Der Chef der Bank of England (BoE) erklärt, dass das digitale Pfund pseudonym und datenschutzorientiert sein wird

- Die BoE könnte bei der Entwicklung der digitalen Zentralbankwährung Großbritanniens eine Alternative zur Blockchain-Technologie nutzen, um das digitale Pfund namens Britcoin voranzutreiben.
- Tom Mutton behauptet, dass der Datenschutzaspekt der CBDC keine personenbezogenen Daten erfassen wird.
- Europäische Gesetzgeber fordern MiCA 2.0 – aber ist es notwendig?
Die Bank von England (BoE) hat mit ihrem Programm für digitale Zentralbankwährungen (CBDC) bedeutende Fortschritte erzielt. Tom Mutton, Leiter des Bereichs Fintech bei der Bank von England, erörterte kürzlich den Datenschutzaspekt der CBDC und die Gründe, warum die Zentralbank Alternativen zur Blockchain-Technologie in Betracht ziehen könnte.
In dem Interview erklärte Mutton, dass bei einem kürzlich von der Bank of England veranstalteten Treffen von Technologieexperten zur Gestaltung des digitalen Pfunds Uneinigkeit darüber herrschte, welches Ledger für die CBDC verwendet werden sollte. Daher beabsichtigt die Bank, verschiedene Ledger-Technologien, darunter auch Blockchain, zu testen.
Der Chef der Bank of England (BoE) setzt auf Datenschutz für den digitalen Markt
Die Entwicklungspläne für ein digitales Pfund, genannt Britcoin, wurden erstmals im April 2021 vorgeschlagen, als das britische Finanzministerium und die Bank von England eine gemeinsame Arbeitsgruppe zur Untersuchung einer britischen digitalen Zentralbankwährung (CBDC) einrichteten. Später, im Februar 2023, veröffentlichte die Bank ein Konsultationspapier, in dem das Design des digitalen Pfunds beschrieben wurde.
Berichten zufolge von England (BoE) und das britische Finanzministerium derzeit Feedback von Interessengruppen und Technologieexperten zum vorgeschlagenen Design der digitalen Zentralbankwährung (CBDC) ein. Stellungnahmen können bis zum 30. Juni eingereicht werden. Mutton erklärte dazu:
Wir wollen mit Distributed-Ledger-Geschäftsmodellen im Privatsektor kompatibel sein, waren aber nicht davon überzeugt, dass Distributed-Ledger-Systeme eine höhere Effizienz als herkömmliche Ledger bieten.
Tom Mutton
Mutton sprach auch über den Datenschutzaspekt der digitalen Zentralbankwährung (CBDC) und betonte, dass der Fokus auf dem Schutz der Privatsphäre der Nutzer liege und keine personenbezogenen Daten erhoben würden. Er erklärte, die Banken seien für die Bereitstellung der Infrastruktur verantwortlich, während die Innovationen vom Privatsektor vorangetrieben würden. Im Folgenden seine Aussage:
Es werden keine Daten an die Bank of England (BoE) weitergegeben. Wir erfahren zwar, welche Transaktionen stattgefunden haben, erhalten aber keine Daten über die beteiligten Personen. Der Wallet-Anbieter verfügt zwar über die Nutzerdaten, hat aber keinen Zugriff auf deren Transaktionsdaten.
Tom Mutton
Mutton erklärte, weder die Bank of England noch die britische Regierung hätten Zugriff auf Nutzerdaten. Auch Wallet-Anbieter mit eingeschränktem Datenzugriff bräuchten die Zustimmung der Nutzer, um bestimmte Daten zu speichern. Mit Blick auf den Einzelhandel hatte die Bank of England zuvor erklärt, dass das digitale Pfund und private Stablecoins parallel existieren könnten.
Europa ringt mit der Möglichkeit von MiCA 2.0
Am Donnerstag treten die innovativen neuen Krypto-Regulierungen der Europäischen Union in Kraft und beenden damit zweieinhalb Jahre Gesetzgebungsarbeit. Finanzpolitiker plädieren jedoch bereits für die Einführung einer zweiten Version des Gesetzes in der Zukunft.
Die Verordnung „Märkte für Krypto-Assets“ (MiCA) wurde am 9. Juni im Amtsblatt der EU veröffentlicht und tritt am 29. Juni in Kraft. Unternehmen müssen die darin enthaltenen Vorgaben innerhalb eines Jahres umsetzen. Bestimmte Regelungen werden innerhalb eines Jahres implementiert, die übrigen bis Ende 2024.
Der Gouverneur der französischen Zentralbank, François Villeroy de Galhau, erklärte vergangene Woche auf einer Veranstaltung in Paris, dass die Gesetzgeber nun „MiCA II“ entwickeln müssten, um die Kryptoindustrie besser zu regulieren, auch wenn die Unternehmen noch versuchen, sich an die neuen Bestimmungen anzupassen. Seine Äußerungen deckten sich mit denen von Christine Lagarde, derdent der Europäischen Zentralbank, die wiederholt eine Weiterentwicklung von MiCA 2.0 gefordert hat, um bestehende Schwachstellen wie dezentrale Finanzen (DeFi), Kreditvergabe und Staking zu beheben.
Nach 18 Monaten muss die Kommission Berichte über einige der bestehenden Gesetzeslücken vorlegen. Neben DeFi, Kreditvergabe und Staking könnten dies auch Non-Fungible Tokens (NFTs) umfassen, die in der ursprünglichen Fassung des MiCA nicht berücksichtigt wurden.
Auch wenn die tatsächliche Umsetzung eines zweiten MiCA noch Jahre entfernt sein mag, hat dies die Branche nicht davon abgehalten, darüber zu diskutieren, was bei einer Überarbeitung der Gesetzgebung aufgenommen werden sollte.
Ein Analyst merkte an, dass es auch zu viel des Guten geben kann, insbesondere da Regulierungsbehörden versuchen, auf die vielfältigen Herausforderungen neuer Technologien zu reagieren. Europa hat bei der Kryptoregulierung eine zentrale Rolle eingenommen, was dazu führen könnte, dass die Region entweder ein gutes oder ein sehr schlechtes Umfeld für den Erfolg von Kryptowährungen schafft.
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