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US-Staatsanwalt lässt Webseiten sperren, die einen gefälschten COVID-19-Impfstoff für 100 US-Dollar Bitcoin anpreisen

VonIbiam WayasIbiam Wayas
Lesezeit: 2 Minuten
Chemie

Während die Welt gespannt auf ein mögliches Heilmittel gegen das tödliche Coronavirus wartet, nutzen Betrüger die Situation aus und bieten gefälschte COVID-19- Impfstoffe gegen Kryptowährungen an. Erst kürzlich gelang es einem US-Staatsanwalt, mehrere von einem Mann aus Louisville betriebene Websites abzuschalten.

Der Mann bewirbt einen gefälschten COVID-19-Impfstoff über mehrere Websites

Einem Bericht von Courier Journey vom Montag zufolge hat der US-Staatsanwalt Russell Coleman sechs Webseiten abgeschaltet, die angeblich für einen gefälschten COVID-19-Impfstoff geworben haben. Die geforderte Summe von 100 US-Dollar wurde per Bitcoin Überweisung (BTC) verlangt. Alle Webseiten wurden von einem Mann namens Luke John Flint aus Louisville registriert und betrieben.

Laut Gerichtsakten verklagte der Anwalt Flint wegen angeblicher Werbung für gefälschte COVID-19-Impfstoffe unter Verwendung der genannten Webseiten, nämlich coronavaccine.club, coronavaccine.center, coronatesting.site, coronavaccine.today, coronavaccine.shop und coronatesting.center.

Noch kein Coronavirus-Impfstoff

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die US-amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention (CDC) haben noch keinen Coronavirus-Impfstoff öffentlich angekündigt. Laut dem Bericht registrierte Flint jedoch mehrere Domains mit Bezug zum Coronavirus bei GoDaddy, um gefälschte COVID-19-Impfstoffe zu bewerben.

„Während einer globalen Pandemie durch falsche Hoffnungen Profit zu schlagen, ist verwerflich und schadet schutzbedürftigen Menschen“, erklärte Coleman in einer Stellungnahme. „Wir werden alle uns zur Verfügung stehenden rechtlichen Mittel ausschöpfen, um diesem räuberischen Verhalten ein schnelles Ende zu setzen.“.

GoDaddy wurde angewiesen, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den Zugriff auf die beanstandeten Webseiten zu unterbinden. Flint war zudem nie ein anerkannter medizinischer Experte und hat sich auch nicht bei der US-amerikanischen Arzneimittelbehörde (FDA) registriert, um an der Erforschung oder Entwicklung eines möglichen Heilmittels gegen das Coronavirus mitzuwirken. Darüber hinaus enthielten die meisten Informationen auf den Webseiten irreführende Aussagen.

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