Redburn Atlantic zufolge überwiegt die Stärke von Nvidia die Bedenken hinsichtlich der Zölle und ernennt das Unternehmen zum Testsieger

- Redburn Atlantic behielt Nvidia als Top-Empfehlung mit einem Aufwärtspotenzial von 61 % bei.
- Trotz drohender Zölle und jüngster Kursrückgänge bleibt die Wall Street optimistisch.
- Nvidia baut seine KI-Supercomputer vollständig in den USA, um geopolitische Risiken zu minimieren.
Nvidia dominiert weiterhin die Schlagzeilen, da die Anleger nach wie vor den Fokus auf die Rolle des Chipherstellers im Boom der künstlichen Intelligenz richten, auch wenn neue Bedenken hinsichtlich der US-chinesischen Zölle die Aussichten für den gesamten Halbleitersektor trüben.
In einer neuen Mitteilung an ihre Kunden von Redburn Atlantic zwar die geopolitischen Herausforderungen ein, behielten aber ihre positive Einschätzung der langfristigen Perspektiven von Nvidia bei.
Die Investmentfirma behält ihre Kaufempfehlung für den KI-Chip-Riesen bei unddentNvidia als Top-Empfehlung, sobald sich die aktuelle Marktvolatilität beruhigt hat.
Redburn und die Wall Street bleiben trotz drohender Zölle optimistisch für Nvidia
Redburn Atlantic hat ein Kursziel von 178 US-Dollar festgelegt, was einem Aufwärtspotenzial von fast 61 % gegenüber dem Schlusskurs vom Montag entspricht. Analysten gehen davon aus, dass Unternehmen die gesamtwirtschaftliche Lage und eine mögliche Nachfrageschwäche voraussichtlich vorsichtig einschätzen werden. Dennoch glauben sie, dass Investitionen in Spitzentechnologie im Bereich KI und Chipherstellung weiterhin stabil bleiben dürften.
Morgan Stanley teilt die Einschätzung von Redburn Atlantic, obwohl Trump seine Drohungen mit Zöllen gegen China noch verschärft und damit den historischen Ausverkauf an den Aktienmärkten beschleunigt hat.
Dennoch warnte Redburn davor, dass die zunehmenden Handelsspannungen zwischen Washington und Peking – insbesondere im Hinblick auf Chipexporte – bei den Anlegern Nervosität auslösen und die Stimmung kurzfristig belasten könnten.
Die Aktien von Nvidia gerieten unter Druck und fielen in den vergangenen zwei Monaten um mehr als 20 %, da die Besorgnis der Anleger überdent die Zollpolitik von Präsident Donald Trump weiter zunimmt
Obwohl die Trump-Regierung Halbleiter – zusammen mit Smartphones, Computern und anderen technologiebezogenen Produkten – vorübergehend von ihren vorgeschlagenen „Gegenzöllen“ ausgenommen hatte, signalisierten Beamte später, dass diese Ausnahmen bald teilweise oder vollständig zurückgenommen werden könnten.
Laut Timm Schulze-Melander, Analyst bei Redburn Atlantic, stellt eine mögliche Verlangsamung der KI-Innovationen ein größeres Risiko für Nvidias Wachstumskurs dar als eine allgemeine Konjunkturabschwächung in den USA. Denn jede Stagnation der KI-Entwicklung könnte die Erholung der globalen PC- und Mobiltelefonmärkte, die rund 35 % der weltweiten Halbleiternachfrage ausmachen, behindern.
Eine solche Entwicklung könnte sich negativ auf Investitionen in beschleunigtes Rechnen auswirken und ripple in der gesamten Halbleiter-Lieferkette auslösen – von DRAM und GPUs bis hin zu CPUs und Netzwerkchips.
Strategisch wichtige Bereiche wie die Modernisierung von Rechenzentren dürften jedoch besser vor branchenweiten Kürzungen geschützt sein, was Nvidia und seinen Konkurrenten eine gewisse Widerstandsfähigkeit verleiht.
Trotz der jüngsten Kursschwankungen bleibt die Stimmung an der Wall Street überwiegend optimistisch. Von den 63 von LSEG tracAnalysten empfehlen 57 die Aktie laut LSEG mit „tronkaufen“ oder „Kaufen“. Lediglich sechs Analysten haben eine neutrale Einschätzung abgegeben. Das durchschnittliche Kursziel für Nvidia liegt bei rund 169 US-Dollar, was ein Aufwärtspotenzial von über 53 % impliziert.
Nvidia unternimmt mutige Schritte zur Herstellung von KI-Supercomputern in den USA.
Nvidia hat kürzlich Pläne bekannt gegeben, die Produktion seiner KI-Supercomputer vollständig in den Vereinigten Staaten aufzunehmen – ein Novum für das Unternehmen.
Dadurch entsteht ein Netzwerk von Fertigungspartnern, die die Blackwell in US-amerikanischen Fabriken
Die Produktion der Blackwell-Chips hat bereits im TSMC -Werk in Phoenix, Arizona, begonnen. Die Supercomputer-Montage erfolgt in Texas, wobei Foxconn seine Kapazitäten in Houston und Wistrontron Dallas ausbauen.
Amkor und SPIL übernehmen derweil die Verpackung und die Tests und bauen ihre Produktionsanlagen in Arizona aus. Die Serienproduktion soll innerhalb der nächsten 12 bis 15 Monate anlaufen.
Nvidia hat sich Produktionsfläche von über einer Million Quadratfuß gesichert. Das Unternehmen schätzt, dass die Initiative in den USA in den nächsten vier Jahren KI-Infrastruktur im Wert von bis zu 500 Milliarden US-Dollar bereitstellen könnte. Diese Prognose basiert auf dem kumulierten Produktionswert der gesamten inländischen Lieferkette.
Zentral für diese Bemühungen ist TSMC, der taiwanesische Halbleiterriese, der viele der weltweit fortschrittlichsten Chips herstellt. Durch die Nutzung der US-amerikanischen Labore von TSMC reduziert Nvidia das Risiko geopolitischer Einflüsse und Importzölle und erfüllt gleichzeitig die Förderkriterien des CHIPS and Science Act.
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