Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen sind im Vorfeld der erwarteten US-dent2024 auf ein Dreimonatshoch gestiegen. Dieser plötzliche Aufwärtstrend der Renditen dieser richtungsweisenden zehnjährigen US-Anleihe fällt mit den steigenden Chancen eines Wahlsiegs des republikanischendentDonald Trump bei den Wahlen im November zusammen.
Die UmfragendentUS-Präsidentschaftswahl 2024 zeigen ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem republikanischen Kandidaten und ehemaligendent Donald Trump und der demokratischen Kandidatin und amtierendendent Kamala Harris mit nahezu gleich großen Siegchancen. Trumps Chancen auf einen Wahlsieg haben sich jedoch mit näher rückendem Wahltermin verbessert. Die Märkte reagieren möglicherweise bereits auf seine geplanten wirtschaftspolitischen Maßnahmen.
Umfragen deuten darauf hin, dass Trump die Wahl gewinnen und die Renditen von Staatsanleihen in die Höhe treiben könnte
📈 Die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen steigen parallel zu den wachsenden Wahlchancen von Donald Trump.
Seine vorgeschlagenen Zölle auf chinesische Importe könnten die Inflation anheizen und Zinssenkungen der US-Notenbank erschweren.
Höhere Renditen dämpfen das Interesse an risikoreicheren Anlagen wie Kryptowährungen. pic.twitter.com/83iJb3T66J
— Satoshi Club (@esatoshiclub) 28. Oktober 2024
Laut einer Grafik liegen Donald Trumps Chancen auf einen Wahlsieg bei fast 60 %, während Harris eine Chance von 40 % hat. Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen stiegen daraufhin auf etwa 4,23 %, den höchsten Stand seit dem 4. August.
Der ehemaligedent wird voraussichtlich Zölle auf US-Importe aus China erheben und gegen illegale Einwanderung vorgehen. Seine Wirtschaftspolitik könnte die Inflation anheizen und damit die für die nächsten beiden Sitzungen der US-Notenbank (Fed) erwarteten Zinssenkungen vor Jahresende gefährden.
Unabhängig davon, wer nach dem 5. November das Amt übernimmt, stehen einige Anleger den neuen politischen Maßnahmen des künftigendent skeptisch gegenüber. Das Wahlergebnis könnte Auswirkungen auf die Staatsausgaben und die Inflationsrate haben. Der Anstieg der Anleiherenditen fällt jedoch mit Trumps möglicher Rückkehr ins Weiße Haus und der damit einhergehenden Einführung neuer Zölle zusammen. Ein Grund für die vorsichtige Haltung der Anleger ist der Kauf von US-Staatsanleihen im Vorfeld der Wahlen.
Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen fiel nach den Wahlen von 4,260 % auf 4,214 % und erreichte damit den höchsten Stand seit dem 26. Juli. Die Wahlen haben Unsicherheit und Spekulationen ausgelöst und zu gemischten Anlegerstimmungen an den breiteren Finanzmärkten geführt.
Anleger erwarten nach der Wahl eine restriktivere Haltung der Fed
tronWirtschaftsdaten und Vorschläge des republikanischen Kandidaten Trump haben bei Anlegern die Erwartung geweckt, dass die US-Notenbank nach den Wahlen eine weniger lockere Geldpolitik verfolgen wird. Die restriktivere Anlegerstimmung hat aufgrund des erhöhten Drucks auf den Anleihemarkt die Renditen in die Höhe getrieben.
Die US-Notenbank Federal Reserve senkte die Leitzinsen im September um 50 Basispunkte auf 4,75 % bis 5,00 %. Analysten erwarten zwei weitere Zinssenkungen bis Ende 2024. Die Fed hatte die Zinsen 2022 und 2023 aufgrund der damals steigenden Inflation angehoben.
Sollte Donald Trump die Wahlen gewinnen, wird die Fed die erwartete Zinssenkung um 50 Basispunkte möglicherweise nicht vornehmen. Die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinssenkung um 50 Basispunkte in den letzten beiden Fed-Sitzungen des Jahres 2024 ist jedoch von 86 % vor einer Woche auf 66 % gesunken. Die aktuelle Berechnung der Zinssenkungswahrscheinlichkeit geht von einer 32-prozentigen Wahrscheinlichkeit für eine einmalige Senkung um 25 Basispunkte bis Ende 2024 aus, aber nur von einer 2-prozentigen Wahrscheinlichkeit, dass die Zinsen unverändert bleiben.

