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Der Stromverbrauch von Bitcoinist seit Ende Juli um 24 % gesunken

VonNellius IreneNellius Irene
3 Minuten Lesezeit
Der Stromverbrauch von Bitcoinist seit Ende Juli um 24 % gesunken
  • Der Energiebedarf für Bitcoin -Mining ist in der vergangenen Woche um 24 % gesunken.
  • Dieser Herbst entfacht erneut die Diskussionen über die Nachhaltigkeit von Bitcoin.
  • Neue Erkenntnisse widerlegen die Annahme, dass Bitcoin von Natur aus toxisch sei.

Bitcoin -Mining (BTC) verbraucht heute weniger Strom als Ende Juli dieses Jahres. Laut Digiconomist lag der Stromverbrauch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei 115,21Terawattstunden (TWh) , was einem Rückgang von 24 % gegenüber den 152,52 TWh entspricht, die am 31. Juli 2024 benötigt wurden.

Diese Ergebnisse könnten für Bitcoin Enthusiasten, die um die Verbesserung des Images ihrer führenden Kryptowährung kämpfen, eine willkommene Nachricht sein. Bitcoin steht intracKritik von Umweltschützern, die argumentieren, dass das Mining eine energieintensive und umweltschädliche Aktivität sei. 

So wurde beispielsweise auf die großen Wassermengen hingewiesen, die bei dem Verfahren verbraucht werden, und die Kohlenstoffemissionen wurden mit denen ganzer Länder verglichen.

Was steckt hinter dem Rückgang des Stromverbrauchs von Bitcoin?

Der Energieverbrauch von Rechenzentren ist in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus gerückt, da der durch künstliche Intelligenz und Kryptowährungs-Mining bedingte sprunghafte Anstieg des Strombedarfs den Emissionsreduktionszielen entgegensteht. Der jüngste Rückgang hat Umweltschützer und politische Entscheidungsträger jedoch erleichtert.

Der Stromverbrauch von Bitcoinist seit Ende Juli um 24 % gesunken
Quelle: Digiconomist

Der Rückgang des Energieverbrauchs von Rechenzentren lässt sich auf verschiedene Gründe zurückführen. Einer davon ist das bewusste Bestreben von Bitcoin-Minern, nachhaltigere Mining-Methoden einzuführen. Eine Möglichkeit hierfür ist die Nutzung von Wasserkraft. Projekte wie der Grand Ethiopian Renaissance Dam deuten darauf hin, dass Äthiopien sich zum nächsten Zentrum des Bitcoin-Minings entwickeln könnte.

Einem aktuellen Nachrichtenbericht zufolge hat Äthiopiens Energieversorger mit 21 Bitcoin-Minern eine Vereinbarung getroffen, sich in dem ostafrikanischen Land anzusiedeln. Anlass dafür ist die Aussicht, nach der Inbetriebnahme des größten Staudamms des Kontinents die massiven Energieressourcen am Horn von Afrika zu nutzen. Äthiopien bietet ihnen zudem im Vergleich zu anderen Regionen günstigere Strompreise.

Der äthiopische Regierungsbeamte Yohade A. Zemichael kommentierte die Entwicklung wie folgt:

Die äthiopische Regierung erlaubte bitcoin -Mining hauptsächlich deshalb, weil die Unternehmen den von ihnen verbrauchten Strom in Fremdwährung bezahlen.

Yohande A. Zemichael

Ist Bitcoin wirklich so toxisch, wie behauptet wird?

Der Stromverbrauch und die vermeintlichen Umweltauswirkungen des Bitcoin-Minings sind weiterhin heftig umstrittene Themen. Befürworter und Gegner der führenden Kryptowährung bringen nach wie vor stichhaltige Argumente für oder gegen deren weitere Verwendung vor. 

Lange Zeit galt die Ansicht, dass Bitcoin schädlich für die globale Umwelt sei. Neue Erkenntnisse liefern jedoch Beweise, die diese Behauptung widerlegen. 

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMGhat beispielsweise Zahlen vorgelegt, die die Annahme widerlegen, Bitcoin sei grundsätzlich schädlich. Der Bericht belegt, dass beim Bitcoin-Mining weniger Treibhausgase freigesetzt werden als bei der Stromerzeugung. Zudem verbraucht es nur 0,55 % des weltweiten Strombedarfs.

Die Aussagen von KPMG finden unter Bitcoin Anhängern zunehmend Anklang. Immer mehr von ihnen sehen in BTC einen wichtigen Akteur bei Innovationen im globalen Energieverbrauch. Ein Beispiel dafür ist die schlagfertige Antwort des Nutzers Kenny auf die Behauptung eines anderen Nutzers, BTC sei toxisch.

Wie geht es mit Bitcoin weiter?

Es herrscht Einigkeit darüber, dass die Bitcoin-Branche mehr tun kann, um ihre wahrgenommenen schädlichen Auswirkungen zu reduzieren. Aus diesem Grund haben Befürworter der Kryptowährung proaktive Maßnahmen ergriffen, wie beispielsweise die Gründung des Bitcoin Council, der sich für nachhaltiges Mining einsetzt.

Andere Kreise haben vorgeschlagen, dass Bitcoin Ethereum folgen und auf den weniger energieintensiven Proof-of-Stake-Konsensmechanismus umsteigen sollte. Das einzige Hindernis sind Bitcoin-Puristen, die sich gegen einen solchen Wechsel aussprechen. Bitcoin-Enthusiasten hingegen verweisen auf die Fortschritte beim Mining – beispielsweise auf energieeffizientere Mining-Rigs – als Beweis für ihr Engagement im Umweltschutz.


Cryptopolitan Berichterstattung von Nellius Irene

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Nellius Irene

Nellius Irene

Nellius hat einen Abschluss in Betriebswirtschaft und IT und verfügt über fünf Jahre Erfahrung in der Kryptowährungsbranche. Sie ist außerdem Absolventin des Bitcoin Dada-Programms. Nellius hat für führende Medien wie BanklessTimes, Cryptobasic und Riseup Media geschrieben.

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