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Bitcoin steht nach wie vor gut da, aber kurzfristige Anleger könnten ein Problem darstellen

VonHannah CollymoreHannah Collymore
Lesezeit: 2 Minuten
  • Akkumulatoren kaufen weiterhin, ohne zu verkaufen, was die positive Stimmung am Bitcoin Markt verstärkt.
  • Sinkende OTC-Reserven deuten auf ein verknapptes Angebot und eine steigende institutionelle Nachfrage hin.
  • Für kurzfristig orientierte Anleger nähert sich der Break-even-Punkt, wodurch das Risiko von Panikverkäufen steigt.

Bitcoin mag zwar etwas unter seinen jüngsten Höchstständen liegen, aber die On-Chain-Daten zeigen, dass die führende Kryptowährung weiterhin auf soliden Füßen steht. 

Laut einer Analyse der technischen Analysten von CryptoQuant ist das allgemeine Interesse der Anleger an BTC weiterhin ungebrochen, auch wenn kurzfristige Inhaber aufgrund der jüngsten Preisschwankungen zunehmend nervös zu sein scheinen.

Während der Bericht jedoch darauf hinweist, dass die langfristige Überzeugung weiterhin hoch ist, warnen Marktbeobachter davor, dass kurzfristiger Druck unerwünschte Turbulenzen hervorrufen könnte – eine Ansicht, die auch BitMEX-Gründer Arthur Hayes teilt, wie Cryptopolitan bereits berichtete.

Die offensichtliche Bitcoin Nachfrage zeugt von langfristigem Vertrauen

von CryptoQuant Die neuesten Daten auf die „scheinbare Nachfrage“ – eine Kennzahl, die neu ausgegebene Bitcoin mit dem Angebot vergleicht, das seit über einem Jahr inaktiv ist. Ziel ist es,dent, ob die neue Nachfrage ausreicht,trondas bestehende Angebot zu absorbieren.

Aktuell bleibt das Signal eindeutig positiv, da in den letzten 30 Tagen Berichten zufolge mehr als 160.000 BTC akkumuliert wurden. Dieses hohe Netto-Akkumulationsniveau deutet darauf hin, dass längerfristig orientierte Anleger weiterhin einsteigen, selbst bei sinkenden Marktpreisen.

Bitcoin steht nach wie vor gut da, aber kurzfristige Anleger könnten ein Problem darstellen
BTC-Nachfragediagramm. Quelle: Cryptoquant

Noch aussagekräftiger ist vielleicht das Verhalten von Akkumulatoradressen, also Wallets, die eine makellose Historie tracund ausschließlich Käufe getätigt, aber nie Verkäufe getätigt haben. Im vergangenen Monat haben diese Adressen ihren BTC-Beständen etwa 50.000 BTC hinzugefügt.

Bitcoin steht nach wie vor gut da, aber kurzfristige Anleger könnten ein Problem darstellen
BTC-Nachfrage von Akkumulationsadressen. Quelle: Cryptoquant

Neben dem Wallet-Verhalten zeigt sich die langfristige Nachfrageentwicklung auch auf den Off-Chain-Märkten. Die von OTC-Händlern (Over-the-Counter) gehaltene Menge an Bitcoin ist seit Ende 2021 drastisch zurückgegangen.

Damals hielten die OTC-Handelsplätze rund 550.000 BTC. Heute liegt diese Zahl eher bei 145.000. Obwohl die OTC-Märkte kurzfristig weniger Einfluss auf die Kursentwicklung haben, deutet ihr stetiger Kursrückgang auf eine fortgesetzte institutionelle Akkumulation und eine Verknappung des verfügbaren Bitcoin Angebots.

Bitcoin steht nach wie vor gut da, aber kurzfristige Anleger könnten ein Problem darstellen
BTC-Volumen in den Reserven des OTC-Handels. Quelle: Cryptoquant

Kurzfristige Anleger zeigen Anzeichen von Stress

Während langfristige Anleger ihre Positionen halten, sieht es bei kurzfristigen Anlegern anders aus. Die Analysten von CryptoQuant beobachten diese Gruppe genau, da sie ein potenzielles Risiko für weitere Kursverluste darstellt.

STH-Investoren steigen typischerweise bei Marktrallyes ein und verkaufen als Erste, wenn die Dynamik nachlässt. Da Bitcoin von den jüngsten Höchstständen gefallen ist, sehen sich viele kurzfristige Anleger nun mit unrealisierten Verlusten konfrontiert.

Anhand der Kennzahl „Netto-unrealisierter Gewinn/Verlust“ (NUPL) zeigen Analysten, dass sich langfristige Anleger weiterhin im positiven Gewinnbereich befinden, da der NUPL-Wert über 0,5 liegt. Für kurzfristige Anleger hingegen liegt der NUPL-Wert deutlich näher am Break-even-Niveau und „schwankt nahe niedrigeren Gewinnniveaus, was auf Teilverkäufe oder kurzfristigen Druck während Kursanstiegen hindeutet.“

Diese Dynamik kann ripple haben. Wenn kurzfristig orientierte Anleger beginnen, ihre Positionen aufzugeben, entsteht kurzfristiger Verkaufsdruck, wie man am Beispiel des Bitcoin-Kurssturzes auf 112.000 US-Dollar, dem niedrigsten Stand seit drei Wochen, beobachten konnte.

Trotz dieser kurzfristigen Turbulenzen bleiben Analysten hinsichtlich der Bitcoin-Entwicklung vorsichtig optimistisch. Der langfristige Trend ist weiterhin positiv und wird diesmal durch strukturelle Angebotsengpässe und eine ungebrochene Nachfrage von überzeugten Anlegern gestützt. Doch die kurzfristigen Kennzahlen deuten auf erste Schwächen hin.

Dennoch bleibt der Gesamtausblick günstig. Die Daten deuten darauf hin, dass der jüngste Rückgang des BitcoinKurses eher eine Korrektur im Zyklus als das Ende des Aufwärtstrends darstellt.

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Hannah Collymore

Hannah Collymore

Hannah ist Autorin und Redakteurin mit fast zehn Jahren Erfahrung im Bloggen und der Eventberichterstattung im Kryptobereich. Bei Cryptopolitanschreibt sie für die Nachrichtenseite und berichtet und analysiert die neuesten Entwicklungen in den Bereichen DeFi, RWA, Kryptoregulierung, KI und Zukunftstechnologien. Sie hat an der Arcadia University Betriebswirtschaftslehre studiert.

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