Was wird Privatanleger zurück zu Kryptowährungen bewegen?

- Privatanleger haben ihre Einzahlungen auf Binanceverlangsamt.
- Die Wale zeigen weiterhin eine eher optimistische Stimmung, und der Einzelhandel könnte diesem Beispiel folgen.
- Privatanleger können auch in anderen Anlageklassen investieren, darunter Aktien, boomende Indizes und Edelmetalle.
Privatanleger fehlen im aktuellen Marktzyklus, nachdem sie bei BTC, ETH und den sogenannten Meme-Token-„Trenches“ kapituliert haben. Analysten beobachten nun den Zeitpunkt, an dem Privatanleger wieder in den Markt einsteigen könnten.
Krypto-Privatanleger sind, gemessen an den Einzahlungen bei Binance. Wie Cryptopolitan berichtete, wird der Bitcoin-Handel in letzter Zeit hauptsächlich von Großinvestoren dominiert, die ihre Gelder an die Börse transferieren.
Laut der Analyse von Darkfrost auf Cryptoquant befinden sich die Zuflüsse von Privatanlegern auf einem historischen Tiefstand. Zuflüsse unter 1 BTC, die auf geringes Engagement von Privatanlegern hindeuten, sind ebenfalls auf einem historischen Tiefstand. Da der Bitcoin-Kurs bei einer gedämpften Stimmung um die 60.000 US-Dollar stagniert, erwarten Privatanleger keine signifikanten Renditen odermatic Kursanstiege mehr.
Darkfrost merkte zudem an, dass der aktuelle Krypto-Handelszyklus ohne Beteiligung von Privatanlegern stattfindet. Diese senden lediglich 329 BTC pro Tag an Binance, verglichen mit einem Höchststand von 4.900 BTC im Mai 2021.
Insgesamt hat sich das Interesse von Privatanlegern sowohl an BTC als auch an Altcoins aufgrund geringerer Renditen und der Attraktivität anderer Märkte wie Aktien, Metalle oder Öl verlangsamt
Warum meiden Privatanleger Binance?
Auf Binancesind über 50 % der Händler und Einleger sogenannte Wale. Der Anteil dieser Großinvestoren wird auch 2025 hoch bleiben, da Institutionen, Miner und Großinvestoren den Markt für spekulative Privatanleger übernommen haben.
Auch 2026 bleibt die Beteiligung von Großinvestoren hoch. Binance ist weiterhin der wichtigste Handelsplatz für Market Maker und Großanleger, während Privatanleger den spekulativen Handel aufgegeben haben.

Weitere Gründe für den Abfluss von Privatanlegern könnten die Verfügbarkeit von ETFs sein, die ein Engagement in BTC ohne Selbstverwahrung ermöglichen.
Möglicherweise wartet der Einzelhandel auch auftronMarktsignale, um nicht zur Ausstiegsliquidität für Großinvestoren zu werden.
Zudem Binance einen Rückschlag durch den Verlust der MiCAR-Lizenz für den EU-Markt. Europäische Händler könnten länger brauchen, um zurückzukehren, obwohl die EU nicht die Hauptquelle der Besucher von Binance.
Privatanleger strömen zu alternativen Positionen
Während sich Privatanleger von Bitcoin und Kryptowährungen abwenden, Binance in anderen Bereichen ein deutliches Wachstum. Binance verwaltet über 1 Milliarde US-Dollar an Vermögenswerten für sein Handelsprogramm für tokenisierte Aktien.
Auch Privatanleger wandten sich Edelmetallen und dem zuletzt gestiegenen südkoreanischen Aktienindex KOSPI zu. Der Vertrauensverlust in Memes, VC-finanzierte Token und etablierte Altcoins veranlasste Privatanleger, höhere Renditen mit traditionellen Anlageklassen zu suchen.
Da sich die Aktienmärkte abkühlen und selbst der NVDA-Index im letzten Monat gefallen ist, könnte sich die Stimmung im Kryptobereich von Vorsicht zu gesteigerter Begeisterung wandeln.
Gemessen am Delta zwischen Großinvestoren und Privatanlegern sind Großinvestoren derzeit optimistischer als Privatanleger. Großinvestoren könnten als Frühindikator dienen, da sie über detailliertere Informationen und stärkere Überzeugungen verfügen. Privatanleger könnten folgen, sobald sich neue Trends im Kryptobereich etabliert haben und die Liquidität in DeFi und Börsenbereichen zurückkehrt.
Trotz der jüngsten Verluste bei Gold, Aktien und Energie ließen sich Privatanleger dennoch zu einem Überzeugungshandel hinreißen.
Der kürzlich eingeführte Influencer-Token ANSEM erreichte eine Bewertung von 100 Millionen US-Dollar und zeigte, dass selbst der Meme-Markt mit den richtigen Anreizen über Nacht wieder aufleben kann. ANSEM ist derzeit noch ein Ausreißer, doch der Einzelhandel hat bewiesen, dass er Kryptowährungen nicht aufgegeben hat, sondern lediglich auf Anzeichen einer Stimmungsverbesserung wartet.
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Hristina Vasileva
Hristina Vasileva ist Expertin für DeFi, Wirtschaft und Finanznachrichten. Nach einem vierjährigen Bachelor-Studium in Betriebswirtschaft, Journalismus und Massenkommunikation absolvierte sie ein Masterstudium in Philosophie an der Universität Sofia. Sie arbeitete für eine der führenden Zeitungen des Landes und berichtete über Rohstoffe und Unternehmensergebnisse. Derzeit ist Hristina als freie Autorin für Cryptopolitantätig.
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