krise; 18 Billionen Dollar an Haushaltsvermögen sind vernichtet, was zu verhaltenen Konsumausgaben führt.

Chinas Wirtschaft steckt in einer Krise. Trotz des ehrgeizigen Wachstumsziels von 5 % in diesem Jahr kämpft das Land mit schwachen Konsumausgaben, einem schwächelnden Immobilienmarkt und internationaler Ablehnung seiner Produkte.

Im September war klar, dass das Ziel schlichtweg unerreichbar war. In einem letzten verzweifelten Versuch griff Peking zu Konjunkturmaßnahmen , senkte die Zinssätze und pumpte Liquidität in das System.

Doch Ökonomen warnen, dass der Erfolg alles andere als garantiert ist. Die Deflationsängste nehmen weiter zu, ebenso wie die Sorge, ob China in eine Japan .

Nun richtet sich der Blick auf Chinas Fähigkeit, seine Wirtschaft wiederzubeleben. Weniger als 20 % der von Bloomberg befragten Ökonomen glauben, dass China sein Wachstumsziel im nächsten Jahr erreichen wird. 

Obwohl die Exportzahlen so hoch sind wie seit zwei Jahren nicht mehr, wächst in den Ländern die Sorge über die Flut billiger chinesischer Waren auf ihren Märkten, die die lokalen Preise drückt.

Chinas Vizefinanzminister Liao Min verteidigt weiterhin die Produktionsstärke des Landes und argumentiert, diese trage zur Bekämpfung des Klimawandels und der Inflation weltweit bei. Doch niemand glaubt ihm.

Warum die Welt das interessieren sollte

Chinas wirtschaftlicher Niedergang ist ein Problem für uns alle. Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostiziert, dass das Land mindestens bis 2028 der größte Wachstumsmotor der Welt bleiben wird.

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Chinas Anteil am globalen Wachstum dürfte 22,6 % erreichen und damit doppelt so hoch sein wie der der USA. Beispielsweise leiden Brasilien und Australien, die stark von Chinas Infrastruktur- und Immobilieninvestitionen abhängig sind, derzeit darunter.

Überschüssiger Stahl, den China im Inland nicht mehr aufnehmen kann, überschwemmt den Weltmarkt, drückt die Preise und schadet Unternehmen weltweit.

Auch Automobilhersteller wie Stellantis NV und Aston Martin leiden unter der schwachen Nachfrage chinesischer Verbraucher, die sich negativ auf ihre Geschäftsergebnisse auswirkt.

Globale Marken wie Starbucks und Estée Lauder verzeichnen massive Umsatzeinbußen, da chinesische Konsumenten ihre Ausgaben reduzieren. Der Produktionssektor hat seit April 2023 mit Ausnahme von drei Monaten durchgehend geschrumpft trac

Die USA verschärfen die Beschränkungen für Chinas Zugang zu High-End-Halbleitern und anderen Schlüsseltechnologien – eine Entscheidung, die Washington als „strategischen Wettbewerb“ bezeichnet.

In China wird dies jedoch als Versuch der wirtschaftlichen Eindämmung betrachtet. Die Lage ist so prekär, dass Chinas Bankkredite an die Realwirtschaft zum ersten Mal seit fast zwei Jahrzehnten zurückgegangen sind.

Die Kommunalverwaltungen, die bereits unter einem Berg versteckter Schulden begraben sind, leiden zusätzlich unter dem Einbruch ihrer Einnahmen aus Grundstücksverkäufen.

Ohne dieses Geld können sie die Haushaltsausgaben nicht finanzieren, was die Bemühungen um eine wirtschaftliche Erholung weiter behindert.

Chinas Immobilienkrise verschärft die Lage

Der Immobiliensektor bildete jahrelang das Rückgrat der chinesischen Wirtschaft, insbesondere seit Xi Jinping an die Macht kam. Doch dieser einst so mächtige Wachstumsmotor hat an Schwung verloren.

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Im Jahr 2020 leitete die Regierung ein hartes Vorgehen gegen hochverschuldete Bauträger ein, in der Hoffnung, die Risiken für das Finanzsystem zu verringern. Dies gelang, jedoch nicht ohne schwerwiegende Folgen.

Die Immobilienpreise fielen, und viele Bauträger gerieten in Zahlungsverzug. Schlimmer noch: Einige stellten den Bau von Häusern ein, die bereits verkauft, aber noch nicht übergeben waren.

Der Zusammenbruch des Immobilienmarktes hat 18 Billionen Dollar an privatem Vermögen vernichtet. Dieses Vermögen hätte zur Ankurbelung der Wirtschaft eingesetzt werden können, doch stattdessen halten die Menschen an ihrem Geld fest und haben Angst, es auszugeben.

Chinas Konsumenten sind nicht mehr die enthusiastischen Käufer nach der Covid-Pandemie, die die Welt erwartet hatte.

Nach der Wiederöffnung des Landes Ende 2022 waren die Hoffnungen groß, dass Konsumrausch und Reisen eine verbrauchergetriebene Erholung einleiten würden. Doch dazu kam es nie.

Die Regierung bleibt jedoch nicht untätig. Im Mai stellte Peking ein 43 Milliarden Dollar schweres Zentralbankfinanzierungsprogramm vor, um staatlich unterstützten Unternehmen den Kauf unverkaufter Wohnungen von Bauträgern zu ermöglichen.

Die lokalen Behörden haben sich allerdings nur zögerlich angeschlossen. Von mehr als 200 Städten haben sich bisher nur wenige der Initiative angeschlossen.

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