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Britische Unternehmen kämpfen mit der digitalen Transformation: Ein genauer Blick auf die Herausforderungen im Datenmanagement

VonEditah PatrickEditah Patrick
Lesezeit: 2 Minuten
Unternehmen

  • 31 % der britischen Unternehmen haben die digitale Dokumentenverwaltung noch nicht eingeführt und nennen als Gründe Kosten und Sicherheitsbedenken.
  • Über 60 % der Briten machen sich Sorgen um den Umgang papierbasierter Unternehmen mit Daten; der Finanzsektor steht vor den größten Herausforderungen bei der Datenspeicherung.
  • „Die digitale Transformation ist für britische Unternehmen, die mit Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Sicherheit und betrieblichen Ineffizienzen konfrontiert sind, von entscheidender Bedeutung.“.

Im Zeitalter des rasanten technologischen Wandels stehen britische Unternehmen vor einer entscheidenden Herausforderung im Umgang mit Kundendaten. Jüngste Forschungsergebnisse zeigen eine überraschende Zurückhaltung von Geschäftsinhabern gegenüber der Einführung von Online-Datenmanagementsystemen. Bemerkenswerte 31 % haben solche Systeme noch nie genutzt und nennen als Gründe hohe Kosten (37 %), Sicherheitsbedenken (16 %) und Unsicherheiten im Umgang mit den Systemen (über 12 %). Diese Zurückhaltung ist alarmierend, insbesondere angesichts des weit verbreiteten Einsatzes von Technologie und künstlicher Intelligenz (KI) im Geschäftsalltag.

Anhaltende Papierprobleme

Obwohl die Ineffizienz papierbasierter Ablagesysteme bekannt ist – 49 % der Unternehmen nutzen sie noch immer, und fast die Hälfte hat Schwierigkeiten, schnell auf Informationen zuzugreifen –, verzögert sich der Übergang zu digitalen Lösungen erheblich. Die anhaltende Nutzung physischer Akten beeinträchtigt die betriebliche Effizienz und gibt Anlass zur Sorge um den benötigten Speicherplatz.

Die öffentliche Wahrnehmung von Datenmanagementpraktiken beeinflusst Geschäftsabläufe maßgeblich. Über 60 % der Briten äußern Bedenken hinsichtlich der Art und Weise, wie Unternehmen ihre persönlichen Daten speichern, und mehr als vier Millionen Menschen zögern, mit Unternehmen zu interagieren, die ausschließlich auf Papierdokumente setzen. Dieser Trend unterstreicht die dringende Notwendigkeit für Unternehmen, ihre Datenmanagementstrategien zu modernisieren.

Einblicke von Tim Rushent und das Cloud-Dilemma

Tim Rushent, Leiter des Digitalbereichs bei Crown Records Management, hebt die weit verbreitete Besorgnis von Unternehmen hinsichtlich der Online- oder Cloud-Speicherung von Daten hervor. Die rasante Datenflut stellt eine gewaltige Herausforderung dar, und die traditionelle Cloud-Infrastruktur ist möglicherweise nicht für die Anforderungen umfangreicher KI-Anwendungen gerüstet. Dieses Szenario wirft Fragen zur Zukunftsfähigkeit von Cloud-Speicherlösungen auf.

Die Studie beleuchtet auch branchenspezifische Herausforderungen. Der Finanzsektor scheint am stärksten betroffen zu sein: Fast 90 % der Unternehmen kämpfen mit Problemen bei der Datenspeicherung. Dicht dahinter folgen die Branchen IT & Telekommunikation sowie Fertigung und Energieversorgung. Dies unterstreicht den Bedarf an maßgeschneiderten Datenmanagementlösungen für die verschiedenen Branchen.

Die digitale Kluft und das Verständnis von Cloud-Speicher

Interessanterweise gibt ein erheblicher Teil der britischen Bevölkerung (34 %) an, trotz der weitverbreiteten Nutzung in Unternehmen nur wenig über Cloud-Datenspeicherung zu wissen. Dieses mangelnde Bewusstsein könnte zur Zurückhaltung bei der Einführung digitaler Dokumentenverwaltung beitragen.

Crown Records Management hat diese Herausforderungen erkannt und unterstützt Unternehmen daher aktiv beim Übergang zu effizienteren Datenspeicherlösungen. Dieser Fokus ist besonders wichtig, da bereits 60 % der Unternehmen Probleme mit Datenspeicherung und Dokumentenmanagement hatten.

Kubair Shirazees Sicht auf die digitale Transformation

Kubair Shirazee, Spezialist für digitale Transformation, teilt seine Erfahrungen mit der Digitalisierung physischer Akten. Er vergleicht den Prozess mit dem Versuch, „einen See mit einem Eimer auszuschöpfen“, erkennt aber die immensen Effizienzgewinne nach Abschluss der Umstellung an. Er betont, wie wichtig es ist, offen für neue Tools und Plattformen zu bleiben und warnt davor, sich in einem restriktiven System zu verfangen.

Die Ergebnisse dieser Studie zeichnen ein komplexes Bild des Datenmanagements in britischen Unternehmen. Angesichts der rasanten technologischen Entwicklung und des Einsatzes von KI besteht für Unternehmen ein dringender Bedarf, ihre Bedenken zu überwinden und sich an digitale Lösungen anzupassen. Dies entspricht nicht nur dem öffentlichen Bewusstsein für Datensicherheit, sondern verspricht auch erhebliche betriebliche Effizienzgewinne. Der Weg mag herausfordernd sein, doch die Vorteile der digitalen Transformation sind unbestreitbar. Unternehmen müssen sich nun entscheiden, ob sie an veralteten Praktiken festhalten oder den Weg zu mehr digitaler Effizienz beschreiten wollen.

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Editah Patrick

Editah Patrick

Editah ist eine vielseitige Fintech-Analystin mit fundierten Blockchain-Kenntnissen. Technologie fasziniert sie, doch die Schnittstelle zwischen Technologie und Finanzen begeistert sie besonders. Ihr spezielles Interesse an digitalen Geldbörsen und Blockchain kommt ihren Zuhörern zugute.

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