Wimbledon setzt KI ein, um Online-Missbrauch zu bekämpfen

- Wimbledon nutzt KI, um Online-Missbrauch zu bekämpfen und die Spieler vor schädlichen Inhalten zu schützen.
- Threat Matrix durchsucht soziale Medien, kennzeichnet Bedrohungen und bindet die Akteure in die Problemlösung ein.
- Die KI-Technologie in Wimbledon setzt einen neuen Standard für den Spielerschutz im Sport.
Das KI-System Threat Matrix wird beim diesjährigen Wimbledon-Turnier eingesetzt, um die Spieler vor Online-Beleidigungen zu schützen. Die Technologie durchsucht Social-Media-Beiträge nach bedrohlichen, rassistischen, sexistischen und beleidigenden Äußerungen, die sich gegen die Spieler richten.
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Die neue Maßnahme des All England Clubs folgt auf Beschwerden mehrerer prominenter Tennisspieler über massive Belästigungen im Internet. Die ehemalige US-Open-Siegerin Emma Radacanu und die britische Weltranglistenzweite Harriet Dart kritisierten beide Hasskommentare in den sozialen Medien; Radacanu löschte sogar ihre Social-Media-Konten.
Wimbledon setzt KI ein, um Spieler vor Online-Missbrauch zu schützen https://t.co/2rRVkWOGau
— Guardian News (@guardiannews) 5. Juli 2024
KI-Technologie schützt Spieler vor schädlichen Inhalten
Threat Matrix, entwickelt von der Signify Group, scannt und verarbeitet Daten aus sozialen Medien wie Twitter, Facebook und Instagram unddentunangemessene Inhalte zur Überprüfung durch einen Experten. Diese KI-Technologie kann unangemessene und schädliche Nachrichten in 35 verschiedenen Sprachen erkennen, die Absenderdentund bei der Einleitung geeigneter Maßnahmen helfen. Wimbledon-Direktor Jamie Baker gab bekannt, dass diese Technologie auch bei den US Open zum Einsatz kommen wird.
Das KI-System bietet einen umfassenderen Ansatz zur Bekämpfung von Online-Missbrauch, indem es auf Spielermeldungen zurückgreift und soziale Medien aktiv auf schädliche Inhalte überwacht. Wird eine besorgniserregende Nachrichtdent, wird der Spieler benachrichtigt und in Absprache mit ihm werden Maßnahmen ergriffen. Dieser Ansatz stellt sicher, dass Spieler und ihre Teams aktiv an der Bekämpfung und Minimierung von Missbrauch beteiligt sind.
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Andere Sportveranstaltungen haben den Nutzen der Bedrohungsmatrix bereits unter Beweis gestellt. World Rugby setzte sie während der Rugby-Weltmeisterschaft 2023 in Frankreich ein, um einen Australier trac, der einem Schiedsrichter und dessen Frau aus seinem Heimatland Morddrohungen geschickt hatte. Der Mann wurde später wegen der Nutzung eines Telekommunikationsdienstes zur Bedrohung oder Belästigung über Online-Kommunikation angeklagt. Dies verdeutlicht die doppelte Rolle künstlicher Intelligenz (KI) beim Schutz von Sportlern vor Cybermobbing und bei der Strafverfolgung von Tätern.
Wimbledons Einführung des KI-Systems „Threat Matrix“ unterstreicht den festen Willen, das Wohlbefinden der Spieler während der Meisterschaften zu gewährleisten. Mit diesem System hat der All England Club seine Position gegen Online-Missbrauch deutlich gemacht und seinen proaktiven Einsatz für den Schutz der Spieler unterstrichen. Dieser Schritt könnte als Vorbild für andere Sportverbände weltweit dienen, da er die Notwendigkeit verdeutlicht, Athleten im digitalen Zeitalter vor Gefahren zu schützen.
Cryptopolitan Berichterstattung von Chris Murithi
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Chris Murithi
Chris ist Autor und technischer Analyst mit Schwerpunkt auf Kryptowährungen und Technologie. Er hat einen Abschluss inmaticund Informatik von der Universität Nairobi. Er arbeitete als Content-Autor bei On-Chain Media und Coin Edition und ist nun bei Cryptopolitantätig.
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