Bitcoin Kurs fällt inmitten der US-Aktienmarktrallye, 10 % unter dem Juni-Hoch

Bitcoin
Der Bitcoin Kurs (BTC) stand unter anhaltendem Verkaufsdruckund fiel zuletzt unter die wichtige Unterstützungsmarke von 65.000 US-Dollar. Trotz einer Erholung am US-Aktienmarkt Bitcoin um 10 % von seinem Juni-Hoch von 72.000 US-Dollar. In der vergangenen Woche entwickelte sich BTC deutlich schwächer als der US-Aktienmarkt und erreichte aufgrund fehlender neuer Impulse ein Einmonatstief.
Kurzfristig deutet der 1-Stunden-Chart auf einen anhaltenden Abwärtstrend hin. bitcoin verzeichnet kontinuierlich niedrigere Hochs und Tiefs und erreichte zuletzt 63.917 US-Dollar. Das Handelsvolumen bleibt gering, was auf eine schwache Dynamik hindeutet. Sollte es zu einer Trendwende mit steigendem Volumen kommen, könnten Trader einen Einstieg bei etwa 63.000 bis 63.500 US-Dollar erwägen und einen Ausstieg nahe dem Widerstandsniveau von 67.000 US-Dollar oder höher anpeilen.
Travis Kling, Gründer von Ikigai Asset Management, teilte seine Einschätzungen zu Bitcoin und dem breiteren Kryptowährungs-Ökosystem. Er merkte an: „Bitcoin liegt etwa 10 % unter seinen Allzeithochs, und die Entwicklung deutet auf einen Kannibalismus hin. Schlimmer noch: BTC notiert im Vergleich zum Gesamtmarkt ziemlich schlecht.“
In einer Reihe detaillierter Beiträge auf X analysierte Kling das komplexe Zusammenspiel makroökonomischer Faktoren, ETF-Flüsse und interner Marktdynamiken, die die Kryptowährungsmärkte prägen.
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Kling verglich die Performance von Bitcoinmit dem breiteren makroökonomischen Umfeld. Er merkt an, dass Bitcoin trotz des Anstiegs des NASDAQ um 16 % seit dem 19. April – nach einem Tiefstand aufgrund von Marktängsten vor Zinssenkungen – deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb und relativ stagnierte. Diese Underperformance ist besonders auffällig, da die US-Aktienmärkte in diesem Zeitraum wiederholt neue Allzeithochs erreichten, während Bitcoin stagnierte.
Bitcoin bleibt im Vergleich zu Aktien weiterhin unterdurchschnittlich
Die führenden Kryptowährungen und der gesamte Kryptomarkt verzeichnen einen Abwärtstrend, da die Begeisterung um die Zulassung des Ethereum ETFs in den letzten Tagen nachgelassen hat. Laut IntoTheBlock ist ein Hauptgrund für den Kursverfall die Gewinnmitnahme, da sich der Kryptomarkt zwischen dem vierten Quartal 2023 und dem ersten Quartal 2024 nahezu verdoppelt hat.
Zusätzlich hat der verstärkte Verkauf den Bitcoin-Preis weiter unter Druck gesetzt. Allein im Juni liquidierten Bitcoin Miner über 30.000 BTC im Wert von 2 Milliarden US-Dollar. Die kürzlich erfolgte Halbierung des Bitcoin-Kurses hat die Betriebskosten erhöht und die Gewinne geschmälert, was die Miner zum Verkauf ihrer Bitcoin-Bestände gezwungen hat.
Die Halbierung der Bitcoin-Mahlzeit gilt als wesentlicher Faktor für diesen Trend, da sie die Gewinnmargen der Miner verringert und sie zu höheren Umsätzen veranlasst hat. Zudem sank die Hash-Rate von Bitcoinim letzten Monat um etwa 15 %.
Zusätzlich verstärkten die Abflüsse aus Bitcoin -ETFs in der vergangenen Woche 500 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig transferierte die Bundesregierung erhebliche Mengen an Bitcoin aus ihren Beständen an Börsen, was auf mögliche Verkäufe hindeutet. Die Bundesregierung hält weiterhin 47.000 Bitcoin in Reserve, was einem Wert von rund 3 Milliarden US-Dollar entspricht.
Potenzial für einen anhaltenden Bitcoin Preisrückgang
Trotz des anhaltenden Kursrückgangs befinden sich fast 90 % der Bitcoin-Besitzer weiterhin im Plus, was darauf hindeutet, dass im Markt noch Spielraum für Gewinnmitnahmen besteht. Mehrere Marktanalysten prognostizieren, dass die Konsolidierung Bitcoin -Kurses bis zum Sommer 2024 anhalten könnte. Die nächste bedeutende Aufwärtsphase für Bitcoin wird voraussichtlich im September beginnen, wobei im Umfeld der US-Wahlen mit erheblichen Kursbewegungen zu rechnen ist.
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Ein wichtiger Fokus der kommenden Woche liegt auf der Veröffentlichung des Preisindex für die privaten Konsumausgaben (PCE) für Mai am Freitag. Der Rückgang des Kernverbraucherpreisindex (VPI) im Mai deutet auf potenzielle Abwärtsrisiken für den Kern-PCE-Index hin. Zudem könnten schwache Einzelhandelsumsätze die Konsumausgaben gefährden, obwohl sich das persönliche Einkommen – wie dietronals erwartet ausgefallenen durchschnittlichen Stundenlöhne nahelegen – verbessern könnte.
Cryptopolitan Berichterstattung von Florence Muchai
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Florence Muchai
Florence berichtet seit sechs Jahren über Krypto, Gaming, Technologie und KI. Ihr Informatikstudium an der Meru University of Science and Technology sowie ihr Studium des Katastrophenmanagements und der internationalen Diplomatie an der MMUST haben ihr fundierte Sprachkenntnisse, Beobachtungsgabe und technisches Know-how vermittelt. Florence arbeitete bereits für die VAP Group und als Redakteurin für verschiedene Krypto-Medien.
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