Das Vereinigte Königreich erwägt nun ernsthaft die Regulierung von Stablecoins. Laut einem Bericht stehen die Chancen gut, dass die digitalen Währungen reguliert und als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt werden. Obwohl die Entwicklung bei Krypto-Enthusiasten im Vereinigten Königreich auf positive Resonanz gestoßen ist, bleiben andere skeptisch. Dies ist vor allem auf den jüngsten Kurssturz von UST, einem von Terra herausgegebenen Stablecoin, zurückzuführen.
Prinz Charles sprach über neue Bestimmungen im Land
Laut einem Bericht eines Medienunternehmens im Land deutete eine kürzlich erfolgte Äußerung der Königin auf eine bevorstehende Regulierung von Stablecoins hin. Prinz Charles merkte darin an, dass in den kommenden Monaten in einigen Sektoren des Vereinigten Königreichs neue Gesetze in Kraft treten würden.
Er erwähnte, dass der Gesetzentwurf die Wirtschaft ankurbeln und das Land lebenswerter für seinedentmachen soll. Laut seiner Aussage zielt der neue Gesetzentwurf auch darauf ab, illegale Aktivitäten zu bekämpfen und Unternehmen durch die Bekämpfung von Kriminalität in der gesamten Wirtschaft zu höheren Gewinnen zu verhelfen. Einem kürzlich erschienenen Nachrichtenartikel zufolge plant das britische Finanzministerium, seine Vorschriften zur Einführung von Stablecoins als allgemein akzeptiertes Zahlungsmittel im ganzen Land zu aktualisieren.
Vereinigtes Königreich schließt algorithmische Stablecoins aus
Während die meisten Marktteilnehmer angesichts des massiven Kursverfalls von UST und LUNA weiterhin besorgt sind, hofft das Land, seinen Kurs fortsetzen zu können. Einige Aussagen deuten darauf hin, dass Großbritannien in den kommenden Jahren technologisch führend bleiben will. Das Finanzministerium hat zudem klargestellt, dass algorithmische Stablecoins wie UST – im Gegensatz zu anderen Stablecoins, die 1:1 durch Fiatwährungen gedeckt sind – nicht berücksichtigt werden. Mit dieser Aktualisierung will Großbritannien Unternehmen im Land mehr Möglichkeiten eröffnen, ohne die Finanzwirtschaft zu beeinträchtigen.
Zur Begründung des Scheiterns von UST erwähnte der Sprecher, dass es durch einen anderen digitalen Vermögenswert gedeckt war. Auch die USA vertreten diese Ansicht, nachdem SEC-Chefin Hester Peirce sich zur Regulierung von Stablecoins geäußert hatte. Die SEC-Chefin erklärte, das Land könne es sich nicht leisten, mit diesem Projekt zu scheitern. In einer kürzlich abgehaltenen Sitzung wies sie auf die zunehmende Akzeptanz von Stablecoins bei Marktteilnehmern hin. Dies sei auch Regulierungsbehörden weltweit aufgefallen. Peirce forderte die Aufsichtsbehörden zudem auf, bestimmte Technologien auszunehmen, um möglichst umfassende Experimente damit durchführen zu können.
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