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Die USA verschärfen den Druck auf TSMC wegen der Lieferungen nach China

VonNellius IreneNellius Irene
Lesezeit: 3 Minuten
Die USA verschärfen den Druck auf TSMC wegen der Lieferungen nach China
  • Die USA heben die Ausnahmeregelung für TSMC auf, die es ihm erlaubt, Chips ungehindert nach China zu liefern.
  • Das taiwanesische Wirtschaftsministerium geht davon aus, dass die Ausnahmeregelung nur geringe Auswirkungen auf die Chipindustrie haben wird.
  • Die Lizenzen von Samsung und SK Hynix wurden ebenfalls widerrufen.

Washington hat Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. (TSMC) die Genehmigung für den ungehinderten Versand wichtiger Ausrüstung an seinen größten Chipfertigungsstandort in China entzogen und damit das Risiko von Produktionsausfällen erhöht. Die USA haben beschlossen, dem Chiphersteller die Privilegien als validierter Endnutzer (VEU) für sein Werk in Nanjing zu entziehen. Dieser Schritt entspricht früheren Maßnahmen gegen Samsung und SK Hynix in China. Die Ausnahmeregelungen laufen in den nächsten vier Monaten schrittweise aus.

Das Unternehmen erklärte: „TSMC hat von der US-Regierung die Mitteilung erhalten, dass unsere VEU-Genehmigung für TSMC Nanjing mit Wirkung zum 31. Dezember 2025 widerrufen wird.“ 

Das Unternehmen erklärte, es bewerte die Situation noch und stehe in Kontakt mit den US-Behörden, sei aber weiterhin bestrebt, den Betrieb seines Werks in Nanjing ohne Unterbrechung aufrechtzuerhalten.

Das taiwanesische Wirtschaftsministerium erklärte, der Verlust durch die Ausnahmeregelung könne Unsicherheit hinsichtlich der Produktion in Nanjing auslösen

Ohne VEU-Privilegien müssen TSMC-Lieferanten Einzellizenzen für jede Lieferung von in den USA kontrollierten Halbleiteranlagen nach Nanjingmatic Genehmigung verlassen zu können. US-Regulierungsbehörden haben den Unternehmen zugesichert, die notwendigen Genehmigungen für den Weiterbetrieb zu erteilen. Allerdings bestehen nun Zweifel daran, wie schnell die Genehmigungen erteilt werden können. Die Lizenzanträge häufen sich bereits, und die Behörden suchen Berichten zufolge nach Lösungen, um das Genehmigungsverfahren zu vereinfachen.

Das taiwanesische Wirtschaftsministerium argumentierte sogar, dass die Aufhebung der US-Ausnahmeregelung Unsicherheit hinsichtlich der Produktionskapazität des Werks in Nanjing hervorrufen würde. Dennoch macht das Werk in Nanjing etwa 3 % der gesamten Produktionskapazität von TSMC aus, weshalb das Ministerium nur geringe Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit Taiwans im Chip-Sektor erwartet. Trotzdem fielen die in den USA notierten American Depositary Receipts (ADRs) von TSMC am Dienstag um bis zu 2,3 ​​%.

Laut Bloomberg-Daten sind Applied Materials, ASML, Tokyotronund KLA derzeit die größten Zulieferer von TSMC. Obwohl ihre Aktienkurse am Dienstag nachgaben, verzeichneten Applied Materials und KLA im New Yorker Handel sowie ASML und Tokyotron über ihre ADRs deutlichere Verluste als der Gesamtmarkt. Die Unternehmen unterlagen bereits US-amerikanischen Beschränkungen für Lieferungen nach China, und der Wegfall der Ausnahmeregelung könnte ihre Zusammenarbeit mit TSMC weiter erschweren. 

Das BIS hat Samsung und SK Hynix die VEU-Lizenzen entzogen

Letzte Woche entzogen US-Regulierungsbehörden Samsung und SK Hynix ihre gültigen Endnutzer-Status. Begründet wurde dies mit dem Ziel, „Exportkontrolllücken“ zu schließen, die US-Unternehmen unlauterem Wettbewerb aussetzten. Das Bundesregister wurde entsprechend aktualisiert und enthält nun auch den früheren Status von Intels Werk in Dalian, das später von SK Hynix übernommen wurde. Behördenvertreter gaben an, dass die Maßnahme jährlich rund 1.000 zusätzliche Lizenzprüfungen zur Folge haben werde.

Das Bureau of Industry and Security des US-Handelsministeriums gab bekannt, dass es keine Genehmigungen für Kapazitätserweiterungen oder Technologie-Upgrades in chinesischen Fabriken erteilen wird. Samsung und SK Hynix betreiben mehrere Speicherwerke in Korea, und Peking trägt maßgeblich zur globalen Produktion koreanischer Unternehmen bei.

Samsung fertigt fast 40 % seiner gesamten NAND-Flash-Speicherchips in seinem Werk in Xi’an, Shaanxi. SK Hynix produziert ebenfalls 20 % seiner NAND-Flash-Chips in Dalian, Liaoning, und rund 40 % seiner DRAM-Speicher in Wuxi, Jiangsu.

Der VEU-Status von TSMC wurde nie im Federal Register veröffentlicht, sodass das BIS formal nichts ändern konnte. Die praktischen Auswirkungen bleiben jedoch dieselben: Zulieferer der chinesischen Produktionsstätten des Chipherstellers benötigen bald die US-Genehmigung für Lieferungen von eingeschränkten Werkzeugen.

Die USA haben weitreichende Exportbeschränkungen verhängt, um China den Zugang zu amerikanischen Chipfertigungsanlagen zu verwehren, die für fortschrittliche Halbleiter und KI eingesetzt werden könnten. Diese Beschränkungen betreffen nicht nur chinesische Unternehmen, sondern auch Produktionsstätten von Samsung, SK Hynix und TSMC in den USA.

Bidens Team erlaubte TSMC, Samsung und SK Hynix, weiterhin Ausrüstung an ihre chinesischen Werke zu liefern – unter der Voraussetzung, dass sie die Sicherheitsauflagen und Transparenzbestimmungen einhielten. Die Einstufung alsdefischutzbedürftige Organisation (VEU), die durch US-Mitteilungen für die koreanischen Unternehmen und in den Unterlagen von TSMC veröffentlicht wurde, galt als wichtige Schutzmaßnahme für deren Regierungen, da die Fabriken auf regelmäßige Importe angewiesen sind.

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