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Bitcoin-Bullen kriegen es einfach nicht hin, oder?

VonJai HamidJai Hamid
Lesezeit: 2 Minuten
Bitcoin-Bullen kriegen es einfach nicht hin, oder?
  • Trotz eines vielversprechenden US-Inflationsberichts gelang es Bitcoin nicht, eine wichtige Widerstandsmarke zu durchbrechen, und er setzte seinen Abwärtstrend fort.
  • Die On-Chain-Daten zeigen, dass derzeit 76 % der Bitcoin Inhaber profitabel sind, die Nettozuflüsse steigen und institutionelle Anleger aktiv bleiben – eine überwiegend positive Stimmung.

Der Donnerstag war ein Wechselbad der Gefühle für den Kryptomarkt: Bitcoin scheiterte erneut daran, eine wichtige Widerstandsmarke zu durchbrechen. Trotz eines vielversprechenden US-Inflationsberichts, der für große Begeisterung sorgte, konnte sich der Kurs nicht behaupten. 

Statt weiter zu steigen, stürzte der Kurs immer weiter ab – ein Muster, das wir seit Anfang Juni beobachten. Gestern schien es für einen kurzen Moment, als könnten Bitcoin Bullen endlich die Oberhand gewinnen. Sie waren bestrebt, die absteigende Trendlinie zu durchbrechen. 

Ein Durchbruch wäre hier Wahnsinn gewesen, doch Träume werden nicht immer wahr. BitcoinAufwärtsträume waren nur von kurzer Dauer, denn der Kurs stürzte von der Widerstandslinie ab und fiel heute Morgen vorübergehend unter 57.000 US-Dollar.

Bitcoin-Bullen kriegen es einfach nicht hin, oder?
Quelle: IntoTheBlock

Dennoch. Die On-Chain-Daten zeigen, dass die Bullen weiterhin leicht die Oberhand haben. Eine Analyse der Bitcoin-Token-Übersicht zeigt, dass 76 % der Inhaber beim aktuellen Kurs Gewinne erzielen. Die Nettomittelzuflüsse sind gestiegen und institutionelle Anleger sind nach wie vor sehr aktiv.

Bitcoin-Bullen kriegen es einfach nicht hin, oder?

Die Signalübersicht deutet auf eine überwiegend positive Marktstimmung hin. Mit null bärischen, fünf neutralen und zwei bullischen Signalen tendiert die Marktstimmung zwar zu Optimismus, ist aber nicht überwältigend positiv.

On-Chain-Signale, wie beispielsweise die In-the-Money-Metrik, sind mit 0,10 % neutral, was zeigt, dass der Anteil profitabler Transaktionen nicht zu einem der beiden Extreme hin verzerrt ist.

Bitcoin-Bullen kriegen es einfach nicht hin, oder?
Quelle: IntoTheBlock

Ein Blick auf den Bitcoin-Chart zeigt deutlich, dass die Käufer Schwierigkeiten haben. Der Kurs notiert aktuell unterhalb der Ichimoku-Wolke, was ein bärisches Signal darstellt. Die Span-Linien markieren unmittelbare Widerstandsniveaus im Bereich von 58.689 bis 62.737 US-Dollar.

Bitcoin-Kurs liegt deutlich unter dem 50-Tage- und dem 200-Tage-Durchschnitt, wobei ein Death Cross den Bären einen weiteren Erfolg beschert. Der RSI von 36,89 bedeutet, dass sich BTC zwar im bärischen Bereich befindet, aber noch nicht überverkauft ist.

Bitcoin-Bullen kriegen es einfach nicht hin, oder?
Quelle: TradingView

Die MACD-Linie verläuft weiterhin unterhalb der Signallinie, beide befinden sich im negativen Bereich. Angesichts dieser technischen Konstellation dürfte Bitcoin im Bereich von 57.000 bis 58.000 US-Dollar auf anhaltenden Widerstand stoßen.

Sollte der Kurs die Unterstützung bei 56.983 US-Dollar nicht halten können, könnten weitere Rückgänge in Richtung der Unterstützung bei 53.000 US-Dollar folgen. Ein nachhaltiger Anstieg über den Widerstand bei 58.689 US-Dollar würde die bärische Prognose jedoch widerlegen und eine bullische Trendwende einleiten.

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Haftungsausschluss. Die bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar. Cryptopolitan/ übernimmt keine Haftung für Investitionen, die auf Grundlage der Informationen auf dieser Seite getätigt werden. Wirtronempfehlen dringend, vor jeder Anlageentscheidung eigene Recherchen durchzuführendent oder einen qualifizierten Fachmann zu konsultieren

Jai Hamid

Jai Hamid

Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.

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