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TSMC hält trotz des Handelskriegs zwischen den USA und China an seiner Wachstumsprognose für 2025 fest

VonNellius IreneNellius Irene
2 Minuten Lesezeit
TSMC hält trotz des US-chinesischen Handelskriegs an seinen Wachstumsaussichten für 2025 fest.
  • TSMC rechnet im Jahr 2025 mit einem Wachstum von 20–30 % und einer Verdopplung des Umsatzes im Bereich KI.
  • Das Unternehmen übertraf die Gewinnprognosen, da die Kunden sich in Scharen mit Chips eindeckten.
  • Analysten warnen, dass Handelsspannungen die Aussichten von TSMC für das Jahr 2025 beeinträchtigen könnten.

Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), der weltweit führende Auftragsfertiger vontrac, hat trotz zunehmender geopolitischer Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und China an seiner optimistischen Wachstumsprognose für 2025 festgehalten. 

Das Unternehmen rechnet in diesem Jahr mit einer Verdopplung des KI-Umsatzes und einem Wachstum zwischen 20 und 30 Prozent 

TSMC hält weiterhin an seiner Investitionsprognose von 38 bis 42 Milliarden US-Dollar für das Jahr 2025 fest. Der CEO des Unternehmens, CC Wei, erklärte, dass die für die Entwicklung künstlicher Intelligenz unerlässlichen High-End-Chips weiterhin stark nachgefragt würden. Wei fügte hinzu, dass TSMC mögliche Auswirkungen auf die Marktnachfrage genau beobachten werde.

TSMC übertrifft die Gewinnprognose 

Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company meldete kurz nach dem Ansturm der Kunden auf die neuesten Chips in Erwartung globaler Handelsstörungen, die durch US-Zölle ausgelöst wurden, besser als erwartete Quartalsergebnisse.

Der Hauptchip-Hersteller für Nvidia und Apple erzielte im Märzquartal einen Nettogewinn von 361,6 Milliarden NT$ (11,1 Milliarden US$). TSMC hingegen verzeichnete einen über den Erwartungen liegenden Umsatzanstieg von 42 %, was unter anderem auf die US-amerikanischen Hamsterkäufe von Laptops, Smartphones und anderentronin Erwartung eines möglichen Handelskriegs zurückzuführen ist.

Berichten zufolge verfolgen Investoren die bevorstehende Präsentation von TSMC mit großem Interesse. Ihr Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Umsatz- und Ausgabenprognosen des Unternehmens für das Jahr 2025, die die Führungskräfte voraussichtlich in Kürze vorstellen werden.

Trotz dieses enormen Umsatzanstiegs und der prognostizierten Wachstumsaussichten des Unternehmens für dieses Jahr herrscht in der weltweiten Technologiebranche jedoch eine angespannte Stimmung. 

Dies war die Folge einiger turbulenter Tage, in denen die US-Exportbeschränkungen für Nvidia-Chips nach China und ein enttäuschender Bericht von ASML Holding NV die Aussichten für Halbleiter trübten. Diese beiden wichtigen Akteure verzeichneten zuletzt einen Rückgang ihres Marktwerts um 200 Milliarden US-Dollar.

Gleichzeitig herrscht am Markt weiterhin Besorgnis darüber, wie sich Zölle auf die Weltwirtschaft und den Halbleitersektor auswirken würden, der für nahezu jede Industrie weltweit wichtige Komponenten liefert. 

Ökonomen senken aufgrund von Trumps Handelskrieg ihre Prognosen für das globale BIP-Wachstum und schüren damit die Sorge um die Zukunft von Branchen wie Computertechnik und der Nachfrage nach iPhones.

Analysten warnen vor Risiken für die TSMC-Prognose bis 2025 aufgrund des zunehmenden Handelsdrucks

Angesichts der wachsenden Besorgnis im Technologiesektor haben Analysten die Frage aufgeworfen, ob große Technologieunternehmen wie Microsoft Corp. und Meta Platforms Inc. im Jahr 2025 noch im gleichen Umfang Nvidia-Chips kaufen würden, selbst bevor Washington zusätzliche Zölle auf einen großen Teil der Welt verhängte, die später jedoch schnell wieder aufgehoben wurden. 

Die erhöhte Unsicherheit wurde in einer kürzlich veröffentlichten Erklärung der Analysten Steven Tseng und Charles Shum näher erläutert.

Laut der Mitteilung erreichte ASML im ersten Quartal zwar einen Auftragseingang von 1,2 Milliarden Euro für EUV-Systeme (extremes Ultraviolett) – ein neuer Höchststand im Vergleich zum Vorjahr (83 Jahre). Der Wachstumskurs von TSMC blieb jedoch unklar. Dies dürfte auf die Kapazitätserweiterung von TSMC und eine niedrige Vergleichsbasis zurückzuführen sein.

In der Erklärung hieß es weiter, dass die US-Exportkontrollen für bestimmte KI-Chips (wie den Nvidia H2O) und mögliche Zölle auf Halbleiterimporte für TSMCs Hauptkunden, wie Nvidia und Apple, ein erhebliches Nachfragehindernis darstellten. Diese Hindernisse könnten TSMCs Fähigkeit, die Produktionskapazitäten wie geplant auszubauen und den Umsatz zu steigern, letztendlich beeinträchtigen.

Analysten stellen daher in Frage, ob TSMC angesichts all der Unsicherheiten seine Umsatzwachstumsprognose von Mitte 20 % für 2025 ändern wird. 

Darüber hinaus werden die Anleger genau auf mögliche Änderungen der Ausgabenpläne achten, nachdem TSMC unerwartet eine zusätzliche Investition von 100 Milliarden US-Dollar angekündigt hat.

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