Wird KI in Zukunft Kriege autonom führen? Oder sind wir bereits so weit?

- Künstliche Intelligenz hat die Schlachtfelder bereits erreicht und entscheidet, wen sie töten soll.
- Die US-Luftwaffe hat kürzlich ihre Luftkampfübungen mit einem KI-gestützten F-16-Kampfjet angekündigt.
- Um dem wachsenden Einfluss von KI in Kriegen entgegenzuwirken und die Menschheit vor schwerem Schaden zu bewahren, sind dringende Regulierungen erforderlich.
Künstliche Intelligenz wird voraussichtlich jeden Aspekt des menschlichen Lebens beeinflussen, doch die größte Sorge von Experten gilt ihrem Einsatz in der Kriegsführung – und das nicht zu Unrecht. Das US-Militär hat den ersten Luftkampf zwischen einem von einem Menschen gesteuerten Flugzeug und einem KI-gesteuerten Kampfjet durchgeführt.
Andererseits entscheidet KI bereits in realen Kriegsgebieten wie Gaza und der Ukraine über die Zielauswahl. Laut Recherchen des israelischen Magazins +972 soll Israel einen KI-Algorithmus namens Lavender zurdentpotenzieller Ziele eingesetzt haben, der nur minimal von menschlichen Entscheidungen beeinflusst wurde, was zu einer hohen Zahl ziviler Opfer geführt haben soll.
Länder auf der ganzen Welt testen KI-Waffen
Wie wir sehen, kann der unbedachte Einsatz von KI in der Kriegsführung verheerende Folgen für die Menschheit haben. Eine robuste menschliche Kontrolle ist unerlässlich; die Entscheidung über einen Angriff muss vor jedem Ziel getroffen werden. Russland setzt iranische Drohnen gegen die Ukraine ein, während die Ukraine auf die Unterstützung ihrer westlichen Verbündeten für KI-gesteuerte Waffen und konventionelle Waffen angewiesen ist. Kürzlich griff sie mehrere Ölraffinerien an, die bis zu 1300 Kilometer tief im russischen Kernland liegen. Diese Fakten verdeutlichen nicht nur die Gefahren von KI für Menschenleben, sondern auch für wichtige Ressourcen und Lieferketten, die die menschliche Zivilisation tragen.
Die US-Luftwaffe hat kürzlich im Rahmen des DARPA-Projekts „Air Combat Evolution“ (ACE), das vor einigen Jahren initiiert wurde, eine KI-gestützte F-16 im Luftkampf getestet. Eine stark modifizierte Version eines F-16-Forschungsflugzeugs wurde mit KI-Software ausgestattet. Das Flugzeug trägt den Namen X-62 VISTA (Variable Stability In-flight Simulator Test Aircraft) und lieferte sich mehrere Luftkämpfe mit serienmäßigen, von menschlichen Piloten gesteuerten F-16.
Laut der Pressekonferenz gaben Vertreter der US-Luftwaffe an, dass VISTA eine Leistung erbrachte, die mit der menschlicher Piloten vergleichbar war, und berichteten über den Trainingsprozess des KI-Systems an Bord des Flugzeugs.
Maschinelles Lernen hat der unbemannten Flugzeugindustrie eine neue Dimension verliehen, und das US-Militär setzt diese autonomen Fluggeräte schon seit Jahrzehnten ein. Doch ein Luftkampf, der einen engen Kontakt zwischen den Gegnern erfordert, ist aufgrund der damit verbundenen Risiken in der Luftfahrt ein Novum und wurde noch nie zuvor erprobt.
Dringende Gesetze sind erforderlich, um die KI-Bedrohung einzudämmen

Während viele Länder autonome Fahrzeuge entwickeln, ob in der Luft oder am Boden, die Ziele ohne menschliches Eingreifendentund treffen können,.
Laut einem Bericht der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2020 griff eine Militärdrohne Soldaten im Libyen-Krieg an. Es wird angenommen, dass die Drohne eigenständig gegen fliehende Mitglieder der feindlichen Miliz handelte, die vor einem Raketenangriff flohen.
Angesichts der oben erläuterten Vorgehensweisen steht außer Frage, dass die internationale Gemeinschaft an einem Ort zusammenkommen und diese Probleme dringend unter Einbeziehung aller Beteiligten angehen sollte.
Die künstliche Intelligenz ist als Technologie noch nicht ausgereift und entwickelt sich ständig weiter. Sie birgt ein enormes Potenzial und könnte, wenn sie nicht richtig reguliert wird, schwerwiegende Folgen für die Existenz der Menschheit haben.
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Aamir Sheikh
Aamir ist Technologiejournalist mit fast sechs Jahren Erfahrung in der Krypto- und Technologiebranche. Er absolvierte die MAJ University mit einem MBA in Finanzen und Marketing. Derzeit arbeitet er für Cryptopolitan, wo er über die neuesten Entwicklungen auf den Kryptowährungsmärkten und Preisprognosen berichtet.
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