Sie möchten Kryptowährungen verkaufen und eine .bank-Domainendung besitzen? Dann sollten Sie besser eine entsprechende Lizenz haben

Bankdomainerweiterung unterliegt der Regulierung
Eine Domain-Name-System-Registrierungsstelle namens fTLD hat kürzlich angekündigt, dass sie die Liste der Entitäten, die zum Erwerb und Besitz einer .bank-Domainendung berechtigt sind, einschränken und vereinfachen.
Laut DNS-Registry wird die Erweiterung von Fintech-Dienstleistern genutzt, um ihre Legitimität zu erhöhen und sich als Banken und nicht als Mikrofinanzplattformen oder diverse andere Investmentfirmen zu positionieren.
Künftig müssen Unternehmen für die Beantragung einer .bank-Domain eine gültige Banklizenz einer zuständigen Behörde vorlegen. Dies wird dieGeschäftstätigkeit zahlreicher virtueller Vermögensverwaltungsgesellschaften erheblich beeinträchtigen, da die .bank-Domain oft zentraler Bestandteil ihrer Marketingkampagnen war.
Es besteht jedoch noch die Möglichkeit für Krypto-Unternehmen, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen, da fTLD ein öffentliches Anhörungsforum angekündigt hat, das bis zum 24. August läuft. Dort sollen Informationen über die allgemeine Stimmung in der Community eingeholt werden. Bislang liegen weniger als ein Dutzend Antworten vor, die alle die Entscheidung von fTLD zu unterstützen scheinen.
Im Nachhinein betrachtet erscheint dies für Krypto-Unternehmen kaum als gravierendes Problem, da nur wenige von ihnen sich als Banken vermarkten wollen. Es gibt zahlreiche Beispiele, in denen eine .io-Domainendung sogar besser abschneidet als eine .bank-Domainendung.
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Giorgi Michelidze
Der aus Georgien stammende Blockchain-Enthusiast Giorgi nutzt seine Erfahrung in der Softwareentwicklung für treffende Marktkommentare und -analysen. Nach einem kurzen Engagement bei Finance Makers berichtet er nun für renommierte Websites über Krypto-News. Dabei hat er aus seiner Erfahrung gelernt: „Wenn Leute die Schwächen deiner Idee ansprechen, betrachte das nicht als Kritik.“















