Warum KI niemals das menschliche kreative Element ersetzen wird

- Kreativität gilt als eine menschliche Tätigkeit, und generative KI ist noch weit davon entfernt, sie nachzubilden.
- Menschen und KI nutzen unterschiedliche Ansätze, um Wissen zu erlangen.
- Kreative Werke benötigen auch weiterhin menschliches Eingreifen und Aufsicht, da diese Faktoren über den Erfolg entscheiden.
Täglich tauchen neue Fragen auf, ob computergestützte Kreativität überhaupt möglich ist. Sie gilt als einzigartige menschliche Fähigkeit, doch die Entwicklung von Tools wie ChatGPT, Dall-E und vielen anderen stellt diese Annahme nun infrage.
Große Sprachmodelle (LLMs) nutzenmaticVerfahren, um Eingaben auszuwerten und Ergebnisse zu generieren. Diese basieren auf den riesigen Datenmengen, mit denen sie trainiert wurden, um Muster zu erkennen. Wir Menschen verlassen uns jedoch nicht allein auf diese Muster, da unsere Intelligenz weit darüber hinausgeht. Ein weiterer Unterschied liegt in der Art und Weise, wie Menschen und KI Wissen erlangen: Menschen basieren auf Kausalität, während KI-Modelle Korrelationen nutzen.
Letztes Jahr arbeiteten Musikproduzenten wie Alex Da Kid mit IBMs Watson zusammen, um KI-Hits zu produzieren und den kreativen Prozess zu beeinflussen. Ein etwas älteres Kunstwerk namens „The Portrait of Edmond de Belamy“, das für 432.500 US-Dollar verkauft wurde und ebenfalls mithilfe von KI erstellt wurde, entstand durch die Eingabe eines Datensatzes von 15.000 Porträts aus sechs Jahrhunderten in das System.
KI benötigt weiterhin menschliches Eingreifen
In all diesen Beispielen ist menschliches Eingreifen weiterhin notwendig, um die von der KI erzeugten Ergebnisse zu filtern. Ein KI-Bildgenerator wie Midjourney kann jedoch innerhalb von Sekunden Ergebnisse zu jedem beliebigen Thema nach Ihren Präferenzen liefern. Riesige Datenmengen werden gesammelt und in die Systeme eingespeist, um sie zu trainieren. Generative KI-Systeme können nun geschriebene Sätze in Bilder umwandeln oder Musik im Stil eines Komponisten Ihrer Wahl komponieren. Die Ergebnisse ähneln zwar den Trainingsdaten, sind aber nicht identisch.
Die Urheberschaft ist in diesen Fällen ein fragwürdiges Thema, da viele Kritiker es ablehnen, Algorithmen als Autoren zu bezeichnen. Wer sollte also als Autor oder Künstler gelten? Was ist mit den Tausenden von Künstlern und Malern, deren Werke für das Training der KI verwendet wurden? Oder könnte es derjenige sein, der den Stil, das Sujet und viele andere Details des Bildes beschreibt? Wir stehen also erneut vor neuen Problemen, die vielleicht zum ersten Mal nicht aufgrund ihrer Neuartigkeit, sondern aufgrund ihrer Einzigartigkeit auftreten. Die Frage ist: Kann KI so kreativ sein wie der Mensch?
Kann KI die menschliche Kreativität ersetzen?
Experten beschreiben viele Arten von Kreativität, darunter transformative, kombinatorische und explorative Kreativität. Explorative Kreativität erforscht strukturierte Räume auf konzeptioneller Basis, um neue Ideen zu generieren, während kombinatorische Kreativität ähnliche Ideen miteinander verbindet.
Diese Art von Kreativität ähnelt stark dem, was generative KI-Algorithmen leisten, beispielsweise das Erstellen einer Geschichte im Stil vieler anderer Geschichten aus den Trainingsdatensätzen oder das Gestalten eines Bildes auf dieselbe Weise. Die erste Art, die transformative Kreativität, bedeutet, neue Ideen jenseits bestehender Datenstrukturen und Stile zu entwickeln, um im besten Fall etwas völlig Neues und Originelles zu schaffen.
Dies ist der Kernpunkt der Debatte um Urheberrecht und die faire Nutzung von Inhalten – ein Problem, das in den Gesetzen noch nicht geregelt ist. Kürzlich SAG-AFTRA eine Vereinbarung mit Plattenfirmen zum Schutz der Rechte von Künstlern und machte das Recht auf Einwilligung und Entschädigung verbindlich.
Computergestützte Kreativität funktioniert nicht impulsiv wie beim Menschen, sondern .maticsystematischda das System einen bestimmten Prozess anwendet. Das ist der Hauptunterschied zwischen menschlichen Künstlern und KI: Wir erhalten nur die Ergebnisse, die wir von ihr verlangen. Generative KI arbeitet zufriedenstellend mit Menschen zusammen, und ihre Leistung wird sich verbessern. Aktuell kann sie jedoch eher als Katalysator dienen, um den Menschen zu unterstützen, anstatt ihn zu ersetzen.
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Aamir Sheikh
Aamir ist Technologiejournalist mit fast sechs Jahren Erfahrung in der Krypto- und Technologiebranche. Er absolvierte die MAJ University mit einem MBA in Finanzen und Marketing. Derzeit arbeitet er für Cryptopolitan, wo er über die neuesten Entwicklungen auf den Kryptowährungsmärkten und Preisprognosen berichtet.
















