Kryptowährungen für Privatanleger im Vereinigten Königreich (UK) untersagt. Diese Maßnahme dient dem Schutz der Anleger vor den damit verbundenen Risiken. Die britische Finanzaufsichtsbehörde, die Financial Conduct Authority (FCA), hat die entsprechenden Vorschriften für dieses Produkt erlassen. Zudem wurde der Handel mit börsengehandelten Schuldverschreibungen (ETNs) für diese Anleger verboten.
FCA verbietet Kryptoderivate und ETNs
Wie mitteilte , werden die Bereitstellung, der Vertrieb und das Marketing von ETNs oder Kryptoderivaten, die sich auf nicht regulierte, übertragbare Krypto-Assets wie Bitcoin (BTC), Ether (ETH) oder Ripple ( XRP ) beziehen, ab dem genannten Datum im Land verboten sein. Dies bedeutet, dass Kryptowährungsunternehmen, die diese Dienstleistungen Privatanlegern anbieten, ihre Tätigkeit einstellen müssen, institutionelle Anleger jedoch weiterhin bedienen dürfen.
Der Hauptgrund für die heutige Regulierung durch die FCA ist der Anlegerschutz. Die Aufsichtsbehörde betonte, dass Anleger zunehmend unerwarteten Verlusten ausgesetzt sind, wenn sie weiterhin mit Kryptoderivaten oder ETNs handeln. Die Behörde nannte fünf Gründe dafür: Erstens fehlt es den zugrunde liegenden Vermögenswerten solcher Produkte an einer verlässlichen Bewertungsgrundlage. Zweitens sind sie anfällig für Cyberdiebstahl.
Drittens weisen die zugrunde liegenden Krypto-Assets eine hohe Volatilität auf. Viertens verfügen die meisten Privatanleger im Land nicht über ausreichendes Wissen über diese Krypto-Assets. Schließlich besteht, wie die Aufsichtsbehörde behauptet, kein legitimer Investitionsbedarf für diese Anleger, sich mit Krypto-Derivaten oder ETNs zu beschäftigen.
Großbritannien könnte durch die neue Regel 68 Millionen Dollar einsparen
Die FCA gab am Dienstag in einer Pressemitteilung bekannt, dass die Umsetzung der neuen Verordnung bis zum nächsten Jahr Anlegern letztendlich bis zu 68 Millionen US-Dollar (53 Millionen Pfund) einsparen wird, da sie den Handel mit diesen Produkten einstellen. Sobald die neue Verordnung im Januar in Kraft tritt, sollte jedes Unternehmen, das solche Dienstleistungen anbietet, als Anlagebetrug betrachtet werden, so die FCA.

