Kryptowährungen verzeichnen trotz der zahlreichen Rückschläge, mit denen der Kryptomarkt im letzten Quartal 2018 und zu Beginn des Jahres 2019 konfrontiert war, weiterhin Wachstum. Der Preis fast aller Token befindet sich im Vergleich zu den Preisen vor einigen Monaten auf einem sehr niedrigen Niveau. Dennoch sind Kryptowährungen noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung und werden auch in den zukünftigen Märkten eine wichtige Rolle spielen.
Viele Länder erkennen dies und müssen einen Rechtsrahmen für Kryptowährungen schaffen, um einen gesunden digitalen Markt zu gewährleisten. Auch Venezuela hat damit begonnen, Geldtransfers über Kryptowährungen zu regulieren.
Die Behörden haben den monatlich überweisungsfähigen Betrag begrenzt und erheben eine Gebühr von fast 15 % auf die Überweisungen. Die Mindestgebühr pro Transaktion beträgt 0,25 Euro. Das Limit liegt bei 10 PTR, dem staatlich gestützten Token Venezuelas, der angeblich durch die Bodenschätze des Landes wie Gold, Diamanten und Öl gedeckt ist.
Dieser Schritt wurde sowohl von dendentdes Bundesstaates als auch von Krypto-Enthusiasten weltweit scharf kritisiert. Er wird als Hindernis für das Wachstum von Kryptowährungen im Land angesehen, und viele sind der Ansicht, dass der Staat versucht, diese wie Fiatgeld zu kontrollieren. Darüber hinaus halten viele sowohl die Obergrenze von 600 US-Dollar als auch die staatliche Gebühr von 15 Prozent des gesamten Überweisungsbetrags für völlig absurd.
Untersuchungen ergaben, dass der nationale Kryptotoken PTR im vergangenen Jahr weder bei inländischen noch bei internationalen Transaktionen verwendet wurde.
ef