Vitalik Buterin stellt Pläne zur Verbesserung der Dezentralisierung von Ethereumvor

- Vitalik Buterin erläutert während einer Interoperabilitätsveranstaltung in Kenia die Verbesserungsmöglichkeiten für Ethereummit Schwerpunkt auf Dezentralisierung und Genehmigungsfreiheit.
- Buterin plädiert für „Inklusionslisten“, die die Aufnahme bestimmter Transaktionen in Blöcke erzwingen, um die Marktmacht der Bauherren in MEV-Szenarien zu verringern.
- Es werden Pläne entwickelt, um die Knoten mit minimaler Hardware betriebsbereit zu machen und damit potenziell den Betrieb der Knoten auf Smartphones zu ermöglichen.
Der hochangesehene Schöpfer von Ethereum, Vitalik Buterin, hat einen umfassenden Plan zur Verbesserung der Dezentralisierung und der Zugangsfreiheit des Netzwerks vorgestellt.
Er erläuterte diese Strategien im Detail während eines Ethereum -Entwicklertreffens in Kenia und erklärte uns einige wichtige bevorstehende Verbesserungen wie PeerDAS, den Übergang zum Verkle-Baum und die dezentrale Speicherung historischer Daten im Rahmen von EIP 4444.
Diese Entwicklungen versprechen eine Verbesserung des Nutzererlebnisses nicht nur für Knotenbetreiber, sondern auch für L1- und L2-Nutzer.
Ethereum wird sich mit MEV-Problemen auseinandersetzen.
Buterins Ausführungen ausgebaut wurden Ethereum .
Siehe auch: Warum Ethereum immer noch schlecht ab?
Er ging auf die Bedenken des Geth-Kernentwicklers Peter Szilagyi hinsichtlich der aktuellen Ausrichtung des Ethereum Projekts ein, die Buterin nicht für so dramatisch hält, wie dargestellt. Stattdessen schlug er realistische Anpassungen der aktuellen Roadmap vor, um diese Probleme anzugehen.
Im Zentrum von Buterins Argumentation steht die anhaltende Problematik des MinertracTable Value (MEV). Historisch gesehen wurden Ethereum Blöcke von Minern mithilfe einfacher Algorithmen generiert.
Mit dem Aufkommen komplexer Strategien, die die Transaktionsreihenfolge innerhalb von Blöcken ausnutzen, nahm die Fairness der Blockproduktion jedoch ab.
Um den zunehmenden Bedenken hinsichtlich MEV zu begegnen, hat Ethereum sowohl die Minimierung von MEV durch Protokolle wie verschlüsselte Mempools als auch die Quarantäne von MEV durch die Trennung von Block-Proposern und Transaktionsselektoren mittels eines Auktionsprotokolls, bekannt als Proposer/Builder Separation (PBS), in Betracht gezogen.

Buterin schlägt vor, die Macht der Bauherren in MEV-Szenarien durch die Verwendung von Inklusionslisten weiter zu minimieren. Diese Listen stellen sicher, dass bestimmte Transaktionen in Blöcke aufgenommen werden müssen, wodurch die Möglichkeit des strategischen Ausschlusses von Transaktionen verhindert wird.
Er plädiert für eine massive Reduzierung des Einflusses der Bauunternehmen und entwirft das Bild eines Szenarios, in dem die Bauunternehmen stärker eingeschränkt werden, ihre Funktionalität aber erhalten bleibt.
Ethereum wird Liquid Staking verbessern.
Im nächsten Abschnitt von Buterins Plan geht es um die Herausforderungen und die Zukunft des Ethereum Stakings.
Trotz des Wachstums von Staking-Lösungen durch Anbieter wie Lido und RocketPool findet der Großteil des Ethereum -Stakings aufgrund des Mindesteinsatzes von 32 ETH und der damit verbundenen technischen Herausforderungen immer noch nicht im Solo-Modus statt.
Buterins Ziel ist es, eintron-Staking-Ökosystem zu fördern, das seiner Meinung nach für den Erhalt der Dezentralisierung von Ethereumvon entscheidender Bedeutung ist.
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Er wies auf mehrere Initiativen hin, die darauf abzielen, die technischen und finanziellen Hürden beim Solo-Staking zu verringern, darunter die Implementierung von Verkle-Bäumen und EIP-4444.
Es besteht die Notwendigkeit, die Knotenanforderungen zu reduzieren.
Diese Technologien könnten den Datenspeicherbedarf für Nodes drastisch reduzieren und dadurch den Staking-Prozess vereinfachen sowie die Einsatzmöglichkeiten von Ethereum Light Clients verbessern.

Buterin ging auch auf die Bedeutung eines zugänglichen Node-Betriebs im Ethereum Netzwerk ein. Das ultimative Ziel ist es, Nodes auf minimaler Hardware, potenziell sogar auf einem Smartphone, betreiben zu können. Dies soll durch Verbesserungen wie Typ-1-ZK-EVMs erreicht werden, die es Nutzern ermöglichen, Blockchain-Operationen zu verifizieren, ohne die rechenintensive EVM-Berechnung durchführen zu müssen.
Diese Vision, die oft als „The Verge“ bezeichnet wird, zielt darauf ab, die Verantwortung für die Aufrechterhaltung des Staates und die Bereitstellung von Beweismitteln von großen, zentralisierten Akteuren zu dezentralisieren.
“Ich glaube, es trifft tatsächlich zu, dass sich Ethereum Denkweise der Ära 2021 zu sehr darauf eingestellt hatte, Verantwortung an eine kleine Anzahl von Großakteuren abzuwälzen, solange es irgendeine Art von Marktmechanismus oder Zero-Knowledge-Beweissystem gab, um die zentralisierten Akteure zu einem ehrlichen Verhalten zu zwingen.“
Vitalik Buterin
Trotz dieser Fortschritte bleibt Buterin hinsichtlich der Risiken einer Zentralisierung durch die Abhängigkeit von einer begrenzten Anzahl von Datenanbietern vorsichtig.
Er plädiert für die Speicherung historischer Blockchain-Daten in einem dezentralen Peer-to-Peer-Netzwerk, wodurch die Abhängigkeit von großen Akteuren wie Börsen und Block-Explorern deutlich reduziert würde.
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Jai Hamid
Jai Hamid berichtet seit sechs Jahren über Kryptowährungen, Aktienmärkte, Technologie, die Weltwirtschaft und geopolitische Ereignisse mit Markteinfluss. Sie hat für Blockchain-Fachpublikationen wie AMB Crypto, Coin Edition und CryptoTale Marktanalysen, Berichte über große Unternehmen, Regulierungen und makroökonomische Trends verfasst. Sie absolvierte die London School of Journalism und präsentierte ihre Kryptomarkt-Analysen bereits dreimal in einem der führenden afrikanischen Fernsehsender.
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