Daten zeigen, dass jeder dritte britische Bürger KI zur Gesellschaft nutzt.

- Viele Menschen in Großbritannien nutzen KI-Chatbots zum Trost, zur Gesellschaft und für Gespräche.
- Die Regierung warnt davor, dass den Vorteilen auch Risiken gegenüberstehen, die noch sorgfältig untersucht werden müssen.
- Die rasanten Fortschritte bei den Fähigkeiten der KI werfen neue Fragen hinsichtlich Sicherheit und Kontrolle auf.
Eine staatliche Behörde für KI-Sicherheit hat bekannt gegeben, dass etwa ein Drittel der Bevölkerung im Vereinigten Königreich künstliche Intelligenz (KI) sowohl zur sozialen Interaktion als auch zur emotionalen Unterstützung nutzt.
Die Daten des AI Security Institute (AISI) legen nahe, dass KI zwar ursprünglich primär für die Beantwortung von Fragen oder die Generierung schriftlicher Materialien konzipiert wurde, es aber eine zunehmende Personalisierung der Technologie sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich gegeben hat.
Eine aktuelle Studie ergab, dass fast 10 % aller Studienteilnehmer wöchentlich KI zur emotionalen Unterstützung nutzen, während etwa 4 % der Teilnehmer täglich KI-Technologie zu diesem Zweck einsetzen.
Der Tod eines Teenagers löste das Engagement der AISI aus
AISI forderte weitere Forschung und verwies auf den Tod des US-amerikanischen Teenagers Adam Raine, der sich das Leben nahm, nachdem er mit ChatGPT über Selbstmord gesprochen hatte.
„Immer mehr Menschen wenden sich KI-Systemen zu, um emotionale Unterstützung oder soziale Interaktion zu erhalten“, so AISI in ihrem ersten Frontier AI Trends-Bericht.
„Obwohl viele Nutzer von positiven Erfahrungen berichten, unterstreichen jüngste, aufsehenerregende Schadensfälle die Notwendigkeit weiterer Forschung in diesem Bereich, einschließlich der Bedingungen, unter denen Schäden auftreten können, und der Schutzmaßnahmen, die eine vorteilhafte Nutzung ermöglichen könnten.“
AISI.
Die am häufigsten genannte Form der emotionalen KI-Unterstützung war der informelle Chat, der dazu diente, Menschen Trost und Sicherheit zu spenden. AISI führte diese Entwicklung auch auf die verbesserte Verfügbarkeit von KI-Ressourcen und die Fortschritte bei der Fähigkeit von Nutzern zurück, „natürliche“ Gespräche mit KI-Tools zu führen.
Laut der KI-Organisation stammen die für die Studie gesammelten Daten aus einer repräsentativen Stichprobe von rund 2.000 Personen in England, Wales und Schottland.
Bei rund 60 % aller Fälle, in denen emotionale KI zum Einsatz kam, wurden allgemeine assistive KI-Bewertungen verwendet, während sprachgesteuerte Assistententechnologie, wie beispielsweise Amazons Alexa, die zweithäufigste Form der emotionalen KI-Unterstützung darstellte.
Trotz zahlreicher positiver Berichte über den Einsatz von KI zur emotionalen Unterstützungwies AISI darauf hin, dass die zunehmende Nutzung von KI als Quelle emotionaler Abhängigkeit viele schwerwiegende Bedenken aufwirft. Darüber hinaus verwies AISI auf zwei aktuelle internationale Fallbeispiele, die verdeutlichen, wie KI-Technologie und einzelne Nutzer eine tiefe emotionale Bindung zueinander entwickelt haben.
Britische Nutzer reagieren auf Serviceausfälle mit Angst und Trauer.
Ein besonderes Anliegen, dasdent, betraf die Entwicklung von Online-Gruppen zur Unterstützung der Entwicklung von KI-Begleitern (Unterstützung für) und den Aufbau von Community-Gruppen rund um die Nutzung von KI als persönlicher Assistent.
Während einer Serviceunterbrechung war ein deutlicher Anstieg der Beiträge von Nutzern im Forum zu verzeichnen, die über Gefühle von Angst, Traurigkeit und Unbehagen berichteten. Dies lässt darauf schließen, dass viele Nutzer Schwierigkeiten haben, wenn der Service unterbrochen wird.
Den im Bericht dargelegten Informationen zufolge erreichen die meisten leistungsstarken KI-Systemeim Durchschnitt ein Leistungsniveau von mindestens Basic Professional (Stufe 3); dies ist eine deutliche Steigerung gegenüber der Leistung des Vorjahres.
Darüber hinaus berichten mehr als 50 % der in der Studie untersuchten Systeme, dass sie in der Lage sind, Aufgaben des kritischen Denkensdentzu lösen, für die ein qualifizierter Mensch mehr als eine Stunde Arbeit benötigen würde.
Der Verband hat erklärt, dass KI derzeit überlegene Werkzeuge entwickelt, die jedem menschlichen Experten überlegen sind. Auch in verschiedenen Bereichen, darunter Chemie und Biologie, haben sich dank Systemen, die für den Informationsabruf und die Entwicklung funktionaler Biokomponenten auf das Internet zugreifen, zahlreiche Verbesserungen ergeben.
Der Bericht stellt daher fest, dass derzeit mindestens ein Teil der KI-Systeme weltweit die Leistungsfähigkeit menschlicher Experten erreicht oder sogar übertrifft.
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